PCGH-Retro, 20. September [Quelle: siehe Bildergalerie]
...1954: Die ersten Computer wurden meist mit Programmen aus Maschinencode gefüttert, komplexen Zahlenkolonnen, die dem Rechner jeden Arbeitsschritt wie etwa einen Speicherzugriff genau vorgaben. Später kamen Assemblersprachen zum Programmieren auf, die es immerhin erlaubten, diese Befehle in Textform einzugeben. Doch wirklich komfortabel wird die Programmierung erst am 20. September 1954: An diesem Tag läuft in einem IBM-Labor das erste Programm, das mit Fortran geschrieben wurde, der ersten höheren Programmiersprache. Mit ihr ist es möglich, Programme in einer abstrakten Sprache zu schreiben, die auch Menschen verstehen können; Fortran fungiert als Übersetzer, der diese menschliche in Maschinensprache umwandelt - der Name steht entsprechend für "FORmula TRANslation". Ausgeliefert wird der fertige Fortran-Compiler jedoch erst 1957.
...2000: Via präsentiert am 20. September 2000 die Chipsätze Apollo Pro 266 für Intel- und KT266 für AMD-Systeme. MIt dem Apollo Pro 266 ist DDR-RAM erstmals für Intels Sockel 370 und damit für den Pentium III verfügbar, während es diesen Speichertyp auf AMDs Athlon-Plattform bereits durch den AMD 760 gibt. Der praktische Geschwindigkeitsvorteil des Speichers, der bei gleichem Takt die doppelte Datenrate erreicht, ist noch gering - doch bald schon wird er sich als neuer Standard durchsetzen.
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PCGH-Community-Veteran
20.09.2011 00:41
Wow... FORTRAN... hätte nicht gedacht dass das schon so extrem alt ist wenn ich mir überlege, dass bei mir auf der Arbeit einige seit Jahrezehnten laufende Subroutinen noch heute auf Fortran laufen
PC-Selbstbauer
20.09.2010 21:25
Wieso ziehen alle eigentlich über VIA her? OK die Chipästze hatten teils Macken, aber zu Sockel 370 Zeiten war es eine gute Lösung: Intels 8XX-Reihe brauchte anfangs Rambus, der 440BX bot nur AGP 2x und nicht jede Karte machte bei 133MHz FSB den übertakteten AGP mit. VIA hingegen hatte den 133A: SD-RAM, AGP 4x, offizielle 133MHz FSB (RAM aber lahmer als 440BX)... Southbridge hatte zwar Bugs, ließ sich aber vermeiden...
Zu Athlon und besonders Athlon XP waren die aber die Wucht: KT266 knallte alles weg, KT400 und KT600 schon weniger, da kein Dual-Channel, aber der Nachteil war eher gering. Später gings dann halt bergab... und zwar steil... Wer aber VIA als unfähige Firma darstellt hat keine Ahnung
Software-Overclocker
20.09.2010 11:24
Ich weine denen keine Träne nach.