AMD Ryzen 7000: DDR5-RAM mit 24 und 48 GiB kann noch für Probleme sorgen
Neue Arbeitsspeichergrößen bieten PC-Bastlern zwar mehr Möglichkeiten bei der Auswahl ihrer Konfiguration, jedoch kann es im Fall von AMDs AM5-Plattform und Ryzen 7000 wohl noch zu Problemen kommen. UEFI-Updates der Mainboard-Hersteller dürften helfen.
Nachdem bei PC-RAM lange Zeit Ausbaustufen von 8, 16, 32 GiByte und Co. üblich waren, hatten Micron und Corsair Anfang des Jahres neue DDR5-Module mit den zuweilen ungewohnt erscheinenden Kapazitäten von 24 und 48 GiB präsentiert, was es so ähnlich vereinzelt auch bereits zu DDR3-Zeiten gab.
Dadurch sind auf Mainboards mit vier Speicherbänken Bestückungen von bis zu 192 GiB (4x 48 GiB) möglich, was aber offiziell nur mit Intels "Alder Lake"- und "Raptor Lake"-Prozessoren der 12. und 13. Core i-Generation funktioniert, während AMDs "Raphael"-CPUs der "Zen 4"-Generation in Form der aktuellen Ryzen 7000-Modelle offiziell auf 128 GiB beschränkt sind.
AMD Ryzen 7000: DDR5-RAM mit 24 und 48 GiB sorgt für Probleme
Nichtsdestotrotz sollten eigentlich auch die neuen "Zwischengrößen" funktionieren, was beispielsweise Micron zur Ankündigung seiner neuen Module auch mit dem Support für AMDs EXPO-Speicherprofile herausgestellt hatte. Der Twitter-Nutzer "MEGAsizeGPU" hat nun allerdings herausgefunden, dass dies offenbar nicht zwangsläufig der Fall ist.
Hier wurde ein Corsair Vengeance DDR5-5600-Speicherkit mit 48 GiB (2x 24 GiB) in einem Rechner installiert, der aus einem AMD Ryzen 5 7600X und einem Asus ROG Strix B650E-E (BIOS-Version 1222) besteht. Daraufhin kam das System zwar über den POST (Power-on self-test) hinaus und konnte das UEFI-Set-up starten, wo auch die korrekte Speichergröße jeweils angezeigt wurde, kam dann aber in Verbindung mit einer Hardware-Fehlermeldung nicht über den Bootmanager von Windows hinaus. Abbildungen dazu gibt es auf Twitter:
Abhilfe durch UEFI-Updates erwartet
Laut "MEGAsizeGPU" ist es daher an AMD gemeinsam mit den Mainboard-Herstellern erst noch entsprechende UEFI-Updates für die korrekte Unterstützung zu schaffen. Auf Intel-Seite hatten zum Beispiel auch Asrock und Asus spezielle Firmwares veröffentlicht, um die Unterstützung der neuen Kapazitäten einzuleiten, während MSI und Gigabyte ihre Mainboards mit 600er- und 700er-Chipsatz ohne Update für kompatibel erklärt hatten, berichtet tomshardware.com. Derweil soll auch die 128-GiB-Grenze laut techpowerup.com noch nicht in Stein gemeißelt sein, da auch Intel diese erst nachträglich angehoben habe.

Der Artikel bezieht sich ja nur auf einen User, der ein Problem hat, da würde ich ein Softwareproblem auf seinem System aber nicht ganz ausschließen.
Ist dieser User irgend ein bekannter Typ?
was es so ähnlich vereinzelt auch bereits zu DDR3-Zeiten gab.