Smart Access Memory: AMD will mit Intel und Nvidia zusammenarbeiten

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Smart Access Memory: AMD will mit Intel und Nvidia zusammenarbeiten
Quelle: AMD / Montage: PCGH

Bisher ist AMDs Performance-Booster "Smart Access Memory" auf die aktuelle Ryzen- und Radeon-Plattform (Ryzen 5000, Radeon RX 6000) beschränkt, doch das könnte sich laut einem Statement ändern, wenn die Wettbewerber Intel und Nvidia mitziehen.

AMDs im Oktober vorgestelle "Smart Access Memory"-Technologie (SAM) soll in Verbindung mit einer Radeon-RX-6000-Grafikkarte und einem Ryzen-5000-Prozessor nebst Mainboard mit 500er-Chipsatz durch Zugriff auf den gesamten Speicher der RDNA-2-Grafikkarten bekanntlich bis zu 11 Prozent Mehrleistung in Spielen bieten. Da die Technik jedoch auf dem "Resizeable BAR Support" der offiziellen PCI-Express-Spezifikationen ab Version 3.0 basiert, steht der Ansatz theoretisch auch grundlegend anderen Herstellern offen, weswegen AMD das Ganze kürzlich als nicht proprietär erläuterte und andere Hersteller zur Zusammenarbeit bei der Umsetzung einer Implementierung einlud.

Passend zum Thema: AMD Smart Access Memory: Nvidia arbeitet wohl an Alternative für Ampere

In einem Video-Podcast des YouTube-Kanals von PCWorld hat sich nun AMDs Corporate Vice President und General Manager der Radeon-Sparte, Scott Herkelman, erneut zu dem Thema geäußert (etwa ab Minute 35) und die Offenheit der Technik betont und dass man niemanden blockiere. Demnach würden unter anderem bereits Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit mit Nvidia an der Technik laufen. Dabei erfordert die Umsetzung von "Smart Access Memory" aber offenbar vor allem auch eine Implementierung auf Software- beziehungsweise Treiberebene und beim Mainboard-BIOS. Auch gegenüber Intel zeige man sich offen, wo ebenfalls entsprechende Anpassungen notwendig wären, und so seien für SAM etwa auch Intel-Radeon- oder Ryzen-Nvidia-Kombinationen möglich.

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Theoretisch steht dem überwiegend unverfänglich gehaltenen Wortlaut von Herkelman nach auch der Implementierung in Verbindung mit älteren Ryzen-Prozessoren und entsprechenden Mainboards nichts im Wege, jedoch habe man sich auf die Implementierung bei der Ryzen-5000-Serie konzentriert. Ob ein rückwirkender Support bei AMD aber tatsächlich kommt, bleibt offen. Hier könnten wiederum die Wettbewerber zu gegebener Zeit auftrumpfen, wenn sie auch für ältere Hardware liefern.
Quelle: via reddit.com

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hagal Software-Overclocker(in)
        Zitat von LastManStanding
        Erlich gesagt ...War mir jetzt nicht direkt bewusst das mein 3900X auch mit einem geplanten 570X, SAM ja gar nicht ausführt...hab ich gar nicht drüber nachgedacht- aber wen jucks?
        Funktioniert bestens selbst bei mir X3900 mit R-9-390+

        mfg
      • Von Hagal Software-Overclocker(in)
        Zitat von LastManStanding
        Erlich gesagt ...War mir jetzt nicht direkt bewusst das mein 3900X auch mit einem geplanten 570X, SAM ja gar nicht ausführt...hab ich gar nicht drüber nachgedacht- aber wen jucks?
        Funktioniert bestens selbst bei mir X3900 mit R-9-390+

        mfg
      • Von mylka Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Beskarion
        Es hat zwar den Anschein, dass wie du sagst AMD Kapital daraus schlagen will indem die 5000er CPUs verkauft werden, aber es wurde doch schon gesagt dass die Validierung viel Zeit in Anspruch nimmt und AMD deshalb (stand jetzt) nur Ryzen 5000 und RX 6000 validiert hat.
        Somit ist doch schon fast klar dass ältere Hardware bald folgen wird. So oder so sobald Nvidia und Intel ebenfalls SAM unterstützen.

        Also immer schön den Ball flach halten und in Geduld üben.
        Geduld ist übrigens eine aussterbende Tugend
        und weil das so viel zeit in ansprucht nimmt redet nvidia jetzt schon davon, dass sie es bald nachliefern... und nvidia hat nicht mal eigene CPUs, sondern muss sich nach anderen richten. das ist einfach eine dicke lüge von AMD und das darf man kritisieren
        AMD macht das fürs marketing sonst nichts. dabei bräuchten sie es nicht mal. die 5000er reissen sie ihnen sowieso aus den händen
      • Von Beskarion Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von mylka
        ich finde es sehr gut, dass intel es macht und ich finde es auch eine riesen frechheit von AMD, dass sie diese feature nur für das neueste anbieten. wie du schon sagst sollte es absolut kein problem sein, dass AMD SAM auch für ältere hardware verfügbar macht
        bei allem berechtigen lob, das AMD zZ bekommt muss man sie hier auch sehr kritisieren. alle, die sich gerade noch teuer einen ryzen3000 geholt haben werden jetzt auf deutsch gesagt verar*****
        Es hat zwar den Anschein, dass wie du sagst AMD Kapital daraus schlagen will indem die 5000er CPUs verkauft werden, aber es wurde doch schon gesagt dass die Validierung viel Zeit in Anspruch nimmt und AMD deshalb (stand jetzt) nur Ryzen 5000 und RX 6000 validiert hat.
        Somit ist doch schon fast klar dass ältere Hardware bald folgen wird. So oder so sobald Nvidia und Intel ebenfalls SAM unterstützen.

        Also immer schön den Ball flach halten und in Geduld üben.
        Geduld ist übrigens eine aussterbende Tugend
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Zitat

        Wen PCIe 3 schon voll ausgelastet ist wird es sehr wenig bis Garnichts bringen.
        Warum sollte das so sein?

        Das hat doch eigentlich nichts mit der "Auslastung" zu tun.

        Zitat von RyzA
        Und es ist ja nicht so das AMD ein Patent da drauf hat und andere Linzenzgebühren dafür zahlen müssen.
        Auf hardwareebene funktioniert es aber nur mit AMD+AMD
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Also bei Nvidia kann ich es ja verstehen. Bei Intel nicht.
        Und es ist ja nicht so das AMD ein Patent da drauf hat und andere Linzenzgebühren dafür zahlen müssen.
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