Skylake: Intel unterbindet Overclocking bei Nicht-K-CPUs
Mit der Skylake-Generation schließt Intel die Multiplikatoren bei den Non-K-Modellen vollends. Konnte man vorher häufig noch den maximalen Turbo-Multiplikator auf alle Kerne festlegen und so mehrere 100 MHz extra herausholen, verbietet Intel seinen Partnern diese Option nunmehr - zum Leidwesen der Kunden.
Wer bei Intels Haswell- oder einer vorherigen Generation einen Prozessor ohne K-Suffix gekauft hat, kann beziehungsweise konnte die CPU wegen des geschlossenen Multiplikators nicht an ihr Taktlimit treiben. Nichtsdestotrotz haben die Mainboard-Hersteller oftmals eine Option angeboten, um den maximalen Turbo-Multiplikator auf allen Kernen zu forcieren. In der Praxis ließen sich die CPUs so um 200 bis 400 MHz übertakten – das ist nicht die Welt, erlaubt dann aber schon mal 10 Prozent mehr Leistung. Zusammen mit einem Hx7-Mainboard ließ sich so günstig ein flottes System zusammenstellen.
Bei der Skylake-Generation gibt es diese OC-Option nicht mehr. Das war uns bereits beim Test mit dem Core i5-6500 aufgefallen. Auf dem im Testsystem genutzten Z170A Gaming M7 stand die von MSI zuvor genannte Option "Enhanced Turbo" nicht mehr zur Verfügung. Wir haben daraufhin bei Asus und MSI nachgefragt und inzwischen zitierbare Antworten erhalten. Während Asus bestätigt, dass man den Turbo-Multiplikator nicht mehr forcieren kann, ohne technische Hintergründe zu nennen, gibt es von MSI eine Stellungnahme:
"Enhanced Turbo funktioniert nur in der Kombination von Z170-Chip und K-CPU. Mit Non-K-CPUs kann der maximale Turbo-Multiplikator nicht auf alle Kerne festgesetzt werden. CPU-Übertaktung (Taktverh. oder BCLK) verlangen ebenfalls zwingend eine K-CPU. Es handelt sich um Vorgaben seitens Intel, die MSI berücksichtigt, sodass die Übertaktungsoptionen von MSI-Motherboards und Intel-Prozessoren der Skylake-Generation im Vergleich zur Vorgängergeneration deutlicher zwischen K-CPU und non-K CPU sowie Z- und H-Chipsätzen differenzieren."
Wenn auch diese Art, eine Non-K-CPU zu übertakten, ein Nischen-Feature dargestellt haben dürfte, sollte man das beim Kauf und bei Empfehlungen beachten. Intel limitiert seine kleineren Prozessoren so weiter künstlich zum Leidwesen der sparsamen Käufer. Seit heute ist auch klar, dass die Xeon E3-1200 der V5-Serie nicht in normalen Desktop-Mainboards laufen.
Ersterer ist momentan klar die schnellere CPU zum Spielen, aber eigentlich viel zu teuer, letztere ist von der IPC her langsamer, hat aber 2 Kerne mehr und lässt sich, von dem was ich bislang gelesen habe ganz klar besser übertakten...
Mit dem Rest hast du Recht. Aber ich glaube, wär der 6700K nicht so schlecht verfügbar und entsprechend überteuert im Angebot, wär die Entscheidung denke ich so überschaubar wie bis vor kurzem noch zwischen Haswell und Haswell-E.
Beim OC ist es das gleiche.
Beim OC ist es das gleiche.
Warum Zockt man am PC? Man kann genauso gut ein Buch lesen oder irgendwas Sinnvolles lernen fürs leben? Es ist einfach ein Hobby und bei manchen ein Job sogar. Andre Young oder wie der geschrieben wird, aus China, verdient damit sein Lebensunterhalt! Der wird von ASRock persönlich gesponsort. Den durfte ich mal auf der Cebit Persönlich treffen und habe ein paar Worte mit ihm gewechselt. Es ist einfach der Reiz das Maximum zu erreichen. 24/7 kann jeder.
Der eine findet gefallen daran seine CPU zu übertakten weil er mehr FPS oder schneller damit Arbeiten kann, der andere findet es spannend das aller letzte aus seiner CPU heraus zu holen und versucht dann damit die meisten Punkte im Benchmark zu machen. Das mache ich auch gelegentlich. Es ist schon schön wenn man an die Grenzen geht.
Beim Motorsport das gleiche, man versucht mit "extremen"mitteln das Beste zu erreichen.
Ob es jetzt Sinn macht oder nicht, muss am Ende jeder selber wissen. Andere finden es Spannend sich 20 Leute anzusehen die hinter einem Ball hinterher rennen. Man nennt es auch Fußball.
So hat jeder sein Hobby und macht was ihm gefällt.