AMD stockt Ausgaben für Forschung und Entwicklung weiter auf
AMD hat das R&D-Budget im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent erhöht und liegt nun bei den Investitionen in die Zukunft des Unternehmens gemessen am Umsatz etwa gleichauf mit den Mitbewerbern.
Immer, wenn es in der Vergangenheit um die Schwäche von AMD ging, war eines der großen Themen die Ausgabenseite für Forschung und Entwicklung. So gab es zum Beispiel die Diskussion darüber, dass AMD keine neue Grafikkarten -Generation für 2018 bringt, weil das Budget für die Entwicklung von der Weiterentwicklung der Zen-Architektur aufgefressen wurde. Ob es wirklich stimmt, wird man wohl erst in ein paar Jahren erfahren. Falls mal jemand aus dem Nähkästchen plaudert.
Richtig ist aber, dass AMD mit zunehmend besser laufenden Geschäften das Budget für Forschung und Entwicklung aufgestockt hat. In den jüngst vorgestellten Quartalszahlen sah es recht gut aus und auch das hat zur Folge, dass das R&D-Budget im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent aufgestockt wurde - sowohl im Quartalsvergleich als auch im Halbjahresvergleich. Im Q2/2017 wurden 285 Millionen US-Dollar ausgegeben, im Q2/2018 357 Millionen US-Dollar. Im Halbjahresvergleich liegen die Werte bei 556 Millionen US-Dollar und 700 Millionen US-Dollar.
Intels R&D-Budget ist damit natürlich nach wie vor deutlich höher, gemessen am Umsatz aber ist man nun in etwa gleichauf. Bei Intel fließen rund 21 Prozent in Forschung und Entwicklung; bei Nvidia sind es rund 19 Prozent. Mit aktuell 20 Prozent wäre AMD jedenfalls sehr gut dabei, wenn es darum geht, Umsätze in Fortschritt zu investieren. Auf Listen von 2017 würde man sich damit sogar weiter vorne einsortieren. Der Vergleich hinkt allerdings etwas aufgrund der unterschiedlichen Zahlenbasis. Die Vergleichbarkeit der Zahlen ist auch dadurch erschwert, dass Firmen Zahlen unterschiedlich ausweisen und selbst AMD die Ausweisung von 2016 auf 2017 geändert hat.
AMDs Handicap ist dabei stets, dass man im Vergleich zu Intel die kleinere Firma ist, die solche Budgets aktuell gar nicht stemmen könnte, und im Vergleich zu Nvidia aus dem R&D-Topf zwei Projekte finanzieren muss, Prozessoren und Grafikkarten. Am Ende bleibt aber die Erkenntnis, dass AMD Gewinne auf einem Niveau reinvestiert, die auch die Mitbewerber stemmen.

Das betrifft aber nur eine Spectre-Lücke. Es gibt mittlerweile deutlich mehr.
Oder hier Artikel dazu:
CPU-Luecke Spectre V2: Microcode-Updates jetzt unter Windows 10 1803, unter Linux lueckenhaft |
heise Security
Windows 10: Microcode-Updates fuer Intel Sandy Bridge bis Coffee Lake - ComputerBase
Ich hoffe das AMD dann auch in den nächsten Jahren wieder vernünftige Grafikkarten liefert, die hohe Leistung haben und im Stromverbrauch nicht weit hinter Nvidia zurückliegen
Microsoft kann für Win10 gar keine Biosupdates liefern, wenn keine da sind.
Z87-PRO BIOS & FIRMWARE | Mainboards | ASUS Deutschland
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