Windows 8: Security Essentials durchgefallen - Microsoft zweifelt an Testmethoden
Microsofts Joe Blackbird zeigt sich unzufrieden. Weil Security Essentials in einem Test erneut durchgefallen war, zweifelt dieser nun die Testmethoden an. Das Magdeburger AV-Test-Institut prüfe realitätsfern, was eigene Untersuchungen beweisen sollen.
Die US-amerikanische Software-Schmiede Microsoft hat auf das schlechte Abschneiden seines auch für Windows 8 verfügbaren Security Essentials mit Kritik am Magdeburger AV-Test-Institut reagiert. Microsoft war mit dem Sicherheitspaket durch die Prüfung der Tester gerasselt, was insgesamt nur drei von 25 Programmen gelang. Microsofts Joe Blackbird kritisiert nun, dass nach den Ergebnissen des AV-Tests nur 72 Prozent der Zero-Day-Malware erkannt worden sei. Eigene Erhebungen aus Hunderten von Millionen Systemen weltweit kommen laut Blackbird aber zu einem anderen Ergebnis.
"99,997 Prozent unserer Kunden, die von Zero-Day-Attacken getroffen wurden, begegneten den Malware-Varianten aus dem Test nicht." Es seien lediglich 0,0033 Prozent der Nutzer von Security Essentials und Microsoft Forefront Endpoint Protection durch jene Malware-Beispiele betroffen, die während des Tests nicht erkannt wurden. "Ferner hatten 94 Prozent der während des Tests unentdeckt gebliebenen Maleware-Proben keinen Einfluss auf unsere Kunden."
AV-Tests Antwort erfolgte prompt. Andreas Marx, seines Zeichens CEO, merkt an, dass sich Microsofts Werte weniger auf den Test an sich als auf die Verbreitung und den tatsächlichen Schaden von Schadsoftware beziehen. "Abhänging davon, was man zählt, ergeben sich unterschiedliche Ergebnisse." Tatsächlich gebe es alle zwei Sekunde neue Malware-Varianten, die sich pro Monat auf mehrere Milionen summieren. "Anstatt uns Millionen Beispiele anzuschauen, liegt unser Fokus auf bestimmten Familien." Dadurch komme die einzelne Malware im Netz tatsächlich nur sehr selten vor, das Risiko durch die Malware-Familie sei jedoch wesentlich höher. Der von AV-Test verfolgte Ansatz sei aufgrund der Malware-Situation sinnvoller. Zudem merkt der CEO an, dass zum Test umfangreiche Daten zählen, die von einer Vielzahl von Antivirus-Anbietern und deren Kunden stammen.
Quelle: http://news.cnet.com
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Hier in den Kommentaren legen einige hauptsächlich Wert darauf, dass der Virenscanner schön unauffällig arbeitet.
Aber sollte ein Sicherheitstool nicht in erster Linie auch Sicherheit verbreiten?
Naja, muss jeder selbst wissen.
Ebenfalls ressourcenschonenende Gratisvirenscanner sind z.B. Avira (die Pop-Up's kann man los werden) oder Avast (den hab' ich).
Auf die Brain.exe verlasse ich mich überhaupt nicht, denn wenn's schief geht, muss man nicht nur seinen Rechner neu aufsetzen, sondern auch sein Ego als großer PC-Durchblicker...
man muss grundsätzlich erstmal nur irgendwann sterben.
Das sehe ich ganz genau so.
Das Dilemmer ist aber auch bei der Aussage: "hatte noch nie einen Virus bei mir, bleibe deshalb bei meinem Schutz", das deren Progs halt keine Viren erkennen, weil sie dafür zu dumm sind - also eine Scheinsicherheit.
Wie dem auch sei, ich finde solche Tests gut, weil alle im direktem Vergleich die Hosen runterlassen müssen. Und dabei sieht MS nun mal ganz schön alt aus
Hier in den Kommentaren legen einige hauptsächlich Wert darauf, dass der Virenscanner schön unauffällig arbeitet.
Aber sollte ein Sicherheitstool nicht in erster Linie auch Sicherheit verbreiten?
Naja, muss jeder selbst wissen.
Ebenfalls ressourcenschonenende Gratisvirenscanner sind z.B. Avira (die Pop-Up's kann man los werden) oder Avast (den hab' ich).
Auf die Brain.exe verlasse ich mich überhaupt nicht, denn wenn's schief geht, muss man nicht nur seinen Rechner neu aufsetzen, sondern auch sein Ego als großer PC-Durchblicker...