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      • Von Donner123 Komplett-PC-Käufer(in)
        Skylake ist davon doch soweit ich weiß garnicht betroffen, das ist erst ab Kaby Lake. Was die ganze Sache eigendlich nur noch bekloppter macht, da Kaby Lake ja eigendlich Skylake ist, nur eben leicht verbessert.

        Übrigends reicht es schon, Windows Updates komplett zu deaktiviern. Dann kommt das Fenster schon gar nicht mehr.
      • Von Decrypter Software-Overclocker(in)
        Zitat
        Stimmt natürlich, sie hätten direkt von Anfang an konsequent unterbinden müssen, dass ein altes System auf einer von ihnen ungetesteten HW überhaupt bootet.
        Wobei ich Windows 8.1 jetzt nicht wirklich als veraltet sehe. Denn Windows 8.1 befindet sich ja gar noch im Mainstream Support und der läuft ja bekanntlich 5 Jahre. Auf solchen Systemen nun jeglichen Support für Kunden mit Skylake und Kaby Lake Prozessoren zu verweigern ist einfach eine riesengroße Sauerei. Das muß man so deutlich sagen ! Denn die Sicherheitsupdates haben rein gar nichts mit irgendwelchen paar neuen Features der betreffenden CPUs zu tun, sondern schließen kritische Sicherheitslücken im System. Ob ich Windows 8.1 da nun mit einer Haswell CPU nutze, die ja wunderweise weiterhin Support bekommt, oder aber Skylake, ist da völlig Latex. Denn was unter Haswell/Broadwell funktioniert, funktioniert auch unter Skylake, da ja abwärtskompatibel. Das, was MS da derzeit abzieht, ist das Aufzwingen von Windows 10 für Nutzer von Skylake/Kabylake Prozessoren.

        Als nächstes kommt dann wahrscheinlich, das man mit jeder neuen CPU auch immer gleich die aktuellste Version des OS aus dem Hause MS nutzen muß, weil die Vorgänger Version diese CPU nicht mehr unterstützt. Oder Nutzer mit Erscheinen einer aktualisierten Version diese auch nutzen müssen, da man ansonsten keinerlei Updates mehr bekommt. Unter diesem Gesichtspunkt bekommen bei Windows 10 die Zwangsapdates auch eine völlig neuen Bedeutung ......

        Zitat
        Vermutlich reicht es einfach, den Update-Service zu deaktivieren. Das ganze Win7 neu aufzusetzen, erscheint mir Overkill.
        Glaub ich nicht, das das reichen wird. Denn zumindest die CPU Abfrage scheint ja mit dem (verweigerten) Update ja in das OS gelangt zu sein. Ansonsten würde dieses "Belästigungs Fenster" vor dem eigentlichen Start des OS ja nicht auftauchen. Und da es ja nur noch Rollup Pakete gibt, dürfte das Enrfernen des veranwortlichen Updates kaum mehr möglich sein
      • Von fotoman Software-Overclocker(in)
        Zitat von Grestorn
        Es gab auch Leute, die nieeeee von Win98SE weg wollten. Was die wohl heute so machen?
        Ich habe damals den Win98SE Rechner bei meiner Mutter wegwerfen müssen (der hatte niemals einen Internetanschluss und wurde seit dem Tod meines Vaters nur für ein paar Briefe und die Steuererklärung genutzt), weil die Anforergungen der (jedes Jahr neu zu kaufenden) Steuersoftware irgendeine Systemkomponente wollten, die es für Win98SE nicht gab (ob das nun .NET oder sonstwas war, weiss ich nicht mehr).

        Da habe ich aber garnicht erst versucht, auf der neuen HW Win98SE oder Win XP zu installieren. Da wurde das zu dem Zeitpunkt akutelle System genutzt und das läuft heute noch.

        Zitat von Decrypter
        Aber das komplette Verweigern ist einfach eine Riesensauerei, die man sich so nur erlauben kann, wenn man sich in so einer Quasi Monopolsituation befindet wie Microsoft.
        Stimmt natürlich, sie hätten direkt von Anfang an konsequent unterbinden müssen, dass ein altes System auf einer von ihnen ungetesteten HW überhaupt bootet. Mit dem Ansinnen der User, dass diese ein Altsystem auf neuer, von MS zusammengewürfelten HW nutzen werden, musste MS nicht erst seit WinXP rechnen.

        Aber vieleicht kann man ja rechtlich irgendwie dagegen vorgehen, dass MS im Nachhinein (lange nach Verkaufsende) seine Systemvoraussetzungen für eine altes OS ändert. Das könnte ja durchaus eine einseitige Vertragsänderung zum Nachteil des Verbrauchers sein. Damit kann ein Kunde, der auf Investitionsschutz setzt, nun wirklich nicht rechnen.
      • Von Grestorn PCGH-Community-Veteran(in)
        Vermutlich reicht es einfach, den Update-Service zu deaktivieren. Das ganze Win7 neu aufzusetzen, erscheint mir Overkill.

        Trotzdem, m.E. kannst Du den Umstieg es nur verzögern, aber nicht verhindern. Es gab auch Leute, die nieeeee von Win98SE weg wollten. Was die wohl heute so machen?
      • Von Decrypter Software-Overclocker(in)
        Zitat von Donner123
        Die bekomme ich schon noch weg
        Zur Not neu aufsetzen, sich das letzte Updatepack bei Winfuture holen, wo diese Sauerei noch nicht enthalten war und dann halt die Updates deaktvieren, damit der Dreck nicht wieder auf den Rechner kommt. Läuft ja am Ende auf das Gleiche raus, nur das man dann mit diesem Screen nicht mehr belästigt wird.

        Anders kann man sich der Gängelung ja nicht entziehen, die MS da jetzt abzieht, indem man selbst die Sicherheitsupdates für Systeme, welche sich vertraglich noch im Mainstream Support (Win 8.1) bzw. im Extended Support (Win 7) mit den letzten beiden Intel CPU Generationen verweigert. Sicherheitsupdates, die wohlgemerkt bis zum vorherigen Patchday problemlos möglich gewesen sind.

        Wenn einige Funktionen der beiden CPU Generationen in den beiden Windows Systemen nicht mehr unterstützt werden, ist das eine Sache und bei Windows 7 auch durchaus nachvollziehbar. Aber das komplette Verweigern ist einfach eine Riesensauerei, die man sich so nur erlauben kann, wenn man sich in so einer Quasi Monopolsituation befindet wie Microsoft.
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Windows 8
Windows-Updates: Microsoft macht beim Support-Ende für neue Prozessoren ernst [Update]
Microsoft macht beim Support-Ende für neue Prozessoren ernst und liefert für Windows 7 und Windows 8.1 keine Updates mehr aus, wenn Kaby Lake, Bristol Ridge sowie Qualcomm 8996 verwendet werden. Das Problem lässt sich offiziell mit der Verwendung von Windows 10 lösen.
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17.03.2017
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