Online-Abo
  • Login
  • Registrieren
Games World
      • Von Narbennarr BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Cook2211
        Nein, er hat das Problem sicherlich nicht nur alleine. Windows Update - gerade bei Win 7 - ist einfach grottig!
        Ich persönlich gebe ihm bezüglich seines Kommentars absolut recht.
        Vorgestern sollte ich den etwas betagten Laptop mit Windows 7 auffrischen, mit welchen er auch ausgeliefert wurde. Das aktuellste Image das mir bekannt ist das mit SP1 aus dem MSDNN/Dreamspark.
        Nach der Installtion wollte Windows 199 Updates ziehen. Der Download war binnen weniger Minuten durch, die Installation hat die alte Kiste aber über 3 Stunden gekostet.
        Es wundert nicht das ISO mit integrierten Updates aus dubiosen Quellen Erfolg haben!
      • Von Dennisth Software-Overclocker(in)
        Zitat von Jimini
        Ich mache es meistens so, dass wenn ich beispielsweise Xubuntu installiere, ich danach die unerwünschten Programme runterhaue und das installiere, was ich haben will.
        Wenn du aber wirklich "unten" anfangen und kontrollieren willst, was alles auf dem System landet, dann solltest du einen Blick auf Arch oder Gentoo werfen - wobei diese Distributionen schon erweiterte Linux-Kenntnisse voraussetzen. Ich nutze Gentoo, weil ich an jedem Schräubchen drehen will - Kernel selber bauen, User selber anlegen, Systemeinstellungen selber festlegen etc. Dafür ist so ein System dann natürlich nicht in einer Stunde aufgesetzt.
        Ich habe mir die "einfachen" Distributionen angesehen, weil Sie ja zu der Zeit als "XP-Alternative" angepriesen wurden. Gentoo kenne ich noch von vor Jahren. Das sind aber Umgebungen die nicht einfach so schnell fertig sind und auf einem Büro-PC soll es möglichst einfach sein.

        Zitat von Jimini
        Mit solchen Aussagen bin ich persönlich immer vorsichtig. Letztendlich kann man nur sagen, dass in den 9 Jahren ein Virus gefunden wurde.
        Ja stimmt schon, aber mir sind keine ungewöhnlichen Prozesse oder Netzwerkaktivitäten von den anderen PCs aufgefallen. Selbst wenn da ein Virus drauf war, hat dieser entweder nicht funktioniert oder ihm haben die rechte gefehlt.

        Zitat von Jimini
        Ich glaube, dass die meiste Schadsoftware mittlerweile durch Drive-by-Downloads verteilt wird. E-Mails mit entsprechenden Anhängen gibt es zwar auch noch zuhauf, aber diese sind mittlerweile glaube ich nicht mehr so bedeutsam. Und da in der Vergangenheit auch immer mal wieder absolut seriöse Seiten Schadsoftware verteit haben, ist das Argument "mitdenken beim Surfen" leider nicht mehr ganz so stichhaltig.
        Die absolute Sicherheit gibt es leider nicht, aber ein aktueller Browser + Virenscanner + Adblocker + eingeschränkte Rechte + Verstand der Nutzer mindern das Risiko schon deutlich. Die Frage ist ja auch immer, ob man Käse-Plugins, Flash und Java, hat.

        Zitat von Jimini
        Da bin ich mir gerade nicht sicher, ob diese Auto-Updates auch ohne Adminrechte funktionieren - klar, das betrifft dann aber eher das berufliche Umfeld.
        Es gibt für Unternehmen ja meistens spezielle Software oder auch Vorlagen für das ActiveDirectory, wo man die Updates dann erlauben kann. Google Chrome for Business bietet das und ja man kann über die Sammelwut von Google meckern, aber diesen Komfort suche ich beim Firefox z. B. vergeblich.

        Zitat von Jimini
        Puh, das weiß ich aus dem Kopf gar nicht, da die Software bei uns größtenteils zentral verwaltet und verteilt wird. Das bedeutet, dass bei diesen Updateorgien dann durchaus auch Nicht-MS-Programme dabei sind.
        Allerdings habe ich kürzlich den PC meiner Mutter (Xubuntu / Win7) nach rund 3 Monaten geupdatet, das hat schon allein bei Win7 einen halben Tag gedauert (langsame SSD & 1,5Mb-Anbindung). Während des Downloads hätte man zwar noch arbeiten können, aber danach rebootete die Kiste _einige_ Male. Wie oft, weiß ich nicht, da ich das System irgendwann alleine gelassen habe.
        Dann habe ich wohl echt Glück. Bei meiner privaten 2 MBit/s Anbindung dauert das laden zwar auch eine Ewigkeit, aber nach einem Neustart ist alles fertig.

        Zitat von Jimini
        Ich kann da keine neutrale Aussage treffen - da ich mittlerweile seit 6 Jahren zuhause nur noch Linux einsetze, bin ich bei den Windows-Eigenheiten natürlich etwas empfindlicher und verzeihe Linux andererseits mal den einen oder anderen Fehler. Aber grundsätzlich hatte ich sowohl unter Windows als auch unter Linux noch keine krassen Probleme mit Updates. Auch die letzten stark fehlerhaften Windows-Updates gingen an mir vorüber.
        Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mittlerweile wieder Gentoo nutze, welches einen "Rolling Release"-Ansatz vertritt. Es gibt beinahe täglich Updates, und so wird das System immerauf dem aktuellsten Stand gehalten.
        Mein Windows 7 musste bisher auf dem Desktop nur 2 mal neu installiert werden. Einmal weil die Festplatte kaputt war und dann noch beim Umstieg auf eine SSD. Probleme mit Updates hatte ich also bisher auch nicht.

        Zitat von Jimini
        Mein Debian-Mailserver hatte bisher nur einmal Probleme - da habe ich beim Dovecot-Update nicht hingeschaut und zack, kam das neue Major-Release nicht mehr mit meiner Config da, was zu einem halben Tag Arbeit führte.
        Erinnert mich immer schön daran, dass sowohl Windows als auch Linux im Server Bereich auch Fehler haben und es trotz bester Planung zu Fehlern kommen kann.

        mfg
        Dennisth
      • Von Jimini Moderator
        Zitat von Olstyle
        Mal Debian stable in der 1CD Version installiert? Da fehlen sogar sudo und GCC.
        Oder die Stage1-Installation von Gentoo - wobei es die Tarballs glaube ich mittlerweile nicht mehr gibt.

        MfG Jimini
      • Von Olstyle Moderator
        Zitat von Dennisth

        Ja das ist auch durchaus sehr löblich und für viele Privatanwender toll, aber mir fehlt halt die "Basis" Version. Das sind halt Luxus-Probleme
        Mal Debian stable in der 1CD Version installiert? Da fehlen sogar sudo und GCC.
      • Von Jimini Moderator
        Zitat von Dennisth
        Ja das ist auch durchaus sehr löblich und für viele Privatanwender toll, aber mir fehlt halt die "Basis" Version. Das sind halt Luxus-Probleme http://extreme.pcgameshar...
        Ich mache es meistens so, dass wenn ich beispielsweise Xubuntu installiere, ich danach die unerwünschten Programme runterhaue und das installiere, was ich haben will.
        Wenn du aber wirklich "unten" anfangen und kontrollieren willst, was alles auf dem System landet, dann solltest du einen Blick auf Arch oder Gentoo werfen - wobei diese Distributionen schon erweiterte Linux-Kenntnisse voraussetzen. Ich nutze Gentoo, weil ich an jedem Schräubchen drehen will - Kernel selber bauen, User selber anlegen, Systemeinstellungen selber festlegen etc. Dafür ist so ein System dann natürlich nicht in einer Stunde aufgesetzt.
        Zitat
        Ich frage mich schon immer, was die Leute mit ihren PCs machen, dass diese 24/7 laufen Bei Servern kann ich den 24/7 Betrieb ja versehen, aber normale Büro-PCs werden morgens eingeschaltet und nachmittags / abends wieder heruntergefahren.
        Ja, bei mir sind es auch nur Serversysteme. Die Clients laufen höchstens mal ein paar Tage durch.
        Zitat
        Mal davon abgesehen das ich den ganzen Hype um die Sicherheitslücken nicht verstehen kann (genau 1 "Virus" in 9 Jahren Erfahrung mit Büro-PCs).
        Mit solchen Aussagen bin ich persönlich immer vorsichtig. Letztendlich kann man nur sagen, dass in den 9 Jahren ein Virus gefunden wurde.
        Zitat
        Die meisten Viren kommen doch durch E-Mails ala "Ihr Rechung findet sie hier Rechnung.pdf.zip" oder durch unsichere Websiten / Werbung auf diesen.
        Ich glaube, dass die meiste Schadsoftware mittlerweile durch Drive-by-Downloads verteilt wird. E-Mails mit entsprechenden Anhängen gibt es zwar auch noch zuhauf, aber diese sind mittlerweile glaube ich nicht mehr so bedeutsam. Und da in der Vergangenheit auch immer mal wieder absolut seriöse Seiten Schadsoftware verteit haben, ist das Argument "mitdenken beim Surfen" leider nicht mehr ganz so stichhaltig.
        Zitat
        Die Software ala Browser (nicht IE), Adobe Reader und sonstige patchen sich ja auch selber im Betrieb.
        Da bin ich mir gerade nicht sicher, ob diese Auto-Updates auch ohne Adminrechte funktionieren - klar, das betrifft dann aber eher das berufliche Umfeld.
        Zitat
        Nix für ungut, aber was ist denn bitte da noch an MS Software drauf? Ich habe selber Windows 7 Pro + Office 2007 Ultimate und das einzige mal, als ich 2 mal neustarten musste war beim SP1 von Windows 7 sonst nie.
        Puh, das weiß ich aus dem Kopf gar nicht, da die Software bei uns größtenteils zentral verwaltet und verteilt wird. Das bedeutet, dass bei diesen Updateorgien dann durchaus auch Nicht-MS-Programme dabei sind.
        Allerdings habe ich kürzlich den PC meiner Mutter (Xubuntu / Win7) nach rund 3 Monaten geupdatet, das hat schon allein bei Win7 einen halben Tag gedauert (langsame SSD & 1,5Mb-Anbindung). Während des Downloads hätte man zwar noch arbeiten können, aber danach rebootete die Kiste _einige_ Male. Wie oft, weiß ich nicht, da ich das System irgendwann alleine gelassen habe.
        Zitat
        Aber ob Linux da so viel besser ist? Ich mein das ist auch nur Software und da kann auch ein Fehler im Patch drin sein. Natürlich, wenn der X-Server nicht mehr geht und man nur noch die Konsole hat ist das besser als einen "nichtssagenden" Bluescreen, aber beide Fälle lassen sich relativ schnell wieder beheben.
        Ich kann da keine neutrale Aussage treffen - da ich mittlerweile seit 6 Jahren zuhause nur noch Linux einsetze, bin ich bei den Windows-Eigenheiten natürlich etwas empfindlicher und verzeihe Linux andererseits mal den einen oder anderen Fehler. Aber grundsätzlich hatte ich sowohl unter Windows als auch unter Linux noch keine krassen Probleme mit Updates. Auch die letzten stark fehlerhaften Windows-Updates gingen an mir vorüber.
        Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mittlerweile wieder Gentoo nutze, welches einen "Rolling Release"-Ansatz vertritt. Es gibt beinahe täglich Updates, und so wird das System immerauf dem aktuellsten Stand gehalten.
        Mein Debian-Mailserver hatte bisher nur einmal Probleme - da habe ich beim Dovecot-Update nicht hingeschaut und zack, kam das neue Major-Release nicht mehr mit meiner Config da, was zu einem halben Tag Arbeit führte.
        Bei den Xubuntu-Kisten meiner Eltern oder meinem HTPC mit Kodibuntu gab es bislang keine Probleme.

        MfG Jimini
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016
    PCGH Magazin 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1155292
Windows 7
Windows-Update-Funktion: eine zeitraubende Katastrophe - Ein Kommentar von Daniel Waadt
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Dieses Mal schreibt Daniel Waadt, wie Microsoft den Windows-Update-Prozess optimieren könnte, damit Anwender von den Updates nicht mehr belästigt werden.
http://www.pcgameshardware.de/Windows-7-Software-216454/News/Windows-Update-Funktion-eine-zeitraubende-Katastrophe-1155292/
04.04.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/04/Windows-Updates_werden_konfiguriert2-pcgh_b2teaser_169.jpg
news