Filesharing: Rechteinhaber fordern Inhaltssperren über Windows 10
Die Rechteinhaber gehen im Kampf gegen illegales Filesharing einen Schritt weiter. So wird nun in einem Papier gefordert, dass Sperren von illegal beschafften Inhalten künftig auch auf Betriebssystemebene durchgeführt werden. Bei Windows 10 ist so etwas bereits in den Nutzungsbedingungen vorgesehen. Fraglich ist aber, ob die Forderungen tatsächlich umgesetzt werden.
Nachdem die Rechteinhaber recht erfolgreich auch ISP-Blockaden gegen Filesharing-Seiten durchgesetzt haben, fordert man nun den nächsten Schritt. Anbieter von Betriebssystemen sollen Sperren durchsetzen. Das wäre natürlich vornehmlich Microsoft mit Windows, aber auch Apple und diverse andere. Windows 10 würde so etwas, wie bereits seit längerem bekannt ist, möglich machen. Eine entsprechende Klausel befindet sich in den Nutzungsbedingungen. Die sieht vor, dass zum Beispiel das Ausführen illegal bezogener Spiele unterbunden wird.
Ausgelöst wurde die erneute Debatte durch Black Market Watch und die Global Initiative Against Transnational Organized Crime, die im Auftrag der schwedischen Film- und Fernsehindustrie aktiv wurden. Sie schlugen weitere Möglichkeiten vor, wie man gegen illegales Filesharing aktiv werden kann. Neben Netz- und Domain-Sperren könnte es also auch Sperren auf dem eigenen Rechner geben, wenn der Vorstoß Anklang bei Regierungen und Gerichten findet.
Unternehmen wie Microsoft, Apple, Google und Co sollen laut dem Papier - möglicherweise auch gesetzlich - dazu ermutigt werden, illegale Inhalte zu blockieren - am besten noch bevor der Download stattfindet, indem bereits dieser blockiert wird. Über Schweden versuchen die Lobbyisten nun Druck auf die EU auszuüben, die solche Maßnahmen verabschieden könnte. Allerdings hat man bisher keine Empfehlung dafür, wie solche Maßnahmen technisch umgesetzt werden sollen. Nach einer jüngsten Studie sind Europäer überraschend oft in Filesharing involviert.
Quelle: Blackmaretwatch via Torrentfreak

Das hätte ich dir schon vor einer Weile sagen können
Beenden wir das, ok? Führt zu nichts.
Korrektur: Ich glaube, ich verstehe jetzt. Wolltest du mir sagen, ich soll die Kunst aufgeben und mir einen richtigen Job suchen?
Nur geht eine Erwerbsarbeit nicht mit der Einstellung einer künstlicheren Tätigkeiten einher, sondern mit der Einschränkungen derselben.
Die angesprochene Querfinanzierung.
Korrekt. Im begrenzten Rahmen des Erlaubten. Damit kann ich leben. Denn um die CD für einige wenige Freunde kopieren zu dürfen, musst du sie ja von mir gekauft haben. Ziel erreicht.
Sonst nicht.
Der Nichtkopierbarkeit kann man sich durch Kopierschutz oder Gesetze annähern, völlig erreichbar ist sie natürlich nicht.
Wenn ich meine Entwicklung und den davon zu erwartenden Ertrag nicht schützen kann, entwickle ich vielleicht gar nicht mehr.
Es gibt kein Patentschutz und trotzdem entwickeln alle Teams, auch wenn ihr Ertrag nur in dem Vorsprung besteht den sie haben bis die Konkurrenz es kopiert hat.
Das macht die Großen nur noch größer, das führt zu einem Monopol, das sorgt für weiter steigende Preise.
Wenn ich davon leben will, muss ich was machen, für das andere Leute Geld ausgeben wollen.
Korrektur: Ich glaube, ich verstehe jetzt. Wolltest du mir sagen, ich soll die Kunst aufgeben und mir einen richtigen Job suchen?
.....
Du legst mir Worte in den Mund...
Also kann man den entstandenen Schaden nicht mir der Anzahl Kopien mal Kaufpreis ansetzen, richtig, aber den Schaden mit 0 zu beziffern stimmt auch nicht.
Der Nichtkopierbarkeit kann man sich durch Kopierschutz oder Gesetze annähern, völlig erreichbar ist sie natürlich nicht.
Wenn ich meine Entwicklung und den davon zu erwartenden Ertrag nicht schützen kann, entwickle ich vielleicht gar nicht mehr.
In deiner idealisierten und (nicht negativ gemeint) kommunistischen Welt
entwickeln, forschen und erschaffen natürlich alle unermüdlich, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
In meiner materialistischen und zugegeben auch trostloseren Welt tun sie das aus simplem egoistischem Gewinnstreben.
Dieser unglaubliche Egoismus kann nichts gutes hervorbringen.
ich ihn nicht betrachten.
Jemand, der von seinen Werken lebt, aber nichts erschafft, das es anderen Leuten wert ist, Geld dafür
auszugeben, der lebt von was? Richtig, nichts. Das geht nicht lang gut.
Du stellst dich gerade über das Gesetzt.
Die nächsten Angehörigen sind ebenso verarmt, weil sie den brotlosen Künstler jahrelang durchgefüttert haben.
es nicht kopierbar.
Spätestens ein analoges Signal kann ich immer "kopieren" bzw. wieder aufnehmen.
Ein nicht kopierbares Medium, muss damit ein Medium sein das nicht abgespielt werden kann. (Oder nur in einem Raum X vorhanden ist, zudem nur Leute ohne Aufnahmetechnik Zutritt haben).
Denn nach deiner Lesart darf man ja jede Information, die irgendwann mal digitalisiert wurde,
unbeschränkt kopieren und nutzen.
Patente sind nicht mehr als ein Heimschuh für die weitere Entwicklung.
damit selbst beantwortest...
Aber jetzt ernsthaft. Weil etwas qualitativ mies ist, darf ich es klauen? Wirklich?