Windows 10: Patch behebt Probleme mit Intel- und Toshiba-SSDs

0
News Tim Vogt Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Windows 10
Quelle: Microsoft

Seit dem Spring Creators Update traten zwei verschiedene Probleme im Zusammenhang mit Solid State Drives einiger Hersteller auf. Manche Toshiba-SSDs saugten die Akkus von Laptops regelrecht leer, während bei zwei Intel-SSD-Reihen eine UEFI-Boot-Schleife entstehen konnte. Microsoft hat nun einen Patch veröffentlicht, der die beiden Fehler beheben soll.

Ein neuer Patch für Microsofts aktuelles Betriebssystem, Windows 10, soll einige Probleme beheben, die nur im Zusammenhang mit Solid-State-Drives erscheinen. Die Fehler traten erst mit dem Windows 10 Spring Creators Update auf und beschränkten sich auf die SSDs von bestimmten Herstellern. Bei Systemen mit Flashspeicherlaufwerken der Baureihen Intel SSD 600p und Intel SSD Pro 6000p konnte es beim Systemstart zu einer UEFI-Boot-Schleife kommen, während Laptops mit Toshiba-SSDs der Serien XG4, XG5 und BG3 unter einem erhöhten Akkuverbrauch litten.

Anfangs sperrten die Redmonder einfach das Windows-Update 1803 für Intel-Rechner und arbeiteten mit OEM-Herstellern und Toshiba zusammen, um Laptopsysteme mit den betroffenen SSDs zu erkennen und nicht mit dem Update zu versorgen. Betroffene Nutzer sollten einfach auf die vorherige Betriebssystemversion downgraden. Der nun veröffentlichte, optionale Patch, in der Windows-Datenbank als KB4100403 gelistet, soll die entsprechenden Probleme und einige andere beheben. Es ist vorgesehen, dass die Fehlerbehebung KB4100403 regulär während des Patch-Dienstags im nächsten Monat ausgeliefert wird. Microsoft empfiehlt den Nutzern von Toshiba-SSDs, auf die automatische Auslieferung zu warten.

Windows-10-Nutzer mit Solid-State-Drive-Problemen können aber auch schon früher an den Patch kommen, indem sie manuell das Update herunterladen. Entweder kann dies über die Update-Funktion des Betriebssystems erfolgen oder der Nutzer bezieht es aus dem online einsehbaren Microsoft-Update-Katalog für Windows 10. Ab dem 25. Mai können Nutzer der Intel-SSDs, welche zu einer Boot-Schleife führen würden, auch über die Update-Funktion ihr Betriebssystem auf Version 1803 - einschließlich des neuen Patches KB4100403 - aktualisieren lassen.

Quelle: heise online

0
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk