Windows 10 Event: Microsoft will mehr 3D und VR - VR-Brillen ab 299 US-Dollar

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Windows 10 Event: Microsoft will mehr 3D und VR
Quelle: Microsft

Die Themen VR und 3D werden das nächste Update für Windows 10 sowie die Strategie des Unternehmens stärker beherrschen. Neben entsprechender Software wird es auch VR-Brillen von Microsoft geben, die über Hardware-Partner vertrieben werden. Das kommt etwas überraschend, stapelte man doch bei VR lange Zeit sehr tief.

Microsoft hat das Thema VR und 3D für sich entdeckt. Während eines Livestreams aus New York stellte der Konzern aus Redmond seine Pläne für die Zukunft vor. Wir umreißen hier kurz die Punkte VR und 3D des umfassenden Programms, zu dem aber auch noch keine detaillierten Presseinformationen vorliegen.

Windows 10 wird daher im nächsten großen Update 3D-Support bekommen. Im Rahmen des Creator's Update sollen die Menschen kreativ werden und deswegen gibt es unter anderem ein 3D-Paint, mit dem sich dreidimensionale Inhalte leichter erstellen lassen sollen. Microsoft hat dazu die Software Capture 3D entwickelt, die Objekte erfassen und in 3D-Modelle am PC umwandeln kann. Die App wird für Windows 10 Mobile umgesetzt, soll später aber auf jedem Windows-Gerät mit Kamera funktionieren.

Mit Paint lassen sich diese Scans dann bearbeiten. Dazu wird Paint komplett überarbeitet. Kreationen können über einen 3D-Drucker ausgedruckt und in einem Community-Hub der Allgemeinheit bereitgestellt werden. In sozialen Netzwerken lassen sich die Scans auch als 360-Grad-Aufnahme teilen.

Microsoft geht aber noch weiter und entdeckt das Thema VR nun im großen Stil für sich. Zumindest kann man nun liefern. Während die Augmented-Reality-Brille Hololens im Rahmen des 3D-Themas in der Präsentation gezeigt wurde, soll Windows 10 auch deutlich stärker in Richtung VR erweitert werden. Wer eine VR-Brille nutzt, bekommt eine neue Oberfläche, die er so besser bedienen kann - gedanklich ähnlich dem Tablet-Modus. Die individuell einrichtbare Oberfläche führt dann zu Anwendungen wie Holotour, die 3D-Stadtführungen bietet. Aber auch Drittanbietersoftware soll sich so leichter erreichen lassen.

Die Brillen kommen von Microsoft-Hardware-Partnern wie Asus, Dell, HP und Lenovo. Sie kosten ab überschaubaren 299 US-Dollar und bewegen sich damit im Bereich der Playstation VR, was Oculus und HTC unter Druck setzen dürfte. Technische Details zu den Brillen reichen wir alsbald nach, da das Event noch läuft. Eine Nachfrage bei Asus ergab, dass Microsoft sehr schnell mit der Präsentation war - offenbar zu schnell für die Partner.

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SosoDeSamurai Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von scorplord
        Wobei ich dann noch am ehesten zur Vive tendieren würde. Erstens wegen der Brille an sich die ich als Gesamtpaket als besser empfinde und weil man mit Steam einfach die deutlich größere Plattform hat mit mehr Entwicklern, vor allem auch im Indie Bereich.
        Weiß nicht ob es sowas auch im Oculus Store gibt aber Valve baut die Plattform prinzipiell deutlich offener auf für mehr Entwickler und ohne bestimmte Hardware auszuschließen (was bei neuen Techniken die sich etablieren müssen den Todesstoß bedeuten kann, wenn jeder den anderen aussperrt)
        Steam = OpenVr und dies unterstützt die Rift genau wie die Vive.

        Für den Oculus Store kann jeder Entwickeln, für Steam kann jeder entwickeln. Offiziell funktionieren aber Oculus Home Spiele nicht mit der Vive, grundsätzlich aber schon.
        Exklusivtitel haben beide Systeme, bzw. fängt HTC nun auch mit einem eigenen Store an.
      • Von SosoDeSamurai Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von scorplord
        Wobei ich dann noch am ehesten zur Vive tendieren würde. Erstens wegen der Brille an sich die ich als Gesamtpaket als besser empfinde und weil man mit Steam einfach die deutlich größere Plattform hat mit mehr Entwicklern, vor allem auch im Indie Bereich.
        Weiß nicht ob es sowas auch im Oculus Store gibt aber Valve baut die Plattform prinzipiell deutlich offener auf für mehr Entwickler und ohne bestimmte Hardware auszuschließen (was bei neuen Techniken die sich etablieren müssen den Todesstoß bedeuten kann, wenn jeder den anderen aussperrt)
        Steam = OpenVr und dies unterstützt die Rift genau wie die Vive.

        Für den Oculus Store kann jeder Entwickeln, für Steam kann jeder entwickeln. Offiziell funktionieren aber Oculus Home Spiele nicht mit der Vive, grundsätzlich aber schon.
        Exklusivtitel haben beide Systeme, bzw. fängt HTC nun auch mit einem eigenen Store an.
      • Von mickythebeagle BIOS-Overclocker(in)
        Wenn das mit dem 3D & VR soweit ist bin ich mal auf die Hardware Voraussetzungen gespannt.
      • Von scorplord Software-Overclocker(in)
        Wobei ich dann noch am ehesten zur Vive tendieren würde. Erstens wegen der Brille an sich die ich als Gesamtpaket als besser empfinde und weil man mit Steam einfach die deutlich größere Plattform hat mit mehr Entwicklern, vor allem auch im Indie Bereich.
        Weiß nicht ob es sowas auch im Oculus Store gibt aber Valve baut die Plattform prinzipiell deutlich offener auf für mehr Entwickler und ohne bestimmte Hardware auszuschließen (was bei neuen Techniken die sich etablieren müssen den Todesstoß bedeuten kann, wenn jeder den anderen aussperrt)
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BlackPredator
        Wäre mir sogar sehr lieb.
        Erstens spar ich Geld.
        Zweitens, wenn es von verschiedenen Herstellern gebaut werden kann, aber die selbe Software ist, entgeht man dem ganzen "exclusive for Vive/Rift" Mist.

        Ich will EINE Brille kaufen und alles zocken können, ohne mich um den Oculus vs Valve Mist kümmern zu müssen.
        Wenn dafür MS mit der Abrissbirne kommt, ist es mir auch recht. Valve hat schon lange keine guten Spiele mehr gemacht (Portal 2) und Oculus noch nichts fabriziert, da ist MS evtl sogar die beste Alternative.

        Edit: Bevor einer mit HL3 und VR-Zugpferd kommt. Valve will gar keine Singleplayer Spiele mehr machen:
        Valve 'Probably' Done With Single-Player Games
        Wenn ein anderer Hersteller die Hardware zu subventionierten Preisen verkauft, dann wird er das garantiert über Zwangsverknüpfungen bei der Software refinanzieren wollen. Und gerade Microsoft hat in den letzten Jahren sehr viele Entscheidungen getroffen, um den Windows Store/UWP zu etablieren. Ob man das nun besser oder schlechter findet als Steam oder Oculus/Facebook, ist auch eine Geschmacksfrage. Aber alle drei Firmen stehen für geschlossene Plattformen.
      • Von SosoDeSamurai Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Gamer090

        Für mich ist eine VR Brille im Moment uninteressant weil ich nicht weiss was ich damit soll, ich kann den PC auch so bedienen.
        In komplett neue Erfahrungen und Spiele abtauchen? So erging es mir zumindest.
      Direkt zum Diskussionsende
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