Marktanteile Betriebssysteme: Windows 10 immer noch unter 15 %

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Marktanteile Betriebssysteme: Windows 10 immer noch unter 15 %
Quelle: PC Games Hardware

Der Marktforscher netmarketshare.com hat seine Zahlen zu den Marktanteilen von Betriebssystemen im PC-Umfeld veröffentlicht. Demnach konnte Windows 10 immer noch nicht die 15-Prozent-Marke überschreiten. Stattdessen hat Apple mit seinem Mac OS Boden gutgemacht. Die gesamte Windows-Fraktion liegt nunmehr bei unter 90 Prozent.

Obwohl Microsoft das kostenlose Upgrade von Windows 7 beziehungsweise 8.1 auf Windows 10 weiterhin aggressiv bewirbt, sehen die Zahlen nicht allzu rosig aus. Netmarketshare.com hat seine Zahlen für den vergangenen April vorgelegt, die über Daten von aufgerufenen Webseiten ermittelt werden. Jeder Browser meldet sich mit seiner Version und seinem Betriebssystem und diese Daten werden verwendet, um die Anteile zu bilden.

Innerhalb der letzten vier Wochen ist der Windows-10-Marktanteil von 14,15 auf 14,35 Prozent gewachsen. Auf der anderen Seite verbucht Windows 8,1 ein Minus von 0,4 auf 9,16 Prozent. Windows XP fällt erstmals unter die 10-Prozent-Marke, hat aber immer noch eine Installationsbasis von 9,66 Prozent - zwei Drittel von Windows 10. Windows 7 ist gleichzeitig erstmals unter die 50er-Grenze gefallen und ist laut netmarketshare.com auf 48,79 Prozent aller x86-basierten Geräten installiert. Der große Zuwachs von Windows NT (0,07 auf 2,54 %) ist entweder ein Messfehler oder die komplette NASA-Belegschaft hat sich mal eben mit dem World Wide Web verbunden - solche Ausreißer sind wegen der Messmethode durchaus möglich. Laut statcounter.com könnten die rund 2 Prozent zu Windows 10 gehören.

Laut netmarketshare.com war im April indes Apples Mac OS der große Gewinner, das ironischerweise bei den älteren Versionen zulegen konnte. Insgesamt kommt es nun auf einen Anteil von 9,19 Prozent. Mit den 1,56 Prozent von Linux liegen alle Windows-Betriebssysteme zusammen erstmals seit langer Zeit unter 90 Prozent.

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    • Kommentare (68)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Xanten
        Zitat von zotac2012
        Man kann es ja auch übertreiben, man muss noch lange nicht die Hälfte aller Tools und Einstellungen austauschen, das können nur die sagen, die noch nie Windows 10 genutzt haben. Übrigens habe ich bisher immer mein BS so konfiguriert wie ich es haben wollte und nicht wie MS meint, das es sein sollte.

        Das kann passieren, wenn man sich halt nicht auskennt oder keine wirkliche Ahnung hat, bei mir läuft Win10 so wie es sein sollte, deutlich schneller als Win8.1 und ohne Probleme und mit angepasster Spähsoftware.
        Mutig. Einem PCGH-Redakteur zu unterstellen, das dieser keine Ahnung hat. Manche Menschen scheinen unter einem "Gottkomplex" zu leiden
        mfG
      • Von Xanten
        Zitat von zotac2012
        Man kann es ja auch übertreiben, man muss noch lange nicht die Hälfte aller Tools und Einstellungen austauschen, das können nur die sagen, die noch nie Windows 10 genutzt haben. Übrigens habe ich bisher immer mein BS so konfiguriert wie ich es haben wollte und nicht wie MS meint, das es sein sollte.

        Das kann passieren, wenn man sich halt nicht auskennt oder keine wirkliche Ahnung hat, bei mir läuft Win10 so wie es sein sollte, deutlich schneller als Win8.1 und ohne Probleme und mit angepasster Spähsoftware.
        Mutig. Einem PCGH-Redakteur zu unterstellen, das dieser keine Ahnung hat. Manche Menschen scheinen unter einem "Gottkomplex" zu leiden
        mfG
      • Von blasiusx Freizeitschrauber(in)
        Natürlich werden dann die wenigsten wechseln. Wenn man jetzt schon nicht davon überzeugt ist, trotz kostenloser Bedrängnis zum Upgrade, wird man das nachher auch nicht tun. Also wird man es weiter gratis anbieten. Sozusagen, den "Aktionszeitraum wegen des grossen Erfolgs und auf Bitten und Drängen vieler User" verlängern, da Microsoft ja so ein grosses Herz hat.
        Dann geht das generve in die nächste Runde. Mit welchen "nach-drücklichen" Zwangsmassnahmen auch immer, bleibt abzuwarten. Aber so etwas ist ja heute "modern", das man sich alles gefallen lassen muss. Egal, ob man will oder nicht.
      • Von Kiryu PC-Selbstbauer(in)
        Die Chance, den einen oder anderen Zocker durch richtig gute und exklusive DX12 Spiele zum Wechsel zu bewegen hat MS ja geflissentlich verpasst, bin ja mal gespannt, was da noch kommt. 15% sind sicherlich weit von Microsofts Zielsetzung entfernt und ich kann mir nicht vorstellen, dass Millionen Leute darauf warten, dass es kostenpflichtig wird um erst dann zu wechseln. Insofern dürfte das schon ein ziemlicher Flop sein.

        Mfg
        Kiryu
      • Von Stryke7 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von xytz
        Was meinst du mit Nutzerfreundlichkeit? Die Spähsoftware oder die offengelassenen Sicherheitslücken?

        Ich kenne keine Anwendung, die ein technisch nicht versierter auf Windows einfacher ausführen könnte als auf Linux. Klar darf man mit Root-Rechten nicht zu viel herumspielen (hab mir mein System als Noob ein paar mal abgeschossen). Doch die Installation von Programmen ist für Anfänger unter Ubuntu eher einfacher als unter Windows.
        Ach echt? Versuch mal einem nicht technisch versierten User beizubringen wie Paketquellen funktionieren.

        Wenn man damit klar kommt ist der Bezug neuer Software unter Ubuntu sehr einfach, aber wenn nicht, ist es definitiv komplizierter als Google aufzurufen und dort einzugeben was man sucht.

        Zumal es im Software-Center auch keine richtig brauchbare Suchmaschine gibt, der man eine unbedarfte Beschreibung seiner Anforderung übergeben könnte wie es bei Google möglich ist.
      • Von xytz Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Stryke7
        Also im Ernst, bei der Nutzerfreundlichkeit ist Windows dann schon noch ein Stück voraus.
        Was meinst du mit Nutzerfreundlichkeit? Die Spähsoftware oder die offengelassenen Sicherheitslücken?
        Zitat von Stryke7
        Bei den technisch weniger versierten Mitmenschen kann ich diese Entscheidung schon verstehen.
        Ich kenne keine Anwendung, die ein technisch nicht versierter auf Windows einfacher ausführen könnte als auf Linux. Klar darf man mit Root-Rechten nicht zu viel herumspielen (hab mir mein System als Noob ein paar mal abgeschossen). Doch die Installation von Programmen ist für Anfänger unter Ubuntu eher einfacher als unter Windows.
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