Windows 10: Die Änderungen in Threshold 2 (ab 12. November)

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Windows 10: Die Änderungen in Threshold 2 (ab 12. November)
Quelle: Microsoft

Threshold 2, das große Herbst-Update für Windows 10, steht kurz vor der Veröffentlichung. Doch welche Änderungen sind überhaupt in diesen Update inbegriffen, das Nutzer des Insider Programs bereits ausprobieren können? Wir umreißen kurz die offensichtlichsten Neuerungen.

Wie vergangene Woche mehrfach berichtet, hat Microsoft das Threshold-2-Update für Windows 10 im Insider-Programm verteilt. Sollten keine größeren Probleme mehr auftreten, ist eine zeitnahe Bereitstellung für alle zu erwarten - um genau zu sein am 12. November. Doch was bietet das Update eigentlich? Vorweg: Große Neuerungen sollte man nicht erwarten. Threshold 2 ist wohl eher als umfangreiche Wartungsarbeit zu sehen.

Trotzdem kann man auch an der Oberfläche einige Änderungen entdecken, die den Nutzer direkt betreffen. Eine wichtige Komfortfunktion ist dabei, dass man nun von Windows 7 oder Windows 8.1 per Eingabe des Produktschlüssels in der Windows-10-Installation (oder anschließend in der Systemsteuerung) upgraden kann. Das erspart einem die vorausgehende Installation des alten Betriebssystems und erlaubt eine nahezu saubere Installation von Windows 10.

Diese Tatsache könnte der Verbreitung von Windows 10 noch einmal einen Schub verleihen, weil Microsoft die Nutzer einsammelt, denen der Upgrade-Prozess bisher zu umständlich war. In einigen Fällen muss nicht einmal ein Produktschlüssel eingetragen werden, wenn die Aktivierungsdaten schon bei Microsoft in der Cloud liegen und eine Internetverbindung besteht. Die Aktivierung erfolgt aber wie immer erst nach dem ersten Start von Windows 10. Prüfen kann man das in den Einstellungen unter Aktivierung. Berechtigte Rechner melden dort "Aktiviert durch digitale Berechtigung".

Wem Windows 10 mit seiner schicken, aber monotonen Optik zu farblos war, der kann nun auch die Titelleisten wieder einfärben - Threshold 2 sei Dank. So lassen sich aktive Fenster auch einfacher erkennen. Allerdings muss die Funktion erst in den Einstellungen unter Farben aktiviert werden. Was nach wie vor nicht geht, ist der Aero-Effekt aus Windows 7 mit seiner Transparenz. Dies bleibt Startmenü, Taskleiste und Info-Center vorbehalten.

Eine für viele User eher weniger sinnvolle Neuerung dürfte die im Startmenü untergebrachte Werbung für Apps sein. Viel mehr (oder weniger) ist die Kachel nämlich nicht; sie empfiehlt Apps und soll die Nutzung des Windows Stores verbessern. Immerhin lässt sie sich deaktivieren, wozu man wieder einmal in die Einstellungen muss und unter Start die Option "gelegentlich Vorschläge im Startmenü anzeigen" deaktiviert. Damit hat der Spuk ein Ende.

Eine weitere Änderung im Startmenü ist, dass nun bis zu 2.048 Live-Kacheln angezeigt werden können. Zudem können Anwender mehr als 512 Apps installieren. Schmerzlich vermisst wurden auch die sogenannten Sprunglisten, wie man sie aus der Taskleiste kennt. Die gibt es nun auch über das Kontextmenü, die nun auch allesamt weitestgehend einheitlich gestaltet sind.

Damit wären die für die meisten Nutzer wichtigsten Punkte abgearbeitet. Neuerungen gibt es weiterhin für Cortana, die nun auch mit einem lokalen Konto genutzt werden kann und Handschriften erkennt. Der Browser Edge unterstützt nun neue Webcode-Standards, hat eine Tabvorschau und eine geräteübergreifende Lesezeichensynchronisation. Anwender können zudem künftig den Speicherort von Apps manuell festlegen und auch bei der Festlegung des Standarddruckers eingreifen. Wer Touchgeräte benutzt, darf sich über eine verbesserte Bedienung freuen. Manchen kommt es aus Windows 8 bekannt vor, wo vieles für Touch gut funktionierte.

Bleibt zum Schluss zu erwähnen, dass der Sperrbildschirm nun auch einfach farblich hinterlegt werden kann - oder man wählt ein Bild aus seinem Repertoire. Anwender können auch Spotlight verwenden, wobei es sich um von Microsoft kuratierte Bilder handelt. Dabei kommt aber auch Eigenwerbung für Apps zum Einsatz. Nicht sichtbar sind zudem die zahlreichen Änderungen, die Microsoft am Code vorgenommen hat, um Windows 10 weiter zu verbessern. Über Speed Shift haben wir bereits berichtet.

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von wurstkuchen BIOS-Overclocker(in)
        AW: Windows 10: Die Änderungen in Threshold 2 (ab 12. November)

        12. seh kein th2, wo isses denn nu
      • Von wurstkuchen BIOS-Overclocker(in)
        AW: Windows 10: Die Änderungen in Threshold 2 (ab 12. November)

        12. seh kein th2, wo isses denn nu
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Windows 10: Die Änderungen in Threshold 2 (ab 12. November)

        Ja, meines Wissens nach schon. In Deutschland darf wohl solch ein Key nicht an die HW gebunden sein, deshalb funktionieren OEMs auch auf anderer HW, nach meinem Kenntnisstand.

        MfG
      • Von Lost-Wolf Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Windows 10: Die Änderungen in Threshold 2 (ab 12. November)

        Gilt das auch für OEM Keys?
        Habe hier einen von Dell.
        Ein identischer (auch von Dell) konnte ich anfang des AJhres ohne Probleme auf einem neuen Rechner verwenden und damit mein Win7Pro aktivieren, obwohl der einem anderen PC (von Dell) beilag, der aber nicht mehr benutzt wird.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Windows 10: Die Änderungen in Threshold 2 (ab 12. November)

        Nein, dass bedeutet das du mit dem Schlüssel von der aus du die UPDATE Version machen kannst also dein alter Win7/Win8.x Schlüssel, nun direkt aktivieren kannst also ohne den UPDATE-Umweg. Dein Key ist also jetzt aktivierungsgültig im Vergleich zu vorher. Da war es die bereits aktivierte Vorversion und der daraus resultierende Hardwareschlüssel, welcher bei der Neuinstallation im Hintergrund benötigt wurde um Windows 10 zu aktivieren.

        MfG
      • Von Lost-Wolf Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Windows 10: Die Änderungen in Threshold 2 (ab 12. November)

        Zitiere Chip.de:
        Wer in Zukunft Windows 10 neu installieren will, kann das auch mit dem Key von Windows 7 oder 8.1 machen, also mit dem Schlüssel der Windows-Version, von der aus das Update auf Windows 10 gemacht wurde. So hätte es von Anfang an sein sollen, hätte viel Verwirrung erspart, mit dem Herbst-Update tritt die Änderung in Kraft.

        Verstehe ich so, das trotzdem zuvor Win7 oder 8.1 installiert gewesen sein muss und von dort einmal das update ausgeführt werden musste...
        Also keinerlei Verbesserung
        Also muss man bei einem neuen PC immernoch dreimal ein Windows installieren, wenn man nur einen 7 oder 8er Key besitzt.

        Und das schreibt Microsoft:
        Device activation improvements: We have received a lot of feedback from Insiders on making it easier to activate Windows 10 on devices that take advantage of the free upgrade offer to genuine Windows by using existing Windows 7, Windows 8 or Windows 8.1 product keys. If you install this build of the Windows 10 Insider Preview on a PC and it doesn’t automatically activate, you can enter the product key from Windows 7, Windows 8 or Windows 8.1 used to activate the prior Windows version on the same device to activate Windows 10 by going to Settings > Update & security > Activation and selecting Change Product Key. If you do a clean install of Windows 10 by booting off the media, you can also enter the product key from prior Windows versions on qualifying devices during setup. Refer to the Insider Hub for more information on these activation improvements including requirements.

        Also auch hier: Es muss auf dem Rechner bereits Win7 oder 8.1 gelaufen sein und mit dem Key wo dieses "alte" Windows aktiviert wurde kann dann das 10er aktiviert werden.

        Also spart man sich nur das Update aus 7 oder 8.1 heraus.
        Dann ist die neue Prozedur:
        Win7 installieren -> aktivieren -> Win10 installieren (von DVD booten) -> aktivieren

        Dann ist nurnoch die Frage, wie ich bei dem "Media Creator tool" erkennen kann, dass ich gerade dasneue ist mit dem TS2 Update herunterladeund nicht das alte....
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