Online-Abo
  • Login
  • Registrieren
Games World
      • Von NuVirus Volt-Modder(in)
        In Gaming Laptops bringt das für Games dann aber auch wenig.

        Für normale Nutzung natürlich ideal.
        Für Firmen wird es wohl trotzdem wenig bringen aktuell da ja meist noch auf Win7 gesetzt wird.
      • Von VikingGe PC-Selbstbauer(in)
        Zitat
        Wobei sich die meisten Tool nur einmal pro Sekunde aktualisieren. Da sieht man die Sprünge also gar nicht.
        Man kann auch (mit likwid oder cpupower unter Linux) die Performance Counter der CPU auslesen und bekommt dann eben nen (sehr genauen) Durchschnittswert.

        Wobei einem da möglicherweise die C-States einen Strich durch die Rechnung machen. Weiß nicht, ob bei einem schlafenden Intel-Kern nicht möglicherweise 0 MHz angezeigt werden, bei meinem alten Atom war das jedenfalls so.

        Zitat
        Geht ja wahrscheinlich eh nicht um den Desktop.
        Würde da aber auch Sinn ergeben, eben aus genannten Gründen.
      • Von DKK007 Moderator
        Geht ja wahrscheinlich eh nicht um den Desktop.

        Wenn braucht man das im Notebook, wo jeder Watt zählt.

        Zitat von VikingGe


        Man müsste das jetzt mal mit einem Microbenchmark gegentesten, der immer scheibchenweise für eine gewisse Zeit Last erzeugt und dann schläft, und währenddessen den durchschnittlichen CPU-Takt überwachen.
        Wobei sich die meisten Tool nur einmal pro Sekunde aktualisieren. Da sieht man die Sprünge also gar nicht.
      • Von VikingGe PC-Selbstbauer(in)
        Ein weiteres Problem ist ja, wann man die P-States zwischen Idle-Takt und Maximaltakt nutzen soll. Es gibt nur wenige sinnvolle Einsatzgebiete.

        Nehmen wir ein Spiel, das auf CPU X bei vollem Takt mit 100FPS läuft, die ersten 6ms während jedes Frames mit Berechnungen beschäftigt ist und den Rest der Zeit auf die GPU wartet. Macht 60% Last.
        Ist es sinnvoll, die CPU mit 60% Takt laufen zu lassen? Nein, ggf. verhungert dadurch die GPU und die Framerate sinkt. Besonders, wenn früh mit dem gerenderten Frame synchronisiert wird.
        Ist es sinnvoll, die CPU mit 100% Takt laufen zu lassen? Die ersten 6ms ja, um maximale Leistung zu erreichen, die letzten 4ms nein, weil die CPU ja nichts tut.

        Der Sinn von Speed Shift ist ja, die CPU schneller auf Lastwechsel reagieren lassen zu können als aktuelle Betriebssysteme es können, andererseits aber auch, dem OS eben jenen Verwaltungsaufwand abzunehmen. Unter Linux führt der beschriebene Fall jedenfalls gerne mal zu Leistungseinbußen (das lässt sich praktisch 1:1 auf mäßig parallelisierte Software übertragen, z.B. wenn man mit x264 ein Video in DVD-Auflösung codiert), da das Zeitfenster für die Lastmessung standardmäßig ca. 10ms beträgt und bei der "geringen" durchschnittlichen Last nicht hoch genug getaktet wird.

        Insofern - ja, sinnvolle Technik, und ich hoffe, dass die Konkurrenz das auch irgendwann übernimmt. Zumindest AMDs Jaguar scheint in gewissem Maße dynamische Taktanpassung zu beherrschen, wenn die CPU permanent auf den Speicher wartet. Sprich: Auch wenn das OS den höchsten P-State auswählt, läuft die CPU z.T. nur mit halbem Takt, um in solchen Situationen Strom zu sparen.

        Zitat
        Denn im Artikel steht ja, dass bei CPU-Kontrolle alleine das Hochsetzen des Taktes 60 ms dauert.
        Wobei ich mich da dann doch frage, wo die herkommen sollen. AMD gibt den Wert, den der Taktwechsel in Hardware braucht (also nachdem das OS der CPU gesagt hat, wie hoch sie takten soll), IIRC irgendwo im µs-Bereich an.

        Man müsste das jetzt mal mit einem Microbenchmark gegentesten, der immer scheibchenweise für eine gewisse Zeit Last erzeugt und dann schläft, und währenddessen den durchschnittlichen CPU-Takt überwachen.
      • Von CD LABS: Radon Project BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Brehministrator
        Also hat man zwei Fälle: (a) Die CPU ist viel leistungsfähiger als eigentlich nötig, und schafft ihre Arbeit schneller als erforderlich. Dann könnte die CPU generell mit niedrigerem Takt laufen (tut sie dann wohl auch). (b) Die CPU kommt nur gerade so hinterher mit ihren Aufgaben. Dann wird es keine Gelegenheit geben, zwischenzeitlich mal den CPU-Takt zu senken, der muss dann auf Maximum bleiben.
        Fall (a) hat aber auch noch Subcases:
        Fall (aa) wäre, dass der Prozessor viel zu schnell ist und der Grad der Last stark schwankt. Ein gutes Beispiel wäre ein älterer OpenWorld-Titel. Fall (ab) wäre der, dass Gegenteil, also dass der Grad der Last nicht stark schwankt.
        Im Fall (ab) ist SpeedShift sicher sinnlos, im Fall (aa) aber...

        So oder so: Das ganze klingt gut, wird zwar wahrscheinlich nicht so den Mega-Effekt haben, aber halt ein weiterer Einzelschritt auf dem Weg zum volladaptiven Prozessor sein! Und der ist definitiv wünschenswert!

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016
    PCGH Magazin 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1177202
CPU
Intel Skylake: "Speed Shift"-Technologie kommt noch im Herbst für Windows 10
In Zusammenarbeit von Microsoft und Intel soll noch diesen Herbst ein Windows 10-Update ausgeliefert werden, mit dem Skylake-Prozessoren die ursprünglich vorgestellte "Speed-Shift"-Technologie nutzen können. Das Betriebssystem überlässt zugunsten der Effizienz damit dem Prozessor Teile der Prozessorsteuerung.
http://www.pcgameshardware.de/CPU-Hardware-154106/News/Intel-Skylake-Speed-Shift-im-Herbst-1177202/
08.11.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/09/Intel_Core_i5-6500-pcgh_b2teaser_169.JPG
news