VR-Brille mit Lichtfeldtechnik: Nvidias Prototyp auf der VRLA
Nvidia hat auf der Virtual Reality Los Angeles, kurz VRLA, einen Prototyp einer Lichtfeld-VR-Brille ausgestellt. Die bietet gegenüber "herkömmlicher" Technik sowohl Vor- als auch Nachteile, ist in dem Bereich aber noch nicht serienreif. Details möchte Nvidia keine nennen. Unbekannt ist, ob das Produkt irgendwann zur Marktreife geführt werden soll.
Für die Virtual Reality bemüht sich Nvidia genauso wie AMD um ein umfassendes Software-Angebot, um die Entwicklung zu erleichtern. Für Spiele heißt das Gameworks VR, für den Rest Designworks VR. Darüber hinaus werden einige Features in der GPU-Hardware unterstützt, beispielsweise um Latenzen zu minimieren. Daneben arbeitet Nvidia zusammen mit der Standford University aber auch an einem eigenen Prototyp einer VR-Brille. Dabei setzt man nicht auf klassische Displays, deren Bilder mittels Linsen verzerrt wird, sondern auf Lichtfeld-Technik.
Vereinfacht ausgedrückt wird mittels vieler Tausender Mikrolinsen das Bild so gebrochen, dass ein dreidimensionales Bild entsteht. Mithilfe von Vektor-Daten kann ein entsprechendes Bild aus jeder Perspektive innerhalb des Lichtfelds betrachtet werden, wobei die Augen natürlich fokussieren können. Das soll beispielsweise eine deutlich realistischere Tiefenschärfe ermöglichen.
Ein aktuelles Modell hat Nvidia auf der Virtual Reality Los Angeles ausgestellt. Erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich war der Prototyp auf der SIGGRAPH 2015, wo das Feedback so gut gewesen sei, dass man es auch auf der VRLA ausstellen wollte. Dort sei man rein aus Demo-Zwecken vertreten, Details werden keine genannt. Hinter verschlossenen Türen war die Lichtfeld-VR-Brille schon 2013 zu sehen. Dort kamen noch zwei Displays mit einer Auflösung von jeweils 1.280 × 720 Pixel zum Einsatz - wegen der Lichtfeld-Technik mit vielen kleinen Bildern resultierte das in einer effektiven Auflösung von nur 146 × 78 Pixel.
Quelle: via pcworld.com

Im Idealfall (!) hat ei Lichtfelddisplay mit n-Facher Tiefenauflösung eine Auflösungsreduzierung um den Faktor n² gegenüber einem vergleichbaren konventionellen 2D Display.
Selbst wenn man ein 8k Display als Grundlage nehmen würde hätte das bei 8 Tiefenstufen im besten Fall nur 955x540 als Auflösung...
Und diese enorme Auflösung muss man auch erst mal rendern...
Theoretisch ist es ja durchaus möglich Microdisplays mit einer enorm hohen Auflösung zu bauen, mit 16k Displays würde man z.B. schon langsam dort hin kommen wo man hin will aber eine für Endverbraucher leistbare Lösung dieser Art ist kaum absehbar.
Ganz interessant: http://tgeorgiev.net/Full...
Conan O'Brien. Yeah he is not a Gamer but he must do this shit! Money Rules in the US and A-holes Country ; )
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Allein die Überschrift bringt mir schon einen kleinen Orgasmus. Wäre wirklich ein Traum, wenn sich das in ein paar Jahren bezahlbar realisieren ließe!
Ist genau das gleiche Prinzip wie bei einer Lichtfeldkamera: https://de.wikipedia.org/... Nur eben umgekehrt.
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