Oculus Quest: Standalone-VR-Brille mit Inside-Out-Tracking
Oculus VR hat auf der OC5-Hausmesse die VR-Brille Oculus Quest vorgestellt, die aus dem Projekt Santa Cruz heraus entstanden ist und sich zwischen der Rift und der Go einfindet. Das Modell arbeitet komplett autark mit einem Snapdragon-Prozessor, beherrscht dank vier Kameras jedoch umfangreiches Inside-Out-Tracking. Kostenpunkt: 399 US-Dollar.
Bisher bietet die Facebook-Tochter Oculus VR zwei VR-Brillen beziehungsweise -Headsets an. Die Oculus Rift war das Erstlingswerk für High-End-Virtual-Reality am PC, woraufhin die Oculus Go als autarkes Einsteigermodell mit einem eingebauten Snapdragon 821 von Qualcomm folgte. Die Oculus Quest basiert auf dem Projekt Santa Cruz und positioniert sich zwischen die beiden bisherigen Modelle. Vorgestellt haben sie Facebook und Oculus VR im Rahmen der Hausmesse Oculus Connect (OC5).
Oculus Quest mit stärkerem Mobile-Prozessor
Anders als bei früheren Prototypen sitzt die Hardware nicht mehr von der eigentlichen VR-Brille getrennt am Hinterkopf, sondern vorne im Gehäuse. Auf der Webseite und im Pressematerial macht der Hersteller keine Angaben zu den verbauten Komponenten. Gegenüber gizmodo.com sei die Rede von einem Snapdragon 835 gewesen. Das System-on-a-Chip ist dank 10-nm-Fertigung und acht statt vier Kryo-Rechenkernen sowie einer Adreno-540- statt -530-GPU deutlich flotter. Trotzdem sollten Interessenten nicht übereuphorisch werden: Es handelt sich immer noch um Smartphone-Hardware, die nicht die Grafikkracher in hoher Auflösung und Bildwiederholrate darstellen können wird. Angaben zum Speicher und der Akkulaufzeit hat Oculus VR noch keine gemacht.
Genau wie die Oculus Go nutzt die Oculus Quest ein LCD (vermutlich mit IPS-Technik). Dieses erzielt schlechtere Schwarzwerte als die AMOLED-Displays der Rift, weisen aber eine klassische RGB-Matrix mit drei statt zwei Subpixeln pro Pixel auf, was den Fliegengittereffekt verringert. Die Gesamtauflösung fällt mit 3.200 × 1.440 Bildpunkten (1.600 × 1.440 pro Auge) deutlich höher aus als bei der Rift (1.080 × 1.200 pro Auge, 2.160 × 1.200 insgesamt). Interessant: Das Display der Quest ist breiter als bei der Go (1.280 × 1.440 pro Auge, 2.560 × 1.440 insgesamt).
Umfangreiches Inside-Out-Tracking ohne externe Sensoren
Das größte Kaufargument der Oculus Quest soll das Inside-Out-Tracking darstellen: Ist die Go noch auf ein einfaches 3-Achsen-Tracking ("3DoF") beschränkt, soll es bei der Quest mit sechs Achsen ("6DoF") keine Limitierungen mehr geben. Externe Sensoren sind nicht notwendig, stattdessen nutzt die Quest zusätzlich zu den typischen Gyroskopen und Beschleunigungssensoren vier Ultra-Weitwinkelkameras, die vorne seitlich in die VR-Brille eingelassen sind und Räume scannen können. Selbst in mehreren 100 Quadratmeter großen Räumen soll das gut funktionieren - Oculus VR nennt das "Arena-Scale". Im Lieferumfang befinden sich zwei angepasste Touch-Controller, die mithilfe von Infrarot-LEDs am Ring von der Oculus Quest ebenfalls vollumfänglich getrackt werden.
Die Oculus Quest soll ab dem kommenden Frühling 2019 für 399 US-Dollar verkauft werden. Hierzulande sollte die VR-Brille für gut 400 Euro an den Start gehen. Zum Vergleich: Die Oculus Go kostet mit 64 Gigabyte internem Speicher rund 270 Euro. Die Oculus Rift wechselt für 450 Euro den Besitzer.

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen], dann wird der Autor direkt benachrichtigt.
Warum werden so offensichtliche Fehler wie bzgl. dem Display Typ nicht ausgebessert in der News? Ich habe bereits Quellen gepostet bzgl. OLED und hier auch noch mal von einem Oculus Verantwortlichen:
YouTube
Leider muss ich sagen dass bis jetzt glaube ich noch keine Oculus-News hier faktisch komplett richtig war...
Hier in der News steht immer noch dass die Oculus Go einen SD-Slot hat:
http://www.pcgameshardwar...
Außerdem ist dort beschrieben dass die Go auf einen "Joystick" setzt - in Wirklichkeit ist es ein Touchpad. Ich habe auch dort einen Kommentar gepostet der nie beachtet wurde.
In der letzten Santa Cruz News wurde erst von einem "Nachfolger der Rift" gesprochen und jetzt wird hier am LC Display festgehalten...
Oculus Quest: Oculus zeigt eindrueckliche Mehrspielererfahrungen
(habe mir die ersten 20 Minuten nochmal reingezogen, konnte aber keine einzige AR Demo finden.)
Laut deiner Definition ist die Quest also nur ein ar headset wenns den cam feed mitlaufen lässt, bittesehr.
Ich glaube es herrschen keinerlei Zweifel das es dazu auch in der Lage ist.