Unreal Engine 4: Epic zeigt beeindruckende Kite-Demo auf GTX Titan X
Epic Games hat kürzlich seine Kite-Demo auf Basis der Unreal Engine 4 gezeigt. In Form eines Kurzfilms will man damit die Möglichkeiten für eine offene Spielwelt und die dynamische Beleuchtung hervorheben. Gerendert wurde das Ganze in Echtzeit auf einer Geforce GTX Titan X in 30 Bildern pro Sekunde.
Anlässlich der aktuell laufenden Game Developers Conference präsentiert Epic Games die jüngste Demo auf Basis seiner hauseigenen Unreal Engine 4. Gezeigt wird ein laut eigenen Aussagen 100 Quadratmeilen großes Areal, welches auf dem genutzten PC mit 30 Fps dargestellt wird. Genannt wird das eingesetzte System von Epic selbst nicht, aber Nvidia erwähnt diesen Umstand in einem Blog.
Im Vordergrund der Demo steht die Veranschaulichung der offenen Welt nebst möglichst realistischer Beleuchtung und "cineastischen Post-Processing-Effekten". Dabei ist das Gezeigte vergleichsweise außergewöhnlich gestaltet: Statt mit Effekthascherei auf sich aufmerksam zu machen, erinnert "Kite" eher an einen animierten, ruhig gehaltenen Kurzfilm – bloß eben in Echtzeit berechnet.
Trotz der offensichtlich starken Hardware muss Epic bei der Demo aber trotzdem noch mit einigen Kniffen arbeiten. Zu nennen wäre da beispielsweise das aggressive LOD-System, gut zu sehen ab Minute 0:55 am Baum mittig links: Anfangs ist dessen Blattwerk recht kahl und wird immer üppiger, je näher die Kamera kommt. Gleiches gilt für den Detailgrad am Boden, besonders gut zu sehen ab Minute 1:08, wo der Drache über die Wiese gleitet. Zu gute halten muss man Epic, dass die Details nicht plötzlich aufpoppen, sondern "prozedural" gesteigert werden.


Internet halt.
Machen wir uns nichts vor: wenn die üblichen Echtzeit-Geschichten wie zahlreiche K.I., dynamische Interaktion, Partikeleffekte etc. hinzukommen, landet man vermutlich bei 15-20 FPS
Mehr will man mit so einer Techdemo auch gar nicht zeigen als das maximal "machbare". Und trotzdem meckern die Leute.
Machen wir uns nichts vor: wenn die üblichen Echtzeit-Geschichten wie zahlreiche K.I., dynamische Interaktion, Partikeleffekte etc. hinzukommen, landet man vermutlich bei 15-20 FPS
Und das in Echtzeit ist schon ziemlich beeindruckend, besonders wenn man weiß wie lange an solchen Filmen sonst so gerechnet wir und mit welchen Technischen Gerät.
Mich würde nur intressieren in welcher Auflösung hier gerendert wurde.
Was die Haare angeht, ist das wahrscheinlich eher ein Stilmittel, als das Unvermögen Haare darzustellen (Stichwort: NVidia Hairworks bzw. TressFX)
Und bevor hier wieder die Meckerei über 30 FPS losgeht: Ein Kurzfilm braucht nicht mehr FPS.