Titanfall 2: Erste Grafikkarten-Benchmarks aus der Einzelspieler-Kampagne [Update: Jetzt 15 GPUs]

Update mit weiteren Grafikkarten: Mit der Mischung aus hochbeweglichen Infantrie-Kämpfen samt Parkour-Elementen und explosiver Action in haushohen Mechs konnte das erste Titanfall durchaus überzeugen, doch wurde von vielen Spielern die quasi nicht vorhandene Einzelspieler-Kampagne kritisiert. Mit Titanfall 2 geht Entwickler Respawn Entertainment unter anderem diesen Kritikpunkt an. Wir konnten schon vor Release die PC-Version testen und präsentieren Ihnen hiermit unsere ersten Benchmarks aus dem Singleplayermodus.

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Titanfall 2: Erste Grafikkarten-Benchmarks aus der Einzelspieler-Kampagne
Quelle: PC Games Hardware

Wie schon in Titanfall kommt auch in dessen Nachfolger eine überarbeitete Version der Source-Engine zum Einsatz. Diese wurde für Titanfall 2 selbstverständlich modernisiert, auffällig ist dabei nicht nur der generell deutlich gesteigerte Detailgrad, etwa bei der Vegetation, sondern auch die verbesserte Lighting: Titanfall 2 nutzt eine volumetrische und offenbar mit einem globalen Ansatz (eventuell Image Based Lighting) versehene Beleuchtung - eine sehr augenfällige Veränderung. Im Gegenzug ähnelt das Shadermodell stark dem Vorgänger und reagiert nicht physikalisch korrekt auf die unterschiedlichen Lichtverhältnisse. Somit wirkt Titanfall 2 etwas weniger glaubwürdig auf das menschliche Auge als manch anderer aktueller Titel. Gegenüber diesen fällt zudem die etwas flach wirkende und nicht immer hochauflösende Texturierung sowie das eifrige Level-of-Detail-System mit störend aufploppenden Objekten etwas negativ ins Auge.

Das Optionsmenü im Überblick
Titanfall 2 - Menüs - Video
Titanfall 2 - Menüs - Video Titanfall 2 - Menüs - HUD Titanfall 2 - Menüs - Audio Titanfall 2 - Menüs - Steuerung

Trotz diesem Handicap ist den Designern eine durchaus schicke Optik gelungen. Für die Kantenglättung ist ebenfalls eine Neuerung an Bord: Neben dem in aktuellen Spielen mittlerweile selten gesehenen Multisample-Antialiasing kann die temporale Kantenglättung TSAA zugeschaltet werden. Im Spielverzeichnis findet sich außerdem die DLL-Datei für Nvidias TXAA aus den Gameworks-Programm; die Gameworks-DLL für HBAO+ und/oder VXAO liegt ebenfalls dort. Zuschalten lassen sich diese Effekte in unserer fast finalen Testversion aber noch nicht. Es steht folglich ein Patch aus, der diese Features freischalten wird, außerdem wurde uns von EA bis zum morgigen Tag noch ein AMD-spezifisches Update angekündigt.

Seitenverhältnis 16:9 zu 21:9
Titanfall 2 - 16:9 - UHD @ WQHD
Titanfall 2 - 16:9 - UHD @ WQHD Titanfall 2 - 21:9 - UWQHD

Titanfall 2: Systemanforderungen

Die minimalen System-Anforderungen sehen dabei Windows 7 64 Bit oder neuer, eine CPU wie den Intel Core i3-3600T, 8 GByte RAM und eine Geforce GTX 660 oder Radeon HD 7850 mit 2 GByte vor. Titanfall 2 soll mit dieser Hardware in einer Auflösung von 1.600 x 900 Pixel und "mit den meisten Details" mit durchschnittlich 60 Bildern pro Sekunde gespielt werden können. Die empfohlenen System-Voraussetzungen sind für Full-HD bei fast maximalen Details mit 60 Fps oder mehr gedacht. Hier werden daher ein Core i5-6600, 16 GByte RAM und eine Geforce GTX 1060 6 GB oder Radeon RX 480 8 GB aufgeführt. Eine zusätzliche Qualitätsstufe nennen die Entwickler Ultra 4K60, die für 3.840 x 2.160 Pixel und 60 Fps geeignet ist. Entsprechend sind hier der Core i7-6700K, 16 GByte und eine Geforce GTX 1080 notwendig. Aufnahmen mit Multiplayer-Gameplay in dieser Qualitätsstufe sollen demnächst folgen. Für den PC wird es auch eine Vielzahl an Einstellmöglichkeiten geben.

Titanfall 2 Minimum Empfohlen Ultra 4K60
Qualität 1.600 x 900, 60 Fps, "viele" Details 1.920 x 1.080, 60 Fps, maxed out 3.840 x 2.160, 60 Fps, maxed out
Betriebssystem Windows 7-10 (64 Bit) Windows 7-10 (64 Bit) Windows 7-10 (64 Bit)
CPU Intel Core i3-3600T Intel Core i5-6600 Intel Core i7-6700K
RAM 8 GiB 16 GiB 16 GiB
Grafikkarte Geforce GTX 660 2 GiB / Radeon HD 7850 2 GiB Geforce GTX 1060 6 GiB / Radeon RX 480 8 GiB Geforce GTX 1080 8 GiB
Festplatte 45 GByte 45 GByte 45 GByte

Titanfall 2: Erste Grafikkarten-Benchmarks

Damit Sie wissen, welche Hardware zum Launch von Titanfall 2 genügt, haben wir erste Grafikkarten-Benchmarks angefertigt. Dafür nutzen wir eine fordernde Szene aus der ersten Singleplayer-Mission: Wir folgen 20 Sekunden lang dem Lauf eines rauen Gebirgsbachs, unser Blick fällt dabei in der Ferne auf ein Wrack. Brände verursachen dort Qualm, garniert mit Partikeleffekten in Form von herumfliegenden Funken. Der Detailgrad der Szene ist hoch, ebenso wie die Weitsicht, zudem kommen viele Transparenz-Effekte zum Einsatz. Da wir momentan nur eine sehr begrenzte Anzahl Zugänge haben und uns Origin nach einigen Hardwarewechseln den Spiele-Account vorübergehend sperrt, dazu noch Treiber sowie Patches kommen werden, beschränken wir unsere Benchmarks auf eine Handvoll besonders interessante und/oder verbreitete Grafikkarten. Weitere Benchmarks und Messungen liefern wir zum finalen Release von Titanfall 2 nach. Gleiches gilt für CPU-Messungen, wobei wir an dieser Stelle noch ein Problem mit dem in Titanfall 2 vorliegenden 144-Fps-Lock haben. Wir sind jedoch der Hoffnung, diese Beschränkung noch umgehen zu können.

Titanfall 2 liegt AMD-Grafikkarten offenbar gut, vor allem die Radeon RX 480/8G kann sich in Szene setzen: In Full HD landet die übertaktete Karte nur knapp hinter der Fury X; Letztere kann sich mit steigender Auflösung besser distanzieren. Dieses Verhalten wirkt vertraut, denn im Gegensatz zu Polaris (Radeon RX 400) hat Fiji (Fury/Nano) Probleme, seine Einheiten in niedrigen Auflösungen wie Full HD auszulasten.

Der tatsächliche Bedarf an Grafikspeicher ist wesentlich geringer als die Belegung auf üppig ausgestatteten Grafikkarten es suggeriert.Was die Auslastung des Grafikspeichers angeht, agiert Titanfall 2 recht verschwenderisch: Stehen die 12 GiByte einer (Geforce GTX) Titan X zur Verfügung, nutzt sie das Spiel, um im Laufe der Zeit große Datenmengen darin zu parken. Starteten wir bei unserem Anspielen in DCI-4K bei 3,8 GiByte, füllte sich der Framebuffer nach einer Stunde in der SP-Kampagne auf bis zu 7,9 GiByte. Das führt schnell zu der Fehlannahme, dass Titanfall 2 diese Menge an Grafikspeicher benötigt, um im Fluss zu bleiben. Wie sich bei den Grafikkarten-Benchmarks anschließend zeigte, ist der tatsächliche Bedarf wesentlich geringer als die Belegung auf üppig ausgestatteten Grafikkarten es suggeriert. Unseren Messungen zufolge sind 4 GiByte Grafikspeicher bis einschließlich UWQHD (3.440 × 1.440) ausreichend. Erst in Ultra HD kommt es hier und da zu Stockern, welche mit einer 6- oder 8-GiByte-Grafikkarte ausbleiben.Während Sie lesen, arbeiten die Entwickler von Titanfall 2 am ersten Patch, welcher unter anderem die Grafikleistung erhöhen soll. Die hier skizzierten Leistungswerte sind folglich noch im Fluss, haben jedoch für den Moment Bestand. In der Bildergalerie unter diesem Text finden Sie zahlreiche Screenshots aus der Singleplayer-Kampagne von Titanfall 2. Die Originalauflösung der Bilder beträgt 4.096 × 2.160 Pixel, für die Galerie haben wir die Shots auf 2.560 × 1.350 Bildpunkte heruntergerechnet.

Bildergalerie

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    • Kommentare (61)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Hast du mal geschaut wie es mit der CPU-Auslastung, sowie mit der deiner GPUs in diesen Momenten ausschaut? Wenn du dir Stellen weißt, schau doch mal nach.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Hast du mal geschaut wie es mit der CPU-Auslastung, sowie mit der deiner GPUs in diesen Momenten ausschaut? Wenn du dir Stellen weißt, schau doch mal nach.
      • Von Chukku Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Ich kann anhand der Erfahrungen auf meinem Privatrechner sagen, dass die Performance level- und szenenabhängig stark schwankt.

        Hab mir das Spiel gerade für den kurzen Spass der SinglePlayer Kampagne besorgt und auch wenn das Mitte 2017 keiner mehr liest:

        Genau das mit der schwankenden Performance ist mir auch recht stark aufgefallen.
        Erst war ich positiv überrascht, dass ich in UHD mit Max Settings (ausser 2 x MSAA) ziemlich stabil bei den 60fps bleibe.
        Dann ist mir aufgefallen, dass es in einzelnen Szenen starke Einbrüche auf 35-40 fps gibt.. da reicht teilweise schon der minimale Dreh der Kameraperspektive: 60, 60 , 60, 60, BUMMS...35, 45, 60, 60, 60.
        Merkwürdig ist vor allem, dass das deutliche Reduzieren aller Video Einstellungen daran fast nichts ändert..die Stellen, die zu den Einbrüchen führen tun das bei mittleren Settings genauso wie bei sehr hohen Settings.
        Ich hab das Gefühl, dass es hauptsächlich an der Darstellung des Wassers liegt. Schade, dass man die im Menü nicht explizit einzeln kontrollieren kann.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Was genau findest du komisch?
      • Von pbStoRm Freizeitschrauber(in)
        Das sind wieder komische Resultate hier... Mein System i7 6700, 32GB ddr4 2533, AsRock Z170 Fatal1ty Gaming K6, MSI GTX 970 Gaming 4G @ 1500/4000 (Standardkühler, Standardspannung). Min-FPs 65 / max. Fps 100.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Du solltest es unbedingt erst mit exakt gleichen Einstellungen und Bedingungen testen. Also auch dem selben Monitor und dem selben Kabel.
        Einmal indem du die 280X so einstellst wie die 1070 und dann einmal die 1070 mit den selben Einstellungen wie die 280X und genau auf Veränderungen am Bild achten. Des weiteren auch Treibereinstellungen überprüfen. Nicht dass du einmal AF auf Qualität und einmal auf optimal stehen hast. Erst wenn du das alles abgehakt hast, lohnt es sich jemand anderen zu fragen. Ansonsten gibt es so viele Variablen, dass du zu keinem sicheren Ergebnis kommen kannst.

        Im ersten Moment liest sich das für mich nämlich nach einem anderen Post-Filter, oder unterschiedlichen AF Einstellungen (wahrscheinlich im Treiber).
      Direkt zum Diskussionsende
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