Online-Abo
Games World
  • Star Wars Battlefront Open Beta gespielt: Benchmarks von 20 Grafikkarten, CPU-Skalierung, 8 vs. 16 GiB RAM, VRAM-Auslastung

    PC Games Hardware in der Star Wars Battlefront Beta: Schon vor der Open Beta, die am 8. Oktober startet, können wir uns in Ruhe ansehen, wie gut das neue Frostbite-Engine-Spiel von DICE mit aktuellen Grafikkarten und Prozessoren harmoniert. Im Laufe des Donnerstags werden wir diesen Artikel mit weiteren Benchmarks (CPUs und GPUs) von der "Betafront" aktualisieren.

    Anmerkung: Dieser Artikel hat im Oktober 2015 die meisten Seitenaufrufe bei unseren Usern gehabt und war entsprechend extrem populär. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ihn heute erneut - vielleicht finden Sie den Artikel ja heute ebenfalls spannend.


    EA/DICE haben unter anderem PCGH freundlicherweise einen Vorabzugang zur bald startenden Beta von Star Wars Battlefront organisiert, damit wir uns in Ruhe die Performance des Spiels in Zusammenarbeit mit aktueller Hardware ansehen können. Der Vorteil für Sie: Auf diesem Wege erfahren Sie im Vorfeld, welche Grafikoptionen es im Spiel gibt, welche Leistung bei aktuellen Prozesoren und Grafikkarten zu erwarten ist, an welchen Stellen man tunen kann und wie geschmeidig die eingesetzte Frostbite-Engine so läuft. Immerhin sind die Systemanforderungen für Star Wars: Battlefront (und damit auch der Beta) ja nicht gerade handzahm. Ohne einen halbwegs aktuellen Spiele-PC wird man mit maximalen Spieldetails wohl wenig Spaß haben.

    Es gibt drei Spielmodi / Karten in der Beta von Star Wars: Battlefront. Walker Assault spielt auf Hoth und bietet Schlachten mit bis zu 40 Spielern (20 versus 20), bei denen das Imperium den Stützpunkt der Rebellen angreift. In Drop Zone geht es auf dem Planeten Sollust darum Kontrolle über herabstürzende Pods zu erlangen. Hier treten zwei Teams mit jeweils acht Spielern gegeneinander an. Auf Tatooine spielt schließlich eine Survival-Mission, bei der Spieler alleine oder mit einem Freund so lange wie möglich gegen einen imperialen Angriff mit AT-STs, TIE-Fightern und Sturmtruppen bestehen müssen.

    02:09
    Star Wars: Battlefront - Erstes Technik-Video zur Beta mit PC-Grafikvergleich

    Star Wars: Battlefront - Die Technik

          

    Bei Star Wars Battlefront kommt die Frostbite-3-Engine zum Einsatz, die physikbasiertes Rendering ("Physically Based Rendering") unterstützt. PBR berechnet das Wechselspiel zwischen Licht und Materialien mithilfe von physikalischen Gesetzmäßigkeiten beziehungsweise deren Annäherungen. Damit sollen Spielwelten nicht nur realistischer aussehen: Programmierer sparen auch Zeit, weil sie die Engine durch die Verwendung physikalischer Modelle mit weniger vielen Parametern füttern müssen - bisher war es nötig, möglichst viele Einstellungen vorzunehmen, um eine möglichst korrekte Simulation zu erhalten. In Kombination mit Global Illumination ermöglicht diese Technik sehr feine und glaubhafte Lichtverläufe und realistische Materialien, darunter etwa glänzende Metalle, stumpf wirkende Stoffe oder diffus streuende Gesteine.

    Battlefront nutzt dazu eine Technik namens Photogrammetrie. Dabei werden hunderte Fotos beispielsweise von einer Pflanze aus unterschiedlichen Winkeln gemacht und daraus ein sehr lebensnahes 3D-Objekt geschaffen. Die Photogrammetrie-Software erstellt Referenzpunkte, die auf den verschiedenen Aufnahmewinkeln basieren und verbindet diese zu einer sehr detaillierten Grundlage für niedriger aufgelöste 3D-Gitter, die in Spielen verwendet werden können. Allerdings ist auch danach noch einige Handarbeit durch die Grafiker notwendig. Trotzdem sorgt diese Technik dafür, dass Star Wars: Battlefront so nah am Aussehen des Star-Wars-Universums aus den Filmen ist wie kein anderes Spiel zuvor. Genau so arbeitet auch DICE, allerdings mit dem netten Bonus, jede einzelne Requisite aus allen Star Wars-Filmen fotografieren zu dürfen. Das Ergebnis ist eine extrem hohe Detailschärfe von Objekten.

    Star Wars: Battlefront - Systemanforderungen

          

    DICE und Electronic Arts haben anlässlich der Beta auch die Systemanforderungen für Star Wars Battlefront veröffentlicht. Die minimalen Anforderungen sind mit Windows 7 (64 Bit), einem Core i3 6300T und einer DX-11-Grafikkarte wie der Geforce GTX 660 oder der Radeon HD 7850 mit jeweils 2 GByte VRAM teilweise noch recht genügsam. Nicht vergessen sollte man aber, dass das ungefähr den empfohlenen Anforderungen für das Ende 2013 erschienene Battlefield entspricht. Releativ heftig erscheinen die mindestens 8 GByte Arbeitsspeicher, die noch nicht zur Standardausstattung vieler älterer Spiele-PCs gehören dürften. Die empfohlenen Systemvoraussetzungen für Battlefront fallen noch einmal deutlich höher aus. Die Entwickler raten gleich zu Windows 10 (64 Bit), einer brandaktuellen Skylake-CPU (Core i5-6600), einer Geforce GTX 970 oder Radeon R9 290 und zudem zu 16 GByte RAM. Hier dürften dann auch aktuelle PCs Grund zu einem Upgrade haben, wenn der Besitzer großer Star-Wars- und Shooter-Fan ist. Auf der Festplatte belegt Star Wars: Battlefront mindestens 40 GByte.

     SW BattlefrontBattlefield HardlineBattlefield 4
    Minimale Hardware   
    CPUIntel i3 6300TAthlon II/Phenom II 2,8, Core i3/i5 2,4 GHzAthlon X2 2,8 / Core 2 Duo 2,4 GHz
    GrafikGTX 660 / HD 7850GTX 260 896 MB / HD 5770 1 GB8800 GT / HD 3870
    Grafik-RAM2 GiBKeine Angabe512 MiB
    System-RAM8 GiB4 GiB4 GiB
    HDD40 GByte60 GByte30 GByte
    OSWindows 7 64 BitWindows Vista SP2 32 BitWindows Vista SP2 32 Bit
    DirectXDX 11.0DX 11.0Keine Angabe
        
    Empfohlene Hardware   
    CPUCore i5-6600Sechskerner (AMD), Quadcore (Intel)Sechskerner (AMD), Quadcore (Intel)
    GrafikGTX 970 / R9 290GTX 760 / R9 290GTX 660 / HD 7870
    Grafik-RAM4 GiB3 GiB3 GiB
    System-RAM16 GiB8 GiB8 GiB
    HDD40 GByte60 GByte30 GByte
    OSWindows 10 64 BitWindows 8 64 BitWindows 8 64 Bit
    DirectXDX 11.1DX 11.0Keine Angabe
    09:05
    Star Wars Battlefront: Beta-Gameplay im Vorschau-Video

    Star Wars: Battlefront - Ersteindrücke: Tolle Technik, klasse Performance

          

    Grafisch und technisch ist Star Wars: Battlefront voll auf der Höhe der Zeit, daran gibt es kaum ein Rütteln. Die drei Maps, die wir während der Beta ausprobieren konnten, überzeugen dank des Szenarios durch eine hohe Abwechslung, auch wenn sie wohl zu den kargeren Schauplätzen des Multiplayer-Shooters gehören. Sehr deutlich sticht der Einsatz moderner Techniken ins Auge: Darunter etwa das schon erwähnte Physically Based Rendering, das nicht nur durch schicke Beleuchtung, sondern auch durch sehr glaubwürdige Materialien und sehr hochauflösende Texturen das Auge erfreut. Auch bei der Kantenglättung gibt es Fortschritte: Die in Battlefront zum Einsatz kommende Version der Frostbite Engine verzichtet auf Multisampling-Antialiasing, die bislang wahlweise zum Einsatz kam. Dies ist allerdings kein Beinbruch: Der altbekannte Auflösungsslider für spielinternes Downsampling ist wieder mit von der Partie (Upsampling wird ebenfalls unterstützt), zudem kann neben FXAA nun eine neue und sehr effektive temporale Kantenglättung angewählt werden, die nicht nur Kanten- und Shaderflimmern sehr gut unterdrückt, sondern dazu auch noch effizient arbeitet und nur wenig Leistung kostet - Bravo! Im üppigen Grafikmenü finden sich neben den erwähnten Kantenglättungsmodi zudem eine Vielzahl Qualitätseinstellungen, ein Field-of-View-Slider, eine einstell- oder deaktivierbare Bewegungsunschärfe und Kontrollen für Vsync und Bildwiederholrate. Hier gibt es nichts zu meckern.


    Besonders toll ist außerdem die Terraindarstellung: Wie schon in Dragon Age: Inquisition, das ebenfalls auf eine erweiterte Fassung der Frostbite Engine setzt, wird ausgiebig von Tessellation Gebrauch gemacht: Praktisch jede Oberfläche und jedes Objekt wird dynamisch beim Annähern mit Details ergänzt. Jeder Stein, jeder Felsklumpen und jede Schneewehe zeigen daher einen Detailgrad, den wir so bislang kaum in anderen Spielen zu Gesicht bekamen. Viele der Oberflächen wurden zudem mit Parallax-Maps versehen. Beide Technologien zusammen schaffen eine bislang nur selten gesehene Komplexität und Räumlichkeit. Hier und dort zeigt sich ein wenig Pop-Up, doch zumindest auf den bislang spielbaren Karten - die sich allesamt dadurch auszeichnen, dass sie frei von jedweder, schwierig zu berechnender Vegetation sind - stört dieser Faktor nur selten. Dagegen zeigen sich sehr hübsch gestaltete Hintergründe und weitläufige Flächen, die sich allesamt sehr organisch in das Bild einpassen. Der Bombast-Faktor ist ebenfalls durch die Bank sehr hoch: Riesige imperiale Sternenzerstörer und Mon Calamari Kreuzer der Rebellen liefern sich im Orbit erbitterte Gefechte, dazu kommen die unzähligen und spielrelevanten kleineren Schiffe, Läufer und Geschütze. Deren Geschosse sorgen für prächtige Explosionen und Partikelwolken, das Laser und Ionenfeuer zaubert die von den Filmen bekannten Lichtgewitter auf den Schirm. Star Wars: Battlefront ist definitiv eins der optisch eindrücklichsten Multiplayer-Spiele, wenn nicht gar das bislang beeindruckenste.
    Die Landschaften und Levelobjekte sind praktisch allesamt mittels Tessellation veredelt, die Texturen sind nicht nur für einen Multiplayer-Shooter sehr hochauflösend und bekommen dank Parallax-Mapping ein weiteres Plus an Tiefe.Die Landschaften und Levelobjekte sind praktisch allesamt mittels Tessellation veredelt, die Texturen sind nicht nur für einen Multiplayer-Shooter sehr hochauflösend und bekommen dank Parallax-Mapping ein weiteres Plus an Tiefe.Quelle: PC Games HardwareUnd auch unser erster Eindruck von der Performance ist in Relation zur Optik prima: Auf dem privaten Rechnenknecht von PCGH-Spieleredakteur Philipp Reuther haben wir ein komplettes, fast 15-minütiges Match mittels Fraps und Frostbite-interner Frametime-Aufzeichnung festgehalten. Dieses fand auf der größten Karte und mit den maximalen 40 Spielern statt. Gespielt wurde mit maximalen Details samt Temporal-AA und in 1440p. Der auf 4,2 GHz übertaktete i7-5820K (6C/12T), die mit Werksübertaktung arbeitende Sapphire Radeon R9 290X Tri-X OC/4G (1.040/2.600 MHz) sowie 32 GiByte DDR4-2800 Hauptspeicher lieferten dabei im Schnitt 63,9 Bilder pro Sekunde und 49 Min-Fps. Als Betriebsystem kam dabei Windows 10 x64 zum Einsatz, dieses erlaubt wie schon Windows 8.1 auf kompatiblen GPUs den Einsatz von Direct X 11.1. Und die Frametimes? Fast wie glattgebügelt: Keinerlei größere Spikes, keine unerklärlichen Ausreißer. Nur beim Ableben und dem anschließenden Respawn induzierte der plötzliche Standortwechsel ab und zu einmal einen kurzen, kleinen Ausbruch (CPU-Spike), was ob des plötzlich und sprunghaft ansteigenden Streaming-Aufwands aber völlig unauffällig und zudem nicht störend ist, da der Spieler zu diesem Zeitpunkt keine Kontrolle über die Figur hat und das Respawn-Menü angezeigt wird. Der größte über den gesamten Zeitraum gemessene (und von Fraps nicht erfasste) Ausreißer in den Frametimes betrug 25,6 ms (entspricht 39 Fps). Den Frameverlauf des Gefechts haben wir für Sie in den folgenden Graphen abgebildet, ebenso einen Auszug aus der Frametime-Messung. Ebenfalls positiv sind uns die Ladezeiten aufgefallen, die im Vergleich zu früheren Frostbite-Titeln sehr kurz ausfallen.
    Star Wars Battlefront (Beta, Early Access) - Frametimes, Hoth 20 vs 20Star Wars Battlefront (Beta, Early Access) - Frametimes, Hoth 20 vs 20Quelle: PC Games HardwareStar Wars Battlefront (Beta, Early Access) - Frameverlauf, Hoth 20 vs 20Star Wars Battlefront (Beta, Early Access) - Frameverlauf, Hoth 20 vs 20Quelle: PC Games HardwareAuch auf den zweiten Testsystem von PCGH-Grafikkartentester Raffael Vötter, das andere Stärken respektive Schwächen hat, lief Star Wars "Betafront" wie geschmiert: Ausgestattet mit einer Titan X @ 1.450/4.207 MHz und einem auf 2,5 GHz untertakteten (!) Core i7-5280K sind hier mit maximalen Ingame-Details 40 bis 50 Fps zu verzeichnen - in 2.560 × 1.600 Pixeln, TAA sowie 150 % Resolution Scale alias Downsampling. Mit 200 % Skalierung, was in 5.120 × 3.200 Pixeln resultiert, sind nur noch 25 bis 35 Fps zu verzeichnen. Angesichts der prächtigen Grafik verdient die Performance Lob; auch die Eingabe erfolgt im 30-Fps-Bereich erfreulich direkt, wobei das Pre-Render-Limit im Geforce-Treiber auf 1 steht.

    02:35
    Star Wars: Battlefront Beta - Alle Maps und Modi im Video-Überblick

    Battlefront Beta: Grafikkarten-Benchmarks

          

    Wir haben für Sie 20 Grafikkarten der Jahrgänge 2009 bis 2015 an die Betafront geschickt. Dabei verzichten wir aus Gründen der Reproduzierbarkeit auf Messungen im Online-Modus. Stattdessen setzen wir auf die Survival-Mission auf Tatooine, in der wir uns offline der imperialen Truppen erwehren. Die Grafiklast ist vergleichbar mit den Online-Schlachten, allein die Prozessorlast fällt geringer aus. Eine Ausnahme machen wir bei den Speichermessungen mit 8 und 16 GiByte Hauptspeicher. Diese haben wir auf der etwas anspruchsvolleren Karte Hoth im Modus Walkerassault mit 40 Spielern aufgezeichnet. Beachten Sie, dass sich die Frametimes hier nicht 1:1 reproduzieren lassen. Dennoch ist der Unterschied gut zu sehen und stellenweise auch zu spüren: Die Frametimes mit nur 8 GiByte RAM sind deutlich schlechter, was sich bei langsam taktendem Speicher noch verstärken könnte. Die 16 GiByte Hauptspeicher, die DICE als Empfehlung angibt, erscheinen uns durchaus sinnvoll für den ungetrübten Spielgenuss. Allerdings ist auch die Performance mit 8 GiByte sicher nicht so schlecht, dass sie vielen Spielern die Freude nehmen würde. Hier muss man aber hin und wieder einen kleinen Ruckler hinnehmen. Wie von PCGH gewohnt, nutzen wir die jeweils aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia, namentlich den Catalyst 15.9.1 Beta und den Geforce 358.50 WHQL.

    Frametimes mit 8 und 16 GiByte RAM
    StarWars - Frametimes Hoth20vs20 - 8 GiByte RAM-pcgh
    00:32
    Star Wars Battlefront Beta: Die PCGH-Benchmarkszene im Video

    Star Wars Battlefront BETA

    Star Wars Battlefront BETA GPU-Benchmarks

    • Star Wars Battlefront BETA GPU-Benchmarks
    Info Icon
    Game/Version Star Wars Battlefront BETA (Origin), PCGH-Benchmark 'Tatooine Survival'
    Details Max. details with Temporal-AA (TAA)
    Software/Drivers Catalyst 15.9.1 Beta (HQ), Geforce 358.50 WHQL (HQ), Windows 10 x64
    • Benchmarks (1 von 3)

    • Produkte ein-/ausblenden

    ~1.340/3.506 MHz
    120.6
    115
    113.8
    107
    ~1.040/1.000 MHz
    104.6
    99
    ~1.070/3.000 MHz
    89.4
    81
    ~1.316/3.506 MHz
    89.3
    83
    ~1.097/3.500 MHz
    88.3
    82
    ~1.000/2.600 MHz
    82.2
    78
    ~1.316/3.506 MHz
    78.0
    72
    ~900/3.004 MHz
    73.4
    68
    ~1.032/3.004 MHz
    69.7
    65
    ~1.050/3.000 MHz
    62.2
    58
    980/2.850 MHz
    61.3
    55
    ~1.241/3.506 MHz
    61.1
    56
    ~1.350/3.506 MHz
    53.8
    50
    ~960/2.500 MHz
    53.4
    49
    ~1.350/3.506 MHz
    51.9
    48
    ~1.120/2.800 MHz
    51.2
    46
    608/1.674 MHz
    28.5
    25
    800/2.500 MHz
    27.8
    24
    850/2.400 MHz
    26.5
    23
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    110
    120
    130
    Name
    1.920 × 1.080, TAA/16:1 HQ-AF (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-6700K @ 4,5 GHz (45 × 100), Asus Maximus Hero VIII, 2 × 8 GiByte DDR4-2800

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Falls Sie die Radeon R9 Fury X und Nano vermissen: Wir tun es auch. Bedauerlicherweise mussten unsere Muster die Reise zu weiteren Testern antreten. Eine neue Fury X wurde uns von AMD bereits zugesagt, für die Battlefront-Beta-Benchmarks kommt sie aber vermutlich zu spät, obwohl die Arbeiten etwas länger gedauert haben als gewohnt, da EAs Distributions- und DRM-Plattform Origin die lästige Angewohnheit hat, Spiele temporär zu sperren, wenn man sie zu oft mit veränderter Hardware startet. Letzteres ist bei Benchmarksessions völlig normal, führt in diesem Fall aber dazu, dass all unsere Accounts immer wieder auf Eis liegen.

    Battlefront Beta: Prozessor-Kernskalierung

          

    Wie skaliert die neueste Iteration der Frostbite-Engine mit den zur Verfügung stehenden Prozessorkernen und -threads? Das prüfen wir anhand eines Core i7-5820K, welcher über sechs physische und zwölf logische Kerne verfügt. Wir deaktivieren schrittweise Rechenwerke im UEFI des verwendeten Asrock X99X Killer und messen die Auswirkungen in Star Wars Battlefront Beta.

    Wichtige Anmerkung: Die Engine wurde offenbar stark optimiert, die Prozessorauslastung ist vorbildlich. Beim Testen fiel uns sofort auf, dass wir mit hohem Kerntakt nicht nur ins Grafiklimit rennen, sondern vor allen an das standardmäßige 200-Fps-Limit der Engine. Daher greifen wir für die Kernskalierung zu drastischen Mitteln in Form eines forcierten Stromsparmodus: Die Benchmarks finden allesamt mit 1,2 GHz Kerntakt statt, um andere Limits auszuschließen. Wieder messen wir zwecks reproduzierbarer Ergebnisse im Survival-Modus auf Tatooine. Hier laufen lediglich ein paar KI-Kontrahenten herum, keine menschlichen Spieler, daher fällt die Prozessorlast geringer aus als beispielsweise auf Hoth in einem 40-Mann-Match. Aber auch das haben wir geprüft: Die CPU, welche im Survival mit etwa 90 Fps läuft, erreicht auf Hoth noch mindestens 60 Fps - wohlgemerkt mit 1,2 GHz. Die Langsamkeit des Prozessors fällt nur in der ersten Spielminute auf: Das Streaming setzt alles daran, die benötigten Datenberge in Haupt- und Grafikspeicher zu laden, weshalb es zu relativ heftigen Nachladerucklern kommt. Nach ein paar Metern in der virtuellen Eiswelt ist das Problem passé und Bildraten zwischen 60 und 80 sind die Regel.
    CPU Core Scaling mit Core i7-5820K @ 1,2 GHzCPU Core Scaling mit Core i7-5820K @ 1,2 GHzQuelle: PC Games Hardware

    Battlefront Beta: Erster Eindruck

          

    Unterm Strich sind wir von der Beta-Fassung von Star Wars: Battlefront angenehm überrascht: Die Optik ist schick, die Performance ist klasse, die Netzwerkverbindung schnell und stabil - wobei wir die letzen beiden Punkte mit einem Vermerk versehen müssen: Wenn am 08.10 die öffentliche Beta startet, könnte ein großer Ansturm von Spielern die Performance und Stabilität durchaus negativ beeinflussen. Die grafisch wahrscheinlich aufwendigsten Szenarien (wie beispielsweise den Waldmond Endor) haben wir zudem noch nicht zu Gesicht bekommen. Wir werden uns natürlich die Beta während des Stress-Testes noch einmal ausführlich zu Gemüte führen um Ihnen dann einen gewohnt umfangreichen Technik-Artikel bieten zu können. Dieser Artikel hier soll nur einen kleinen Vorgeschmack bieten - uns hat er sehr gemundet. In der Galerie finden Sie einige Bilder, diese wurden mit den oben erwähnten Einstellungen erstellt (1440p, maximale Details, 100 % Resolution Scale, TAA), einzig die Bewegungsunschärfe und die Benutzeroberfläche haben wir deaktiviert.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 07/2016 PC Games 07/2016 PC Games MMore 07/2016 play³ 07/2016 Games Aktuell 07/2016 buffed 06/2016 XBG Games 03/2016
    PCGH Magazin 07/2016 PC Games 07/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1173656
Star Wars: Battlefront
Star Wars Battlefront Open Beta gespielt: Benchmarks von 20 Grafikkarten, CPU-Skalierung, 8 vs. 16 GiB RAM, VRAM-Auslastung
PC Games Hardware in der Star Wars Battlefront Beta: Schon vor der Open Beta, die am 8. Oktober startet, können wir uns in Ruhe ansehen, wie gut das neue Frostbite-Engine-Spiel von DICE mit aktuellen Grafikkarten und Prozessoren harmoniert. Im Laufe des Donnerstags werden wir diesen Artikel mit weiteren Benchmarks (CPUs und GPUs) von der "Betafront" aktualisieren.
http://www.pcgameshardware.de/Star-Wars-Battlefront-Spiel-34950/Specials/Beta-Technik-Benchmarks-1173656/
01.01.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/09/Star_Wars_Battlefront___3_-pc-games_b2teaser_169.jpg
star wars battlefront,dice,ea electronic arts
specials