Samsung SM951: Neuaufgelegte PCIe-SSDs dank NVMe schneller
Samsung hat eine Neuauflage der SM951 angekündigt. Statt AHCI nutzen die SSDs nun das NVMe-Protokoll, wodurch sich vor allem die Zufallszugriffswerte stark verbessern - mehr als doppelt so viele IOPS sollen erreicht werden. OEM-Anbieter HP hat bereits eigene Produkte auf Basis der neuen SM951 angekündigt.
Ursprünglich sollte Samsungs SM951 NVMe unterstützen, kam im vergangenen Januar dann aber doch überraschend mit dem alten AHCI-Protokoll auf den Markt. Nun hat der Hersteller eine Neuauflage angekündigt, die NVMe nutzt. Vermutlich kommt dabei ein überarbeiteter Controller zum Einsatz, Angaben dazu werden allerdings keine gemacht. Mit NVMe können die Flashzellen parallel beschrieben werden, wohingegen AHCI mit seiner Ausrichtung auf SATA seriell arbeitet.
Der Wechsel verhilft der SM951 folglich zu einem Geschwindigkeitssprung, was die für den Normalanwender wichtigen Zufallszugriffszeiten angeht. Die Rede ist von 300.000 IOPS gegenüber den 130.000 IOPS der AHCI-Variante. Dabei dürften die höheren Lesewerte gemeint sein, Angaben zur Schreibleistung werden keine gemacht. Solche kann dafür der OEM-Anbieter HP bieten, der die NVMe-Variante der SM951 als Z Turbo Drive G2 vertreiben wird. Laut dem sollen schreibend 100.000 IOPS erreicht werden. Die sequenziellen Übertragungsgeschwindigkeiten steigen derweil minimal auf 2.260 (lesend) beziehungsweise 1.600 MB/s (schreibend) von 2.100/1.550 MB/s.
Um die hohen Geschwindigkeiten zu erreichen, muss die SSD mit vier PCI-Express-3.0-Bahnen angebunden werden. Das funktioniert bisher nur mit Intels 2011(-03)-Plattform sinnvoll, da die 1150-CPUs und -PCHs nicht genügend Lanes zur Verfügung stellen können. Angaben zur Verfügbarkeit und dem Preis macht Samsung derweil keine. In unserem Preisvergleich können die NVMe-Versionen unter dem Produktcode "MZVPV" (statt "MZHPV") oder über die Angaben unter "Besonderheiten" ausfindig gemacht werden.
Quelle: Samsung (Pressemitteilung)

nach dem Murks mit den Geschwindigkeitsproblemen bei der Evo können die ihren Misst behalten. Wenn schon NVMe SSD, dann doch bitte die von Intel.
Du hast natürlich Recht damit, dass die allerallermeisten Aufgaben die ein PC so erledigt nicht annähernd so eine sequentielle Datenrate brauchen, es gibt aber tatsächlich Leute, die WIRKLICH viele GB große Dateien hin und her kopieren müssen (was meinste wie ich nach den paar Monaten schon auf 22 TB Schreibleistung bei meiner Arbeits-SSD gekommen bin...