SSDs: Flash-Speicherpreise sollen 2019 stärker fallen als gedacht
Die Preise von Flash-Speicher sollen sich 2019 fast halbieren. Das sind größere Kostensenkungen, als man bisher annahm, was sich für Käufer positiv auf die Preise von SSDs auswirken würde. Die Speichermodule besetzen den größten Posten auf der Einkaufsliste, sodass 1-TByte-Modelle flächendeckend deutlich unter die 100-Euro-Marke fallen dürften.
Die DRAM Exchange setzt sich fortwährend mit den Entwicklungen im Speichermarkt, vorwiegend in Bezug auf Flash und DRAM, auseinander. Im Oktober 2018 prognostizierte der Marktbeobachtet noch Preissenkungen von bis zu 30 Prozent im Falle von Flash-Modulen. In einer aktuellen Pressemitteilung hat die DRAM Exchange ihre Erwartungen merklich korrigiert - zur Freude von Endkunden, die sich neue SSDs kaufen möchten.
SSDs sollen 2019 weiter günstiger werden
Bisher lautete die Prognose, dass Flash-Speicher im ersten Quartal 2019 zehn Prozent günstiger würde. Korrigiert wurde diese nun auf den doppelten Wert, also 20 Prozent. Im zweiten Quartal sollen die Kosten noch einmal um 15 Prozent fallen und in den zwei folgenden Quartalen jeweils um weitere zehn Prozent. Summa summarum würden sich die Flash-Preise damit innerhalb eines Jahres beinahe halbieren. Da die Speichermodule den Großteil der Kosten für SSDs ausmachen (neben dem Controller, dem Gehäuse und das PCB), sind ziemlich direkte Auswirkungen auf die Straßenpreise von SSDs zu erwarten. Aktuell werden für 1-TByte-Modelle 11 bis 15 Cent pro Gigabyte aufgerufen, womit die günstigsten Exemplare an der 100-Euro-Marke kratzen. Bis zum Jahresende sollte diese deutlich unterboten werden.
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Als Hauptgrund für die Preissenkungen sieht die DRAM Exchange eine weiterhin rückläufige Nachfrage bei Notebooks, Smartphones, Servern und "anderen Endprodukten". 2018 sollen bereits die südkoreanischen Speicherhersteller, das wären maßgeblich Samsung und SK Hynix, ihre Investitionen zurückgefahren haben. 2019 würden die US-amerikanischen folgen, womit das Produktionswachstum von 45 Prozent in 2018 auf nur noch 38 Prozent in 2019 fallen werde. 22 Milliarden US-Dollar, zwei Prozent weniger als 2018, würden 2019 investiert. Die Hersteller sollen unter anderem den Wechsel auf die 92/96-Layer-Generation verlangsamen, um das Angebot zu senken.

Wenn die 970 Pro 1TB bei 250€ ankommt, schlage ich zu... Alternativ auch die 970 Evo 2TB für 350€.
Wenn die Compilezeiten beim Vergleich von SATA zur PCIe SSD (und das ist schon ein eher lahmes HP Z TurboDrive G2) plörtzlich 30% kürzer werden (in der VM ist der Unterschied eher noch höher) oder die DB in der VM ebenfalls spürbar schneller startet und Abfragen beantwortet, dann ärgere ich mich nur noch über meine Sparwut vor gut 7 Jahren. Ohne MicroATX Boards hätte ich auch im Privatrechner schon lange eine NVMe SSD drin.
Aber schön, wenn die Speicherpreise fallen. dann werden es u.U. doch noch 64 GB Ram anstatt nur 32 GB (man will sich mit dem neuen Rechner ja verbessern). Wenn jetzt NVMe SSDs mit TLC auch noch günstiger werden, könnten es doch zwei NVMe anstatt nur eine 1TB M.2 NVMe + 256 M.2 SATA fürs System (plus 1-2 alte 960GB SATA SSDs) werden.
Andererseits könnte ich fürs System auch gleich eine Intel SSD 660p 1TB nehmen. Zwar nicht gerade schnell und nur QLC, aber bei 130€ kann man darüber u.U. wegsehen. Mal sehen, was beim i9-9900K mit zwei M.2 NVMe SSDs noch an PCI Lanes und SATA-Anschlüssen übrig bleibt.
Gerne, ich hätt nix gegen eine 2TB-SSD für 120-150 Taler
Gruß
P.S.: Was wollen eigentlich alle mit M.2 ?
Sata SSDs reichen doch zum Zocken.
Ok, falls man TB-weise Daten hin und her verschiebt, macht es vielleicht Sinn.
Die benötigt man zum Beispiel dann wenn der Platz eben 1.Vorhanden ist auf dem Mainboard weil sie das gleiche Kosten. Oder 2. wenn man im Gehäuse wie das Be Quiet DBP 900 rev. nur 2 stück unter die Klappe versteckt bekommt. Hinters Mainbord ohne Belüftung ist Käse. Und eine oben auf dem Netzteil Deckel die wäre voll sichtbar.(wer überlegt sich sowas...)
"Festplatten sichtbar" ist häßlich, und eine M.2 auf dem Mainbord fält weniger stark auf. oder aber wenn man dafür extra wieder ein Kabelstrang legen müsste
Trifft sich gut, meine 128 GB San Disk pfeift aus dem letzten Lock (Kapazitätstechnisch).
Unter 256 GB würde ich heute nichts mehr verbauen, aber "damals" hat die SSD noch 50€ gekostet und ich wollte das einfach mal ausprobieren. Beste Entscheidung meines Lebens