SSDs: Samsung mit neuen Produkten - 970 Evo Plus mit 96-Layer-TLC, SSDs mit QLC- und Z-NAND
Samsung hat auf dem hauseigenen Tech Day viele neue Speicherprodukte vorgestellt. Neben Nachfolgern bereits vorhandener Produktreihen mit TLC-NAND zeigte der Hersteller auch neue Produktreihen mit QLC-NAND sowie SSDs mit Z-NAND der zweiten Generation.
Samsung hat im Zuge des Samsung Tech Day in San Jose eine Reihe neuer Speicherprodukte vorgestellt und das eigene Produktportfolio sowohl hinsichtlich Consumer- als auch Enterprise- beziehungsweise Server-Produkte aufgefrischt. Auch Smart-SSDs waren ein Thema.
Weniger Bedarf an CPUs für Storage-Server dank Samsung Smart-SSD
Das Konzept von Smart-SSDs wurde bereits vor einigen Jahren in einer wissenschaftlichen Arbeit vorgestellt. Forscher von Microsoft, Samsung und der Universität von Wisconsin beschrieben dabei, dass beim Einsatz der intelligenten SSDs Anwendungen direkt auf der SSD ausgeführt werden. So entfällt der Weg vom Speicher zur CPU. Im Falle von Samsungs Smart-SSDs, die allerdings noch einen weiten Weg bis zur Marktreife vor sich haben, soll ein FPGA-Chip das CPU-Limit umgehen und so dafür sorgen, dass Storage-Server auf insgesamt weniger CPUs angewiesen sind. Darüber hinaus wird mehr Rechenleistung, mehr virtuelle Maschinen (VM), eine besser skalierbare Performance sowie ein insgesamt niedrigerer Stromverbrauch versprochen.
Samsung 970 Evo und PM981a mit 96-Layer-TLC-NAND
Greifbarere Produkte gibt es mit den zahlreichen neuen SSDs, die im Rahmen des Tech Days vorgestellt wurden. Hinsichtlich der Retail-Sparte hat Samsung einen Nachfolger der 970 Evo vorgestellt. Zwar bleibt der Controller gleich, dafür gibt es mit 96-Layer-3D-TLC-NAND gegenüber den 64-Layer-3D-TLC-NAND des Vorgängers neuen Speicher. Gleiches gilt auch für das Gegenstück für den Client-Markt in Form der PM981a. Wesentlicher Vorteil des neuen Speichers ist ein Anstieg der sequenziellen Schreibrate. Gleichfalls erhöht sich auch die Leistung bei zufälligen I/O-Zugriffen. Beide NVMe-SSDs sollen mit Kapazitäten von 250 GB bis 2 TB erhältlich sein.
Als weitere Neuheit für den Client-Markt hat Samsung die PM991 vorgestellt, die als Nachfolger der PM971a dient. Gegenüber dieser bietet die PM991 ungefähr die doppelte Leistung bei Random-IOPS sowie eine ebenso nahezu verdoppelte sequenzielle Schreibrate. Bei der sequenziellen Leserate bewege sich die Verbesserung im Bereich von rund 50 Prozent, heißt es im Bericht von anandtech.com. Ferner bedient Samsung den Datacenter-Markt mit dem Nachfolger der PM983. Die neue PM983a-SSD bietet nunmehr verdoppelte Speicherkapazitäten und wird mit bis zu 16 TB Speicherplatz verfügbar sein. Was SSDs mit SAS-Schnittstelle für den Enterprise-Bereich betrifft, gibt es mit der PM1643a einen Nachfolger für die PM1643, die nun rund 20 Prozent mehr Schreibleistung bietet, bei den Kapazitäten mit maximal 30,72 TB jedoch unverändert bleibt.
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Vier neue SSD-Serien mit QLC-NAND für Enterprise-Markt, wohl zwei Modelle für Endkunden
Gänzlich neu im Aufgebot von Samsung sind SSDs mit QLC-NAND, der 4 -Bit pro Zelle bietet. Gekennzeichnet ist der Speicher bei OEM-SSDs mit einem neuen Kürzel "BM". Das tragen insgesamt vier neue SSD-Serien, die jeweils in eine ähnliche Kerbe wie die bereits oben genannten PM-Varianten mit TLC-NAND schlagen sollen, allerdings noch ohne Spezifikationen daherkommen. Für den Server-Markt wurden die BM1653 mit SAS-Schnittstelle sowie BM1733 und BM9A3 - beide NVMe-SSDs - vorgestellt. Clients sollen mit der BM991 bedient werden.
Was das Aufgebot an SSDs mit QLC-NAND für Endkunden betrifft, so werden wohl die 860 QVO als SATA- und 980 QVO als NVMe-Variante angeboten, auch wenn Samsung diese als Modelle für Clients beworben hat. Ferner plane Samsung laut anandtech.com für das zweite Quartal 2019 die Einführung von 512 Gigabit-QLC-Chips als Ergänzung zu den bisherigen 1-Terabit-QLC-Dies. Zwar fallen diese kleiner aus, bieten jedoch Geschwindigkeitsvorteile hinsichtlich der Latenzen beim Lesen und Schreiben. Für einen Vergleich zieht Samsung die Werte von Konkurrenzprodukten eines nicht näher genannten Mitbewerbers heran und verspricht eine 37 Prozent geringere Latenz beim Lesen von Daten und eine 45 Prozent geringere Programm-Latenz.
Z-NAND der zweiten Generation
Und was das Stichwort Latenz betrifft, so hat Samsung auch Produkte mit der zweiten Generation des Low-Latency Z-NAND vorgestellt. Diese tragen die Bezeichnung SZ1733 und SZ1735 und sind mit der SLC-Variante des Z-NAND der zweiten Generation anstelle der MLC-Version bestückt. Was das eigentliche Alleinstellungsmerkmal, die zufälligen I/O-Zugriffe, betrifft, macht Samsung keine Angaben zur Leistung. Dafür gibt es einen Wert bei der sequenziellen Leserate, die bei 12 GB/s liegen soll und durch die Unterstützung von Dual-Port erzielt wird sowie bei den Kapazitäten, bei denen 4 TB das obere Ende markieren und die damit fünfmal so hoch ausfallen wie noch bei der ersten Generation.
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Schonmal danke im Voraus
Klar bekommt man eine 2 TB SSD schon für 300 €, dann aber halt als (langsame) SATA Variante.
Wesentlich flexibler (einfach leichter angesteckt: so habe ich bei meinem Board 8 SATA Slots und bei jedem anderen auch mehrere wo ichs einfach dazu stecken kann). Oder auch die Möglichkeit die Platte in ein externes Gehäuse oder sonstwo anzuschließen das ich stets rumliegen hab.
400€ schreckt mich also nicht mehr.
Und bald werdens nochmal deutlich weniger. 200€ für 2TB fände ich schon erträglich für einen Kauf einer Evo oder Intel. Dank der neuen NAND und der Post-Christmas-Sales werd ich dann halt zuschlagen.
Noch mehr würde mich natürlich eine 4TB reizen, aber das ist mir dann fast wieder zu viel Geld auf einmal, die sind unverhältnismäßig teuer
Klar bekommt man eine 2 TB SSD schon für 300 €, dann aber halt als (langsame) SATA Variante.
P.S. ich habe selten so einen chaotischen und nichtssagenden Werbeartikel gelesen. Mehr wie die Hoffnung, dass von Samsung irgendwann irgdenwas als Nachfolger kommen wird (was auch heute schon für 2025 vorhersehbar ist), erschließt sich mit aus den dutzenden von X% mehr, Y% besser, Z% bunter wie die erste Generartion (ist das diejenige aus 2017 oder die aus 2000) nicht.