Rage-DLC The Scorchers im Test: Neue Missionen mit grandiosem Art Design
Im Test von The Scorchers, der aktuellen Erweiterung für id Softwares Rage, zeigt sich, dass die Texaner rund um John Carmack immer noch ein tolles Art Design mit knackigen Schusswechseln programmieren können. An der statischen Spielwelt und der nur bedingt überzeugenden Technik ändert The Scorchers jedoch nichts.
Lange hat es gedauert, nun ist die Erweiterung für id Softwares Rage endlich im Handel - über ein Jahr nach der Veröffentlichung des Hauptspiels. Wie der Name des DLCs es bereits andeutet, wird es hitzig, denn die Scorcher-Banditen drehen im von Höhlen durchzogenen Untergrund von Dan Hagars kleiner Ansiedlung ihr ganz eigenes heißes Ding - mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Egal ob Sie Rage schon längst durchgespielt und deinstalliert oder noch nie gezockt haben, die Scorcher-Erweiterung können Sie fast unabhängig von Ihrem Missionsfortschritt spielen (dank "Erweitertes Spiel" auch nach der Endsequenz), der DLC fügt unter den Jobs schlicht den Eintrag "Poltergeister" hinzu, sofern Sie zumindest Wellspring erreicht haben - dieses Mal übrigens mit einem befriedigerenden Ende.
Rage-DLC The Scorchers im Test: Heiße Braut trifft auf Flammenwerfer
Quelle: PCGH / y33H@
Rage-DLC The Scorchers im Test (18)
In Hagars Siedlung treffen Sie gleich zu Beginn auf Sarah, denn das taffe Mädel hilft Ihnen bei der Suche nach den Poltergeistern. Dabei treffen Sie neben Mutanten auch auf die Scorcher, einen von sechs Clans in Rage. Die Jungs haben ein Faible für alles was brennt und schicken Ihnen schon mal einen mächtigen Flammenwerfer-Soldaten entgegen. Nach einem Besuch im Schmelzwerk wird schnell klar, was die Scorcher-Gruppierung vor hat und es gilt, sie aufzuhalten.
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Rage-DLC The Scorchers im Test (14)
Bis es soweit ist, vergehen gut drei Stunden - einen Teil davon verbringen Sie in einer neuen Folge von Mutant Bash TV, welche nicht nur herrlich abgedreht, sondern auch durchaus knackig ist. Zumindest auf dem zweithöchsten von vier Schwierigkeitsgrad, der bisher der höchste war, denn der DLC erweitert das Spiel um den bockschweren Modus "Absoluter Alptraum". Kurios: Gleich zwei Mal weist uns das Spiel darauf hin, dass es "gleich ernst wird" und wir doch speichern sollen.
Rage-DLC The Scorchers im Test: Frische Gegner und teils tolle Technik
Im Untergrund bekommen Sie es nicht nur mit dem Flammenwerfer-Scorcher sowie bekannten Gegnern zu tun (die sich gegenseitig bekämpfen), sondern auch mit Jetpack-Banditen und einer neuen Mutanten-Art. Diese macht nicht nur extrem nervige Geräusche, ist obendrein noch knöchern gepanzert und frisst Unmengen an Nägeln - die passende Knarre drückt Ihnen Sarah in die Hand. Im Kern ist und bleibt Rage ein geradliniger Shooter mit schnellen, brutalen Gefechten, bei denen schon mal Körperteile umher fliegen und Dynamitbolzen aus der Armbrust den Gegner in einer Blutfontäne platzen lassen.
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Rage-DLC The Scorchers im Test (25)
Dazu passen das Autohealing und die typischen Waffen wie die Shotgun, die sich wie alle Meinungsverstärker mit alternativer Munition ausrüsten lässt. So viel Spaß die Gefechte auch machen - eine Szene ist schlicht dämlich: Um ein Tor zu öffnen, gilt es vier Hebel im Kreis zu bewegen, zwei davon sind nebeneinander. Der rechte dreht sich durch Mausbewegungen, der linke lässt sich nicht per E-Taste anwählen. Beim Gamepad kommen hier wahrscheinlich die beiden Analog-Sticks zum Einsatz ... am PC drehen Sie den linken Hebel per WASD - darauf muss man erst einmal kommen.
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Rage-DLC The Scorchers im Test (5)
Grafisch orientiert sich Rage am Hauptspiel, die id Tech 5 zaubert in ihren besten Momenten ein grandioses Art Design auf den Schirm - das Bild wirkt wie aus einem Guss, zudem rennt der Shooter durchweg mit geschmeidigen 60 Bildern pro Sekunde. Die gefilterten Texturen sind zwar seit dem Patch 1.2 dank Upsampling plus Schärfefilter sichtlich schöner, dies lastet den Prozessor aber stark aus und dennoch sind die Pixeltapeten oft matschig. Zudem trüben der geringe Polycount und die statische (wenngleich tolle) Beleuchtung das kontrastreiche Gesamtbild, die dynamischen Figuren-Schatten sind pixelig und eine Interaktion mit der Spielwelt ist kaum möglich. Dafür ist die Darstellung dank Multisampling-Kantenglättung und Blending absolut glatt, die Figuren sind detailliert und die Musikuntermalung sowie die (Waffen-)Sounds stimmig.
Rage-DLC The Scorchers im Test: Vier Stunden für fünf Euro
Nach gut drei Stunden - wenn Sie alle Folgen von Mutant Bash TV spielen auch vier - ist The Scorchers abgeschlossen. Angesichts des günstigen Preises von nur fünf Euro ist das ein sehr faires Angebot, zumal die Erweiterung fast unabhängig vom Spielfortschritt "zockbar" ist. Neben neuen Missionen und Gegnern bietet The Scorchers zwar nichts, was das Hauptspiel nicht auch schon konnte, wer Rage jedoch (zu Recht) mochte, wird mit dem DLC definitiv viel Vergnügen haben.

Ich habe auf meinem System (i7-2600, 8 GB RAM, Crucial C300 SSD, GTX 580) mit gelegentlichem Soundknacksen und immer noch sichtbarem Nachladen der Texturen zu kämpfen.
Das sollte man doch unterscheiden.
Ich vermute mal, auch ohne 1- Hand erfahrungen, is ja heute ausgefallen, das nach nem Einschlag keine radioaktiven Anomaliene usw auftreten
Wer sagt, dass ein Meteorid nicht radioaktiv sein kann.
Wer sagt, dass die riesigen Krater nicht auch ein paar Atomkraftwerke mit sich reißen können (und schon hat man einen verstrahlten Kontinenten, schließlich sind heute noch enorme Gebiete verstrahlt und unbewohnbar, obwohl in Tschernobyl das schlimmste verhindert werden konnte).
Atmosphärische Veränderungen, Viren, whatever, gäbe genügend Möglichkeiten da "Gefahren" einzubauen, zumal nicht automatisch durch Verstrahlung Anomalien entstehen
Hab natürlich auch keine 1-Hand Erfahrung.
"bis zum Ende gequält" ist bezeichnend.
Vorallem bei Id Software: da hab ich das bei Doom 3 auch so "durchgedrückt".
Man muss ID allerdings zu gute halten: die Spiele sind erst nach 15-20 Stunden zu Ende, nicht nach 5-6 wie COD, Crysis & Co.
Etwas mehr Abwechslung, Freiheit hätte dem Spiel gut getan.
Vorallem aber stört mich, dass man dieses bedrohliche Endzeitszenario nirgends "spürt", nur die Grafik ist eigentlich dem Szenario entsprechend, aber nie das Spiel selbst.
Da fand ich etwa STALKER cool, da gabs stark radioaktive Zonen, Zonen wo man schwer mit der Umwelt kämpfte, Anomalien, spezielle Gegner in diversen Gebieten...
Bei Rage: 08/15 Shooter wo man halt immer mit denselben Aufgaben konfrontiert wird. Die Waffen werden Stärker - ja, aber auch die Gegner.
Stalker spielt auch in einer stark verstrahlten Umgebung, während bei Rage ein Meteorid eingeschlagen ist.
Das sollte man doch unterscheiden.
Ich vermute mal, auch ohne 1- Hand erfahrungen, is ja heute ausgefallen, das nach nem Einschlag keine radioaktiven Anomaliene usw auftreten