AMD Ryzen 7 2700X & Co: Pinnacle Ridge profitiert erneut erheblich von RAM-OC
AMDs Pinnacle-Ridge-Prozessoren stellen einen Refresh der bisherigen Summit-Ridge-Modelle dar. Dementsprechend verwundert es nicht, dass die Ryzen-2000-CPUs die Affinität für schnelleren Speicher erben. Der Ryzen 7 2700X und dessen kleinen Brüder profitieren merklich von RAM-OC und niedrigen Latenzen, wie erste Tests beweisen.
Schon AMDs erste Zen-Prozessorfamilie Summit Ridge profitierte merklich von zusätzlichem Speichertakt und möglichst geringen Latenzen. Neben dem Bandbreitenhunger liegt das am Infinity Fabric getauften Interconnect, der die CPU-Kerne, die Caches, die Speicher-Controller und den I/O-Bereich miteinander verbindet. Dessen Takt ist an den RAM gekoppelt. Im Falle von Pinnacle Ridge hat AMD Optimierungen vorgenommen, den grundlegenden Aufbau jedoch übernommen. Dementsprechend erscheint es nur logisch, dass auch die Ryzen-2000-CPUs von schnellem RAM profitieren. PC Games Hardware hat daher bereits im Launch-Test entsprechende Analysen vorgenommen (fett = offizielles Maximum für Dual-Rank-RAM laut AMD-Spezifikation). Siehe Benchmarks am Ende.
Computerbase hat sich die RAM-Skalierung ebenfalls genauer angesehen und bestätigt diese Beobachtung. Die Website hat den Ryzen 7 2700X nach der Veröffentlichung noch einmal mit 2 × 8 GiByte DDR4-3466-Speicher getestet. Es handelt sich um ein Trident-Z-Kit aus dem Hause G.Skill mit Samsungs B-Dies, die sich bei den Ryzen-Modellen erfahrungsgemäß am taktfreudigsten zeigen. Der RAM wurde einmal mit Standard-Timings (vermutlich 16-18-18-38) sowie einem OC-Profil von The Stilt, das Asus auf dem ROG X470 Crosshair VII hinterlegt hat, getestet. Die Primär-Timings werden damit auf 15-15-15-35 verringert und die Sub-Timings optimiert. In der Gesamtbewertung bringt die optimierte Variante ein Performance-Plus von 14 Prozent gegenüber DDR4-2933 (CL16) oder anders ausgedrückt 95,0 statt 83,4 Fps. Das Taktplus ohne die schnelleren Latenzen bringt immerhin noch sechs Prozent. Dabei hängt es vom Spiel ab, wie viel Leistung mehr Takt oder niedrigere Latenzen freilegen.
AMD wirbt bei Pinnacle Ridge zusammen mit X470-
Mainboards mit einer höheren RAM-Kompatibilität. Einerseits entsteht diese durch kleinere Optimierungen am Speicher-Controller, andererseits durch Verbesserungen bei den Platinen. Nicht umsonst gilt die DDR4-2933-Spezifikation ausschließlich für Platinen mit sechs PCB-Layern. Computerbase.de konnte ohne Probleme DDR4-3600 bei 1,4 Volt einstellen. Der kanadische Extrem-Übertakter kam mit einem Ryzen 7 2700X und MSIs X470 Gaming M7 AC auf DDR4-4000 (CL14) unter Luftkühlung, allerdings mit selektierter Hardware, instabil und daher nicht alltagstauglich. Mit einem Ryzen 7 1800X war ein solcher Wert nichtsdestotrotz noch undenkbar. Eine breitere Masse wird zeigen müssen, was eine durchschnittliche Ryzen-2000-CPU schafft.

Mein RAM (F4-3200C16D-32GVK) - 2x 16 GiB Dual Rank läuft auf 3133 MHz bei 16-15-15-15-36-53-1T mit meinem Ryzen 2700X auf einem Asus Crosshair VII Hero. Mehr ist 24/7 stabil nicht drin.
Ich weiß nicht was ich noch machen soll es hilft nichts .. er erkennt meinen Ram auch nur mit 2133.. Bin so langsam echt genervt hatte mal wieder Bock auf AMD und bin von einem 6700k wo alles problemlos lief gewechselt.
hast du eventuell einen Tipp für mich ?
Mein RAM (F4-3200C16D-32GVK) - 2x 16 GiB Dual Rank läuft auf 3133 MHz bei 16-15-15-15-36-53-1T mit meinem Ryzen 2700X auf einem Asus Crosshair VII Hero. Mehr ist 24/7 stabil nicht drin.
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Danke, dass du den DRAM Calculator nochmal erwähnt hast. Den wollte ich mir letzten Sommer schon ansehen, hab es dann aber vergessen. Hab ihn gerade ausprobiert, aber die Werte die der ausspuckt, helfen mir leider nicht weiter. Kann mit den Einstellungen nicht booten. Brauche die hohe SoC Spannung (1,15V), DRAM Spannung (1,4Volt) sowie ProcODT von 60 Ohm. Da empfiehlt das Programm jeweils niedrigere Werte.