PCGH-Plus Label [PLUS] Tuning Ryzen R7 2700(X) und R5 2600(X): Turbo, Overclocking, Spannung, RAM, Sub-Timings

PCGH Plus: Die neue Ryzen-Generation setzt sich gegenüber den Vorgänger-Modellen vor allem dank höherer Taktfrequenzen durch. Wir zeigen, wie sich der Vorsprung beim R7 2700(X) und R5 2600(X) vergrößern lässt. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2018.

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 Tuning Ryzen R7 2700(X) und R5 2600(X): Turbo, Overclocking, Spannung, RAM, Sub-Timings
Quelle: PC Games Hardware
Das bekommen Sie im Artikel: • Overclocking Ryzen 7 2700 / Ryzen 5 2600 (Spannungsskalierung, OC-Potenzial, Energieeffizienz)
• Mehr Leistung durch Turbo-Optimierung (inkl. BCLK-OC): Ryzen 2000 allgemein
• RAM übertakten und Subtimings optimieren: Ryzen 2000 allgemein
• Tuning: Samsung B-Die
• Tuning: SK Hynix AFR

Bevor wir Ihnen auf den folgenden Seiten erläutern, wie Sie einen Ryzen-PC via Turbo- und RAM-Optimierung beschleunigen, werfen wir erst noch einen Blick auf die beiden Pinnacle-Ridge-­Prozessoren, deren OC-Potenzial wir in der vergangenen Ausgabe noch nicht ausgelotet haben.

Ryzen ohne X? Macht nichts!

Die Rede ist vom Ryzen 7 2700 mit acht Kernen und dem Sechskerner Ryzen 5 2600. Bei der automatischen Voreinstellung liegt der 2700 mit 3.450 MHz deutlich hinter dem Topmodell 2700X zurück, das bei Auslastung aller Kerne mit 4.050 MHz läuft. Ursächlich hierfür ist der Umstand, dass sich der R7 2700 mit einer wesentlich niedrigeren Kernspannung begnügen muss, um das kleinere TDP-Budget von 65 Watt nicht zu sprengen. Bei manuell fixierter Spannung zeigt sich zwar immer noch ein Vorteil für den R7 2700X, der liegt für den gesamten Spannungsbereich von 1,10 bis 1,50 Volt aber typischerweise bei lediglich 100, maximal 150 MHz.

Da das Setup mit dem übertakteten R7 2700 allerdings auch 4 bis 11 Watt weniger aus der Steckdose zieht, ist die Energieeffizienz beider Modelle nahezu identisch. Auch bei den Modellen R5 2600X und R5 2600 zeigt sich, dass das teurere X-Modell bei gleicher Kernspannung tendenziell höhere Taktfrequenzen verkraftet, allerdings liegt es bei der Energieeffizienz leicht zurück. Während sich beim R5 2600X das OC-Potenzial beim Sprung von 1,40 auf 1,50 Volt um 25 MHz verschlechtert, legt der R5 2600 immerhin noch um 50 MHz zu und erreicht dadurch den höheren Maximaltakt. Die vier Ryzen-2000-Chips belohnen aber bereits den Sprung von 1,30 auf 1,40 Volt nur noch mit kleinen OC-Vorteilen von 50 bis 100 MHz. Bei einer noch höheren Spannung überwiegen die Nachteile deutlich.

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