Oculus-Rift-Schöpfer Palmer Luckey: "30 FPS sind keine Entscheidung, sondern Versagen"

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Virtual Reality benötigt laut Palmer Luckey mindestens 60 FPS, profitiert aber deutlich von Bildraten bis zu 120 FPS.
Quelle: Oculus VR

In der Diskussion über ausreichend hohe Bildraten in Spielen hat sich nun auch der Oculus-Rift-Schöpfer eingeschaltet. In einem Interview auf der E3 erklärte er, dass seiner Meinung nach 30 FPS in Spielen keine Design-Entscheidung, sondern schlicht "ein Versagen" seien. Virtual Reality benötige ohnehin mindestens 60 FPS.

Oculus VR konzentriert sich bei der Entwicklung des VR-Headsets Oculus Rift auf den PC, während Sony mit Project Morpheus ein ähnliches Produkt für die Playstation 4 plant. Doch gerade auf den neuen Konsolen erreichen einige Spiele trotz gesenkter Auflösung nur mit 30 FPS. In einem Interview auf der E3 2014 in Los Angeles erklärte der Schöpfer von Oculus Rift, Palmer Luckey, dass selbst für Konsolen 30 FPS keine "kluge Entscheidung" seien.

"Das ist keine künstlerische Entscheidung, sondern ein Versagen". Was Virtual Reality betreffe, so seien 60 FPS das Minimum, darüber gebe es aber enorme Verbesserungen. Die Vorteile höherer Bildraten würden dann im Bereich zwischen 90 und 120 Hz aber immer geringer, so dass Luckey davon ausgeht, dass sich die Technik in absehbarer Zeit innerhalb dieses Bereiches einpendeln wird. Es gäbe aber auch oberhalb von 120 Hz noch immer kleinere Vorteile.

Bislang ist nicht sicher, wann das Virtual-Reality-Headset Oculus Rift im Handel erhältlich sein wird. Es gibt allerdings eine Aussage der Entwickler, laut der man enttäuscht wäre, wenn Oculus Rift Ende 2015 noch nicht verkauft würde. Allerdings will man vor der Veröffentlichung sicherstellen, dass es auch genügend Software mit entsprechender Unterstützung geben wird. Zum Preis der Endkunden-Version gibt es bislang nur Spekulationen. Das aktuelle Entwickler-Kit DK2 ist für 350 US-Dollar zu haben. Nach der Übernahme von Oculus VR durch Facebook soll das VR-Headset allerdings im Handel so günstig wie möglich angeboten werden, so der gemeinsame Wunsch von Oculus-CEO Brendan Irbe und Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

Quelle: LinusTechTips

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    • Kommentare (48)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von vvoll3 Freizeitschrauber(in)
        AW: Oculus-Rift-Schöpfer Palmer Luckey: "30 FPS sind keine Entscheidung, sondern Versagen"

        Zitat von HARDL1NE
        NEIN
        Wenn du aktiv "konzentriert" spielst dann merkst du auch zwischen 60 und 120 FPS noch einen deutlichen Unterschied.
        In der Tat, man merkt auch darüber noch einen Unterschied, besonders in Engines die sich nicht so "responsive" anfühlen. Zudem verbessert sich mit zunehmenden FPS ein weiterer wichtiger Wert.
      • Von vvoll3 Freizeitschrauber(in)
        AW: Oculus-Rift-Schöpfer Palmer Luckey: "30 FPS sind keine Entscheidung, sondern Versagen"

        Zitat von HARDL1NE
        NEIN
        Wenn du aktiv "konzentriert" spielst dann merkst du auch zwischen 60 und 120 FPS noch einen deutlichen Unterschied.
        In der Tat, man merkt auch darüber noch einen Unterschied, besonders in Engines die sich nicht so "responsive" anfühlen. Zudem verbessert sich mit zunehmenden FPS ein weiterer wichtiger Wert.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Oculus-Rift-Schöpfer Palmer Luckey: "30 FPS sind keine Entscheidung, sondern Versagen"

        Wo kann man denn Tennis mit 50fps gucken?

        MfG
      • Von cuthbert Software-Overclocker(in)
        AW: Oculus-Rift-Schöpfer Palmer Luckey: "30 FPS sind keine Entscheidung, sondern Versagen"

        @TurmaGW
        Ließ dir mal diesen Artikel hier durch http://www.pcgameshardwar...

        Nur weil 16 oder auch 30 Bilder pro Sekunde als bewegtes Bild wahrgenommen werden, heißt das noch lange nicht, dass damit auch ein flüssiges Spielgefühl entsteht.

        Spiel mal ein schnelles Spiel wie Trackmamia oder Quake III mit 30 gecappten fps und vsync. Dann dürftest recht schnell keinen Bock mehr haben, weil es sich einfach mies und träge anfühlt.

        Bei Strategie Spielen mag das noch funktionieren, bei schnellen Spielen mit viel Bildbewegungen braucht man einfach mehr Bilder pro Sekunde um flüssig zu zocken.
      • Von TurmaGW Schraubenverwechsler(in)
        AW: Oculus-Rift-Schöpfer Palmer Luckey: "30 FPS sind keine Entscheidung, sondern Versagen"

        Was ein non sense immer wieder wieder Frame per Second als Maßstab für ein flüssiges Spielen angenommen.

        FPS ist und bleibt ein Maß für die Ausgabe von Bildern an einem Bildwiedergabegerät. Der Mensch nimmt 16
        Bilder bereits als vollständige Bewegung wahr.

        60 Bilder pro Sekunde sind bei LCD der normale Standard ( Vollbilder versteht sich ) ... Jedoch ist diese
        Bildwiederholfrequenz nur ein Zeichen dafür das die Technik sich fehlerhaft entwickelt hat.

        Doch genug von meiner Meinung ... führen wir es einfach auf einen Punkt :

        Ein Spiel welches mit 150 FPS läuft liefert nicht mehr oder weniger Qualität als ein Spiel welches
        60 oder 30 FPS liefert. Würde man jedoch einmal die Bilder bei Spielen "festnageln" auf 60
        Bilder oder 30 Bilder, würde die Grafikkarte wesentlich mehr Ressourcen frei haben um sich
        um die wichtigen Dinge wie Effekte und Modelle zu kümmern.

        Aber dazu müsste natürlich auch mal die Ausgabetechnik dem gerecht werden müssen und
        mit dieser Bildwechselfrequenz ein sauberes Bild für je 1 Sekunden projizieren.

        Ist das Gewährleistet hätten wir alle 1A grafische Titel mit schon längst verfügbarer Hardware.

        Aber das wäre natürlich der Grafikkartenindustrie ein wenig sehr schmerzvolles Erlebens
        im Geldbeutel.
      • Von Z3R0B4NG Software-Overclocker(in)
        AW: Oculus-Rift-Schöpfer Palmer Luckey: "30 FPS sind keine Entscheidung, sondern Versagen"

        Wenn Oculus Rift und Star Citizen etwa gleichzeitig rauskommen bin ich schon happy
        dazu noch ein paar Rennspiele mit ordentlichen Cockpits (also nicht GRID!!!) ... dann bin ich wunschlos Glücklich.
        Alien Isolation düfte mit OR allerdings auch extrem geil sein, wenn das Spiel so gut wird wie ich mir das erhoffe.

        Die Aussage mit den 30 FPS kann ich nur unterschreiben. 30 FPS = FAIL und fertig, egal ob Konsole oder PC... aber beim PC kann man wenigstens aufrüsten und es dann 2 oder 5 Jahre Später dann doch noch *perfekt* spielen, die Konsolen Spiele laufen FÜR IMMER so kacke wie am ersten Tag da nichtmal die nächste Generation von Konsolen die alte Software unterstützt, geschweige denn mit der besseren Leistung dann mehr frames oder pixel liefert, wär ja auch zu schön... dann lieber nochmal ne Halo Masterchief Collection für die Xbox One verkaufen *DERP*
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