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  • Geforce GTX 1050 (Ti) im Test: Pascal'sches Sparmodell ab 125 Euro (Update mit Multi-res Shading)
    Quelle: PC Games Hardware

    Geforce GTX 1050 (Ti) im Test: Pascal'sches Sparmodell ab 125 Euro (Update mit Multi-res Shading)

    Nvidia Geforce-Portfolio mit deren aktueller GPU-Architektur "Pascal" war bisher nicht unter 200 Euro zu bekommen. Die Geforce GTX 1050 und 1050 Ti auf Basis des GP107-Chip ändern dies und runden mit Preisen ab 125 Euro die Geforce-10-Reihe nach unten hin ab. PCGH macht den Test, wieviel Spieleleistung Sie für diesen Preis erwarten dürfen und wie die Karten im Vergleich abschneiden.

    Bereits vor einer Woche hat Nvidia die technischen Details der Geforce GTX 1050 und der 1050 Ti preisgeben. Heute nun fällt der Startschuss für die Performance-Reviews samt unabhängiger Benchmarks der Pascal-Einsteigerkarte. In unserem Test verraten wir Ihnen das Wesentliche, was Sie über die Karte wissen müssen: Performance im Vergleich zu AMDs RX 470 sowie RX 460 auch in topaktuellen Titeln mit Low-Level-APis wie DirectX 12 und Vulkan.

    Kurz zusammengefasst richten sich die Geforce GTX 1050 und die 1050 Ti an Full-HD-Spieler mit geringem Budget von 125 bis circa 155 Euro - so jedenfalls die Preisempfehlung von Nvidia. Da es weder ein Referenzmodell noch eine Founder's Edition geben wird (das Artwork ist laut Nvidia eine reine Renderphantasie), sind die Preise jedoch abhängig von den Vorstellungen der Partner und des Handels und so wird es speziell anfangs viele Angebote oberhalb von 155 Euro geben.

    Aktuell sieht die grobe Preisklassifzierung für Käufer der aktuellen Geforce- (Pascal) oder Radeon-Generation (Polaris) damit wie folgt aus (Links in den PCGH-Preisvergleich):

    • 1.300 Euro: Titan X (Pascal) - nur via Nvidia-Webshop
    Ab 600 Euro: Geforce GTX 1080/8G
    Ab 400 Euro: Geforce GTX 1070/8G
    Ab 260 Euro: Geforce GTX 1060 6GB
    Ab 250 Euro: Radeon RX 480/8G
    Ab 220 Euro: Radeon RX 480/4G
    Ab 200 Euro: Geforce GTX 1060 3GB
    Ab 190 Euro: Radeon RX 470/4G
    Ab ~155 Euro: Geforce GTX 1050 Ti/4G
    Ab ~125 Euro: Geforce GTX 1050/2G

    Ab 125 Euro: Radeon RX 460/4G
    Ab 110 Euro: Radeon RX 460/2G

    Die Geforce GTX 1050 (Ti) positioniert sich preislich damit in der Lücke zwischen AMDs RX 460 und 470, worauf die Radeon-Macher bereits mit inzwischen auch für Europa bestätigte 10-Euro-Preissenkungen bei RX 470 und 460 reagierten. Der Verkauf [Nachtrag 26.10.2016: der GTX 1050, nicht der Ti!] soll laut Nvidia ab dem 8. November starten, sodass die Preise Zeit haben werden, sich noch etwas einzupendeln. Doch spätestens ab 180 Euro träte die GTX 1050 Ti dann auch in direkte Konkurrenz zu AMDs RX 470/4G - und das ist aus Leistungssicht keine gute Idee ...

    MSI/EVGA: Zwei verschiedene 1050-Ti-Modelle.MSI/EVGA: Zwei verschiedene 1050-Ti-Modelle.Quelle: PC Games HardwareZum Test der GTX 1050 erreichten uns zwei Ti-Modelle, je eines von EVGA und MSI, ein non-Ti-Modell gab es vorab nicht. Die beiden Karten sind zwar übertaktet und auch im 3D-Betrieb recht leise, ansonsten könnten sie aber unterschiedlicher nicht sein. Wie unser Bild zeigt, ist das EVGA-Modell mit gerade einmal 15 Zentimetern Einbaulänge (die Platine ist sogar noch einmal 4 Millimeter kürzer) sogar kompakter als AMDs (deutlich flottere!) Radeon R9 Nano. Das Gaming-X-Modell von MSI hingegen bietet augenscheinlich mehr Reserven - nicht zuletzt nahegelegt durch einen bei EVGA nicht vorhandenen 6-Pol-Stromanschluss zum Netzteil - und benötigt mit 232 Millimetern Einbaulänge und knapp 120 Millimetern Höhe (über PCI-E Slot) deutlich mehr Platz im Gehäuse.

    GeForce GTX 1050 Ti Block Diagram FINAL 1476829854GeForce GTX 1050 Ti Block Diagram FINAL 1476829854Quelle: NvidiaWeitere, wichtige Artikel zum Thema:
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    • Beachten Sie auch unsere Grafikkartentests in der Übersicht.

    Nvidia Geforce GTX 1050 Ti im Test: Spezifikationen

          

    Herz und Hirn der Geforce GTX 1050 (Ti) ist der GP107-Grafikprozessor. Der inzwischen fünfte Pascal-Chip, zählt man den für Supercomputer & Co. gedachten GP100 mit, läuft als erster nicht bei TSMC, sondern in den Fabriken von Samsung vom Band. Dort wird in 14 anstelle von 16 Nanometer feinen Strukturen belichtet und den Nvidia-Angaben von Größe und Transistorzahl zufolge übertrifft man damit die Schaltungsdichte im vergleichbar kleinen Polaris-11-Chip von AMD mit 25,0 zu 24,19 Mio. Transistoren pro Quadratmillimeter knapp.

    Über die inneren Werte der GP107 haben wir uns bereits zu Vorstellung der GTX 1050 ausgelassen, sodass wir hier auf eben jenen Artikel sowie die untenstehende Tabelle verweisen. Zu beachten sind eventuell folgende Dinge: Wie schon die GTX 1060 unterstützt auch die GTX 1050 (Ti) kein SLI und zudem sprach Nvidia während der Vorstellung etwas nebulös von drei Display-Anschlüssen, obwohl der Chip selbst mehr böte - hier warten wir noch auf Rückmeldung seitens Nvidia.

    ModellGeforce GTX 970Geforce GTX 1070Geforce GTX 1060 6GBGeforce GTX 1050 TiGeforce GTX 1050Radeon RX 470Radeon RX 460Radeon R9 380X
    CodenameGM204-200GP104-200GP106-400GP107GP107Polaris P10 ProPolaris P11 ProTonga XT
    Fertigung28 nm TSMC16 nm FinFET TSMC16 nm FinFET TSMC14 nm FinFET Samsung14 nm FinFET Samsung14 nm FinFET Samsung/GloFo14 nm FinFET Samsung/GloFo28 nm TSMC
    DX-12-Feature-Level12_112_112_112_112_112_012_012_0
    Chipgröße (reiner Die)398 mm²314 mm²200 mm²132 mm²132 mm²232 mm²124 mm²359 mm²
    Transistoren Grafikchip (Mio.)5.2007.2004.4003.3003.3005.7003.0005.000
    Shader-/SIMD-/Textureinheiten1.664/13/1041.920/15/1201.280/10/80768/6/48640/5/402.048/32/128896/14/562.048/32/128
    Raster-Endstufen (ROPs)5664483232321632
    GPU-Basistakt (Megahertz)1.0501.5061.5061.2901.3549201.090unbekannt
    GPU-Boost-Takt (Megahertz)1.1781.6831.7081.3921.4551.2061.200970
    Rechenleistung SP/DP (Mrd./s)*3.920/1236.463/2024.373/1372.138/671.862/584.939/3092.150/1343.973/248
    Durchsatz Pixel/Texel (Mrd./s)*61,3/122,580,8/202,054,7/136,644,5/66,846,5/58,238,6/154,419,2/67,231,0/124,2
    Speicheranbindung (Bit)224 + 32256192128128256128256
    Geschw. Grafikspeicher (GT/s)7,08,08,07,07,06,675,7
    Speicherübertragung (GB/s)196+28***256192112112211112256
    Übliche Speichermenge (MiB)3.584 + 512***8.1926.1444.0962.0484.0962.048/4.0964.096
    PCI-Express-Stromanschlüsse2 × 6-polig1 × 8-polig1 × 6-poligJe nach Karte 1 × 6-polig oder keinerJe nach Karte 1 × 6-polig oder keiner1 × 6-poligJe nach Karte 1 × 6-polig oder keiner2 × 6-polig
    Typische Leistungsaufnahme lt. Hersteller<145 Watt<150 Watt120 Watt75 Watt (je nach Karte auch höhere Werte möglich)75 Watt (je nach Karte auch höhere Werte möglich)120 Watt75 Watt (je nach Karte auch höhere Werte möglich)190 Watt


    **Auf Basis des Boost-/Max. Taktes **4-GiB-Modelle werkseitig mit 3,5 GT/s Speichergeschwindigkeit (224 GB/s) ***Speichersegmentierung, s. PCGH 04/2015

    Nvidia Geforce GTX 1050 Ti: Leistungsaufnahme und Kühlung

          

    Die Kühler der beiden Testkarten von MSI und EVGA unterscheiden sich deutlich, blockieren aber beide den benachbarten Steckkartenslot - und für optimale Luftzirkulation ist noch ein weiterer freier Slot anzuraten. Während die kompakte EVGA SC auf eine rundes Alu-Profil mit einem 11-blättrigen und 86 Millmeter durchmessenden Axial-Rotor setzt, nutzt MSI ein ausladenderes Design mit zwei Axiallüftern. Die GPU wird hier von einer kreuzenden 8-Millimeter-Heatpipe durchzogen, deren Enden jeweils von einem der ebenfall 86 Millimeter messenden Rotoren (à 14 Blätter) befächelt werden. Die Lautheitswerte der Partnerkarten sowie viele weitere Tests finden Sie im Rahmen einer Marktübersicht in einer der kommenden PCGH-Ausgaben. Subjektiv betrachtet arbeiten beide Karten sehr leise, aber unter der 1-Sone-Grenze dürfte nur MSIs Gaming X auch unter Dauerlast bleiben. Eine auffällige Tendenz zum Spulenfiepen oder anderen Störgeräuschen konnten wir im Test nicht feststellen.

    LeistungsaufnahmeGTX 1070 (FE)GTX 1060 6GB (FE)MSI GTX 1050 Ti/4G Gaming XEVGA GTX 1050 Ti/4G SuperclockedSapphire RX 460/4G Nitro OCRX 480
    Leerlauf (Windows-Desktop)8,5 Watt6,5 Watt5,5 Watt5,1 Watt7,5 Watt15 Watt
    Crysis 3 (1.920 × 1.080)149 Watt116 Watt66 Watt59 Watt87 Watt157 Watt
    Anno 2070 (3.840 × 2.160)148 Watt120 Watt75 Watt56 Watt95 Watt160 Watt


    Die per Nvidia-System-Management-Interface ausgelesene BIOS-Vorgaben, was den Stromverbrauch angeht, liegen bei 75 Watt für die EVGA-Karte und 95 für MSI. Im Hochlasttest Anno 2070 liegen unsere Messungen per Amperezange und PCI-Express-Extender (übrigens schon seit 2009 bei PCGH im Einsatz) jeweils ziemlich genau 20 Watt unter diesen Vorgaben. Der Stromfluss über die 12-Volt-Leitung des PCI-Express-Steckplatzes liegt mit maximal 4,8 A (EVGA SC in Crysis 3) voll auf der sicheren Seite, denn die relevante Spezifikation erlaubt 5,5 Ampere. Die MSI-Karte zieht im Test maximal 3,3 A über den Slot, der 6-Pol-Anschluss zum Netzteil wird mit maximal 2,9 A belastet (anderes Spiel, Summe aus beiden Maxima daher ungleich der Gesamt-Leistungsaufnahme). Der großzügige Watt-Puffer scheint eine Nvidia-Vorgabe zu sein und dient laut den Kaliforniern dazu, Variationen abzufedern und Reserven für Worst-Case-Szenarien beim Einbau zu haben.

    Obacht: In beiden Review-Treibern und dem offiziellen Treiber 375.63 WHQL ist die Auslesefunktion speziell der Leerlauf-Leistungsaufnahme über Tools wie GPU-z, Nvidia Inspector oder MSI Afterburner fehlerhaft. Die Nvidia-Treiber liefern hier inkorrekte Werte, welche die Tools dazu veranlassen, 30 bis 50 Prozent Ausnutzung der TDP im Leerlauf anzuzeigen - die real gemessene Leistungsaufnahme ist wesentlich geringer. Nvidia ist der Bug bekannt und es wurde ein baldiger Treiber-Fix versprochen.

    Eine Übertaktung lassen beide Karten zu, eine Erhöhung des Powerlimits nur das MSI-Modell mit zusätzlichem Stromstecker - auch dies offenbar eine Vorgabe, dass rein über den PCI-E-Slot versorgte Karten zwar übertaktet, aber nicht mit mehr Saft versorgt werden dürfen.

    Nvidia Geforce GTX 1050 Ti im Test: Spiele-Leistung

          

    Kommen wir zum Eingemachten: Die Performance der GTX 1050 Ti in Spielen. Dem avisierten Preisbereich und damit dem gesunden Menschenverstand folgend, beschränken wir die Leistungstests auf die verbreitete Full-HD-Auflösung mit 1.920 × 1.080 Pixeln. Für mehr - das sagen wir Ihnen gleich - ist die 1050 Ti selbst im übertakteten Zustand nur bei anspruchslosen, alten oder in der Detailstufe deutlich heruntergeregelten Spielen vernünftig zu gebrauchen. Bioshock Infinite (41 Fps in 1440p) oder Skyrim (57 Fps) wären solche Kandidaten. Auch in Doom und Overwatch messen wir noch mehr als 30 Fps in WQHD aka 1440p, doch für beide Shooter empfehlen wir, lieber 60 Fps anzupeilen.

    Nvidia Geforce GTX 1050 Ti Index-Bench (neu)

    Performance over 19 games, normalized to the fastest model yet tested (currently: Titan X (Pascal)).

    • PCGH Performance Index 1080p
    Info Icon
    Games AotS, AC:S, Bio:Inf., Crysis 3, Cry. W., Deus Ex: MD, TEs5: Skyrim, Doom, F1 '16, Fallout 4, FC Primal, GTA5, ME: Cat., Overwatch, RotTR, Talos Princ., TW: Warh., Ethan Carter Redux, Witcher 3
    Resolution 1.920 × 1.080, various Antialiasing settings, maximum AF
    Applications Not applicable in resolution-based Index
    • Produkte ein-/ausblenden

    ~1.531 MHz, 8,0 GT/s
    100.0
    ~1.683 MHz, 8,0 GT/s
    73.2
    1.050 MHz, 1,0 GT/s
    61.6
    ~1.709 MHz, 8,0 GT/s
    48.1
    ~1.178 MHz, 7,0 GT/s
    45.9
    1.206 MHz, 6,6 GT/s
    43.8
    1.000 MHz, 6,0 GT/s
    34.7
    1.084 MHz, 7,0 GT/s
    34.0
    972 MHz, 5,7 GT/s
    33.1
    1.084 MHz, 7,0 GT/s
    30.5
    972 MHz, 5,5 GT/s
    30.4
    1.392 MHz, 7,0 GT/s
    29.0
    1.200 MHz, 7,0 GT/s
    22.5
    0
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    40
    45
    50
    55
    60
    65
    70
    75
    80
    85
    90
    95
    100
    Name
    1080p (Normalized Performance (more is better))

    Hardware

    Core i7-6800K @ 4,4 GHz (Ring/L3@ 3,6 GHz), 4 × 8 GiB DDR4-3000 (1T), MSI X99A Tomahawk

    Software/Drivers

    Windows 10 x64 (1607), Geforce 375.63 (1050 Ti), Radeon Software 16.10.1 (HQ-AF)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Über unseren gesamtem Index betrachtet, sortiert sich die GTX 1050 Ti zwischen Radeon R9 380/2G und R9 380/4G bzw. GTX 770/4G ein. Die (günstigere) RX 460/4G wird um circa 30 Prozent geschlagen, die (teurere) RX 470/4G hingegen ist bereits über 50 Prozent schneller, ebenso die (noch etwas teurere) GTX 1060 3GB. Dank ihrer trotz der Unkenrufe im Vorfeld vorhandenen Taktfreudigkeit - MSI und EVGA liefen im Test meist mit knapp 1.700 MHz - können frei boostende Partner-Karten ohne Probleme noch 10 bis 15 Prozent auf die Basis-Performance draufpacken.

    Nvidia Geforce GTX 1050 Ti: Overwatch

    Wählen Sie die Auflösung im Drop-Down-Menü aus.

    • Overwatch
    Info Icon
    Game/Version Overwatch (Battle.NET), PCGH-Benchmark "Dorado"
    Details Maximum detail (Epic+: SMAA high)
    Software/Drivers Windows 10 x64 (1607), Geforce 375.63 (1050 Ti), Radeon Software 16.10.1 (HQ-AF)
    • Produkte ein-/ausblenden

    ~1.709 MHz, 8,0 GT/s
    93.1
    [Balken außerhalb der Skala]
    85
    [Balken außerhalb der Skala]
    ~1.178 MHz, 7,0 GT/s
    89.7
    [Balken außerhalb der Skala]
    81
    1.000 MHz, 6,0 GT/s
    65.9
    59
    1.084 MHz, 7,0 GT/s
    65.7
    60
    1.696 MHz, 7,0 GT/s
    63.9
    58
    972 MHz, 5,7 GT/s
    63.1
    58
    1.759 MHz, 7,0 GT/s
    62.8
    57
    1.392 MHz, 7,0 GT/s
    55.0
    50
    1.236 MHz, 7,0 GT/s
    43.4
    39
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    Name
    1.920 × 1.080, SMAA high/16:1 AF (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Core i7-6800K @ 4,4 GHz (Ring/L3@ 3,6 GHz), 4 × 8 GiB DDR4-3000 (1T), MSI X99A Tomahawk

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Nvidia Geforce GTX 1050 Ti: Auswahl aus Standard-Benchmarks

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    • Skyrim
    • Crysis 3
    Info Icon
    Game/Version TES5: Skyrim (Steam), PCGH-Benchmark "Secunda's Kiss"
    Details Very High detail (8× MSAA; 16:1 AF)
    Software/Drivers Windows 10 x64 (1607), Geforce 375.63 (1050 Ti), Radeon Software 16.10.1 (HQ-AF)
    • Produkte ein-/ausblenden

    ~1.709 MHz, 8,0 GT/s
    134.5
    117
    ~1.178 MHz, 7,0 GT/s
    122.0
    107
    ~1.266 MHz, 8,0 GT/s
    118.4
    108
    ~1.206 MHz, 6,6 GT/s
    106.6
    98
    947 MHz, 5,0 GT/s
    102.8
    92
    1.696 MHz, 7,0 GT/s
    92.7
    81
    1.759 MHz, 7,0 GT/s
    90.2
    79
    1.000 MHz, 6,0 GT/s
    83.0
    76
    972 MHz, 5,7 GT/s
    82.6
    75
    1.392 MHz, 7,0 GT/s
    78.4
    68
    1.178 MHz, 7,0 GT/s
    77.7
    68
    1.033 MHz, 6,0 GT/s
    71.2
    62
    1.200 MHz, 7,0 GT/s
    59.3
    54
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    110
    120
    130
    140
    150
    160
    170
    180
    190
    200
    Name
    1.920 × 1.080, 8× MSAA/16:1 AF (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Core i7-6800K @ 4,4 GHz (Ring/L3@ 3,6 GHz), 4 × 8 GiB DDR4-3000 (1T), MSI X99A Tomahawk

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Weitere Erläuterungen finden Sie unterhalb dieses Benchmarks, den Sie wie alle neueren PCGH-Benchmarks übrigens konfigurieren können! Unsere Standard-Benchmarks finden wie immer mit höchstmöglichen Details und bester Texturqualität ("Hohe Qualität") im Treiber statt, jedoch ohne Features wie Gameworks (etwa verbesserte Haar-Darstellung in Witcher 3) oder GPU-Physx. Darüber hinaus testen wir die Referenzkarten mit den Standard-Boost-Taktraten, deren Erreichbarkeit in Spielen wir zuvor prüfen. Speziell einzelne Partnerkarten können teils aufgrund besserer Kühlung, teils aufgrund erhöhter Leistungsaufnahme höhere Taktraten erreichen.

    Und für den Fall der Fälle, hier noch ein paar 3D-Mark-Werte des DX12 FL11_0-Benchmarks Time Spy, denen Sie wie üblich aber keinesfalls mehr Bedeutung beimessen sollten als unseren Spiele-Benchmarks. ;-) Apropos Feature-Level: Wie die restlichen Pascal-Karten auch unterstützt die GTX 1050 Ti DX12 FL12_1 und somit auch Asynchronous Compute als Feature von DX12 - und nach wie vor profitieren vergleichbare Radeon-Karten deutlich stärker von deren Nutzung, da Nvidia hierfür einen Context-Switch benötigt. Den kann Pascal zwar wesentlich schneller als Maxwell oder Kepler, aber wenig Zeit ist halt immer noch mehr als keine Zeit.

    3DMark Time Spy (1440p)Graphics ScoreGT1GT2
    Radeon R9 Fury X/4G506735,127,9
    Geforce GTX 980 Ti/6G478631,926,9
    Geforce GTX 1060/6G407126,923,0
    Geforce GTX 980/4G406427,022,9
    Radeon RX 480/8G387726,021,7
    Geforce GTX 1060/3G358423,520,5
    Radeon RX 470/4G343622,919,3
    Geforce GTX 970/3,5+0,5G340522,419,4
    Radeon R9 380X/4G278718,615,6
    Geforce GTX 1050 Ti/4G238215,813,4
    Radeon RX 460/4G169611,29,6
        
    *Driver GF 368.81 - 375.63/RSCE 16.7.3 - 16.10.2   

    Nvidia Geforce GTX 1050 Ti im Test: Overclocking und OC-Benchmarks

          

    Wie erwähnt, unterscheiden sich die zwei im PCGH-Testlabor anwesenden Herstellerdesigns der Geforce GTX 1050 Ti deutlich. Ob sich MSIs Bemühungen, der GTX 1050 Ti Gaming X 4G eine starke Platine inklusive 6-Pol-Stromversorgung sowie Doppelbelüftung zu spendieren, in einem besseren Overclocking-Potenzial niederschlagen, haben wir nach Abschluss der übrigen Tests überprüft. Auf Basis zwei Karten ist selbstverständlich kein allgemeingültiges Fazit zum OC-Potenzial möglich, sondern allenfalls eine Tendenz erkennbar - und diese sieht MSI haarscharf im Vorteil gegenüber der sehr kompakten EVGA Geforce GTX 1050 Ti SC Gaming. Das fängt beim automatischen Boost an: Während die Gaming X gewöhnlich mit mindestens 1.750 MHz arbeitet, rangiert die SC Gaming bei höchstens 1.700 MHz. Die Differenz ist keineswegs fühlbar - wohl aber der Sprung vom Referenz-Boost (1.392 MHz). Der folgende Benchmark demonstriert, was die beiden Partnerkarten gegenüber der Nvidia-Vorlage und einigen Radeon-Grafikkarten leisten:

    GTX 1050 Ti: Battlefield 1 inkl. OC

    GTX 1050 Ti: Battlefield 1 inkl. OC

    • GTX 1050 Ti: Battlefield 1 inkl. OC
    Info Icon
    Game/Version Battlefield 1 (Origin), PCGH-Benchmark 'Gallipoli'
    Details Ultra-Preset @ DirectX 11
    Software/Drivers Geforce 375.57 Beta, Radeon Software 16.10.2 Oct17; HQ-AF
    • Produkte ein-/ausblenden

    ~1.310 MHz, 8 GT/s
    84.3
    78
    ~1.900 MHz, 8 GT/s
    82.7
    77
    ~1.010 MHz, 6 GT/s
    77.3
    72
    ~1.316 MHz, 7 GT/s
    74.8
    70
    ~1.240 MHz, 6,6 GT/s
    72.6
    65
    ~1.850/3.800 MHz
    54.7
    51
    ~1.759 MHz, 8 GT/s
    52.9
    49
    ~1.696 MHz, 8 GT/s
    51.7
    47
    ~1.392 MHz, 8 GT/s
    45.8
    42
    ~1.200 MHz, 7 GT/s
    39.9
    37
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    Name
    1.920 × 1.080, TAA/16:1 AF (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Core i7-6800K @ 4,4 GHz (Ring/L3: 3,6 GHz), MSI X99A Tomahawk, 4 × 8 GiByte Corsair DDR4-3000 (1T); Windows 10 x64 (1607)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Wie Sie sehen, liegt das stabile Maximum bei 1.850 MHz für den Kern und 3.800 MHz für den Speicher. Diese Werte konnten wir unserem Sample der MSI GTX 1050 Ti Gaming X 4G entlocken; ab 1.900 respektive 3.900 MHz treten sporadische Abstürze auf. Die EVGA GTX 1050 Ti SC Gaming stemmt den gleichen Speichertakt, lässt sich jedoch nur zu guten 1.800 MHz Kerntakt überreden, mit 1.850 MHz werden Battlefield 1 & Co. instabil.

    Interessant ist, dass sich das Powertarget bei der MSI-Karte um 125 Prozent erhöhen lässt, wenn man ein Tuning-Tool wie den Nvidia Inspector, MSI Afterburner oder EVGA Precision X bemüht. Das Powerlimit ist bei der Gaming X, ebenso wie die Kühlung, nie ein Limitfaktor. Anders sieht es bei der EVGA SC Gaming aus: Ihr Powerlimit lässt sich nicht über die 100-Prozent-Marke hieven - als Schutzmaßnahme, denn diese Grafikkarte wird allein über den PCIe-Steckplatz mit Strom versorgt. Falls Sie selbst bei derart günstigen Grafikkarten auf Overclocking Wert legen, sollten Sie folglich zu einem Modell mit zusätzlicher Stromversorgung vom Netzteil greifen.

    Update: Geforce GTX 1050 Ti: Multi-res Shading getestet

          

    Einsteiger-Grafikkarten wie die Geforce GTX 1050 (Ti) erfordern es, die richtigen Stellschrauben zu drehen, um flüssige Bildraten zu erhalten. Das wissen auch die Geforce-Macher, weshalb sie Spiele-Entwickler dazu motivieren, die aus der VR-Entwicklung stammende Technik Multi-res Shading (MRS) auch in Nicht-VR-Spielen zu implementieren. Shadow Warrior 2 aus dem Hause Flying Wild Hog (Hard Reset) ist das erste Spiel, welches MRS auf Maxwell- und Pascal-Grafikkarten anbietet, mit zwei Herangehensweisen: Kein MRS (100 % Auflösung), Conservative (60 % Auflösung an den Rändern) und Aggressive (40 % Auflösung an den Rändern). Je aggressiver das Pixelsparen ausfällt, desto auffälliger ist der Detailverlust im peripheren Sichtfeld - die Bildschirmmitte wird stets mit der vollen Auflösung dargestellt.

    Wir haben uns anhand der EVGA Geforce GTX 1050 Ti SC Gaming/4G angesehen, welche Leistungsgewinne durch das Pixelsparen am Bildschirmrand möglich sind. Dazu testen wir das Spiel in Full-HD-Auflösung am "Temple of Longing" mit maximalen Details. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Die konservative Einstellung, welche die Qualität nicht wesentlich verschlechtert, führt zu einer sechsprozentigen Fps-Steigerung, während aggressives MRS sogar 16 Prozent bessere Bildraten aus dem GP107 quetscht. Dennoch raten wir von der höchsten Stufe ab, denn hier ist der Übergang zwischen "Sparbereich" (Rand) und der Bildschirmmitte deutlich sichtbar; eine Bande ähnlich bilinearer Filterung liegt auf dem Bild. Die konservative Einstellung überblendet die Übergänge hingegen und ist daher - vor allem bei hohen nativen Auflösungen - einen Blick wert. Weitere Messungen zu Shadow Warrior 2 liefern wir in Kürze in einem gesonderten Artikel nach.

    Multi-res Shading in Shadow Warrior 2

    Multi-Res Shading Benchmark

    • Multi-res Shading @ GTX 1050 Ti
    Info Icon
    Game/Version Shadow Warrior 2 (GoG v1.1.3.0; DX11), PCGH-Benchmark 'Temple'
    Details Varying Multi-res Shading (100 %, 60 %, 40 %) in Full HD/1080p
    • Produkte ein-/ausblenden

    ~1.650 MHz, 7 GT/s
    57.8
    50
    ~1.650 MHz, 7 GT/s
    53.0
    46
    ~1.650 MHz, 7 GT/s
    49.6
    43
    0
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    40
    45
    50
    55
    60
    Name
    1.920 × 1.080 (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    EVGA GTX 1050 Ti SC/4G, Core i7-6800K @ 4,4 GHz, MSI X99A Tomahawk, 4 × 8 GiB Corsair DDR4-3000 (1T); Win 10 x64 (1607)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Nvidia Geforce GTX 1050 Ti im Test: Fazit

          

    Für den sparsamen Full-HD-Spieler stimmt das Gesamtpaket Geforce GTX 1050 Ti: Feature-Set, Software inklusive der komfortablen Hintergrundaufzeichnung via Shadow-Play und natürlich die Spieleleistung sind ordentlich. Zwar sind nicht alle aktuellen Blockbuster in vollen Details mit mindestens 30 Fps möglich, doch mittels Detailreduktion vom Maximum auf (sehr) hoch lässt sich dieses Manko beheben - diese Kröte müssen Spieler mit schmalem Budget leider noch immer schlucken.

    Ein optimales Preis-Leistungsverhältnis bietet der kleinste Pascal jedoch nicht, denn dazu ist der Preis der Ti-Version mit einem Minimum von 155 Euro noch zu hoch und bezogen auf die 1080p-Auflösung bieten Radeon RX 470/4G und Geforce GTX 1060 3GB die meisten Fps pro Euro. Im Bereich bis 160 Euro jedoch bietet die Geforce GTX 1050 Ti das beste Preis-Leistungsverhältnis der von PC Games Hardware getesteten Modelle. Das liegt zum einen an den hohen Abverkaufspreisen der alten Generation, etwa der R9 380/4G, und zum anderen am großen Performance-Abstand zur Radeon RX 460/4G. Einzig die R9 380 mit 2 GByte liegt rechnerisch minimal besser, aufgrund der Speicherausstattung von nur 2 GiByte können wir diese Karte heutzutage jedoch nicht mehr empfehlen, zumal die Geforce ein deutlich moderneres Feature-Paket (DX12 FL12_1, Display-Port 1.4, Playready 3.0, HEVC De-/Encoding etc.) und einen für eine 1080p-spieletaugliche Karte konkurrenzlos niedrigen Stromverbrauch zu bieten hat.

    Weitere Benchmarks und Messergebnisse zur Geforce GTX 1050 Ti finden Sie in der PCGH 12/2016, welche ab dem 28. Oktober digital und ab dem 2. November am Kiosk verfügbar ist.

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article
1211466
Nvidia Pascal
Geforce GTX 1050 (Ti) im Test: Pascal'sches Sparmodell ab 125 Euro (Update mit Multi-res Shading)
Nvidia Geforce-Portfolio mit deren aktueller GPU-Architektur "Pascal" war bisher nicht unter 200 Euro zu bekommen. Die Geforce GTX 1050 und 1050 Ti auf Basis des GP107-Chip ändern dies und runden mit Preisen ab 125 Euro die Geforce-10-Reihe nach unten hin ab. PCGH macht den Test, wieviel Spieleleistung Sie für diesen Preis erwarten dürfen und wie die Karten im Vergleich abschneiden.
http://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Pascal-Hardware-261713/Tests/Review-Geforce-GTX-1050-Ti-4G-1211466/
26.10.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/10/GTX-1050-Ti-vs.-R9-Nano-pcgh_b2teaser_169.jpg
tests