Geforce GTX 1060: Zahlreiche 6-GiByte-Grafikkarten verschickt
Nvidia hat zahlreiche Grafikkarten mit einer GP106-GPU nach Indien verschickt, die nun in der Importdatenbank zauba.com aufgeführt werden. Insgesamt 160 Exemplare gingen über die Grenze, wobei zwei verschiedene Produktcodes genannt werden. Die Geforce GTX 1060 könnte schon finalisiert worden sein, wohingegen die zweite Variante in der Bring-Up-Phase stecke.
Nachdem es Anfang Mai bereits Gerüchte gab, dass die Geforce GTX 1060 ein 192 Bit breites Speicherinterface besitzen könnte, an dem 6 GiByte Speicher gelötet werden, verhärtet sich dieser Verdacht nun über Einträge in der indischen Importdatenbank zauba.com. Dort werden innerhalb der letzten fünf Tage insgesamt 160 GP106-basierte Grafikkarten aufgeführt.
Genannt werden zwei verschiedene Produktcodes: PG410 und E2914, jeweils in einer A01-Revision. Während bei den PG410-Modellen immer die Rede von "Computer Graphics Cards" ist, die als Geforce den Endkundenmarkt erreichen dürften, steht bei den E2914-Ablegern durchgehend "Bring-Up Functional Test". Bei Ersteren werden zudem immer 192 Bit genannt, bei Letzteren immer 6 GiByte Speicher. Dass die Geforce GTX 1060 mit 6 GiByte Speicher erscheinen wird, erscheint nur logisch. In der Mittelklasse hat Nvidia noch nie mit RAM um sich geworfen. Im Falle der Geforce GTX 960 wurde das Referenzdesign mit 2 GiByte versehen, lediglich die Boardpartner haben 4-GiByte-Modelle aufgelegt. Mit 6 GiByte bei der GTX 1060 hätte man eine kleine Abstufung gegenüber der GTX 1070 und GTX 1080, ohne gegen Polaris 10 in Form der Radeon RX 480 (und der RX 470) mit 8 GiByte alt auszusehen.
Die Frage ist, ob TSMC genügend GP106-GPUs produzieren kann, damit Nvidia die Geforce GTX 1060 zeitnah veröffentlichen kann - auf der Computex war unter vorgehaltener Hand von Mitte, Ende Juli die Rede. Frühere Gerüchte besagten, dass Nvidia vorerst noch stark beschnittene GP104-Grafikchips verwenden könnte, die man später durch GP106-GPUs ersetzen würde. Ebenfalls ein Fragezeichen werfen noch frühere Listungen auf zauba.com auf. Da war nämlich noch die Rede von 256 Bit - womöglich ist das Speicherinterface für den Einsatz auf dem Drive PX 2 so breit, wohingegen für den Desktop zwei 32-Bit-Controller deaktiviert werden.

Die paar Euro an Stromkosten die man spart lohnen sich wohl erst nach vielen Jahren, das wird den allermeisten vollkommen egal sein.
maxwell und pascal sind günstig zu fertigen. nvidia kann vor allem bei der 970 den preis noch weiter drücken.
die 970 wird noch dieses jahr bei etwa 200€ ankommen und gleichzeitig kommt der nachfolger (1060) mit allen vorteilen um 300€ auf den markt.
jetzt muss man aber erst mal auf die 480 und dessen stromverbrauch warten.
sollte polaris ähnlich effizient wie maxwell oder pascal sein, dann gibt es die 970 vielleicht schon in 1-2 monaten um 200€.
jetzt muss man halt mal abwarten, was die 480 zu bieten hat.
ps. warum soll eine 1060 unter 300€ kosten, wenn die doch 6GB vram bekommt und in etwa die leistung einer 970 erreicht, bei gleichzeitig geringerem stromverbrauch?
nvidia stellt die produktion der maxwell karten ja nicht ein.
maxwell wird parallel zu pascal weiter produziert.
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jetzt muss man halt mal abwarten, was die 480 zu bieten hat.
ps. warum soll eine 1060 unter 300€ kosten, wenn die doch 6GB vram bekommt und in etwa die leistung einer 970 erreicht, bei gleichzeitig geringerem stromverbrauch?
nvidia stellt die produktion der maxwell karten ja nicht ein.
maxwell wird parallel zu pascal weiter produziert.
Fehlt nur noch die GTX 950TI für 200€!