Philips 436M6VBPAB: 43-Zöller mit Display HDR 1000 und Freesync für Xbox One (X) [Update]
Philips hat den 436M6VBPAB als Hybrid zwischen Fernseher und Monitor vorgestellt. Er misst 43 Zoll in der Diagonale, löst mit Ultra HD (3.840 × 2.160 Pixel) auf und kann Freesync bis 60 Hertz darstellen. Dank einer maximalen Helligkeit von 1.000 cd/m² und Local Dimming erreicht er die Display-HDR-1000-Spezifikationen. Der Monitor soll sich vor allem zum Einsatz einer Xbox One (X) eignen.
Update vom 25.04.18:
Philips hat den 436M6VBPAB aus der Momentum-Serie nun auch im Rahmen einer deutschen Pressemitteilung angekündigt. Erneut wird er dort mit einem "Fokus auf Konsolenspiele" beworben. Was bislang unterging: Dem Monitor liegt eine Fernbedienung bei, die mit "Easylink" über HDMI angeschlossene Geräte steuern kann. Die Markteinführung soll im Mai für die erwähnten 799 Euro stattfinden.
Originalartikel vom 23.04.18:
Mit dem 436M6VBPAB hat Philips den ersten Monitor vorgestellt, der nach dem VESA-Standard Display HDR 1000 spezifiziert ist. Das spiegelt sich im Datenblatt wider: Die übliche Helligkeit soll bei bis zu 720 cd/m² liegen, der Peak-Wert bei 1.000 cd/m². Das 43 Zoll große MVA-Panel mit Quantum Dot erreicht ein Kontrastverhältnis von 4.000:1. Die für Display HDR 1000 nötigen Schwarz-Weiß-Helligkeitswerte werden über Local Dimming erreicht: Die Beleuchtung ist in 32 unabhängig voneinander steuerbaren Zonen untergliedert, was kein besonders feines Raster ist, das HDR-Erlebnis aber schon verbessern sollte. Die Farbverarbeitung erfolgt in 8 Bit, dank Frame-Rate-Control sollen 1,07 Milliarden Farben dargestellt werden.
Der 43-Zöller löst mit Ultra HD, sprich 3.840 × 2.160 Bildpunkten, auf, womit er auf eine Pixeldichte von 103,64 ppi kommt. Über Displayport 1.2, HDMI 2.0 und USB 3.1 Typ C (Displayport-Alternate-Mode) lassen sich bis zu 60 Hertz darstellen. Philips nennt eine Adaptive-Sync-Unterstützung. Das heißt, der 436M6VBPAB unterstützt Freesync, wurde aber nicht von AMD zertifiziert. Die Freesync-Spanne des Ultra-HD-Monitors liegt bei 48 bis 60 Hertz, was leider alles andere als hoch ist.
Niedriger Input-Lag und Adaptive-Sync für Spielekonsolen
Zudem bewirbt Philips den großen Monitor mit einem niedrigen Input Lag von nur 21 Millisekunden. Nun gibt es bereits Fernseher, die diese geringe Signalverzögerung aufweisen. Viele aktuelle Modelle verfügen über einen sogenannten Game Mode, der signalverzögernde Bildoptimierungen deaktiviert. Unklar ist bislang, ob der Philips-Monitor den niedrigen Wert mit aktiver HDR-Wiedergabe erreicht, die wegen des zusätzlichen Tonemappings des Displays etwas Lag hinzufügt.
Als Hybrid zwischen Fernseher und Monitor sieht der Hersteller seinen Neuling vor allem als Display für Entertainment-Zwecke. Microsofts Xbox-One-Konsolen unterstützen in einer Beta inzwischen Freesync, sodass Philips den 436M6VBPAB als geeigneten Konsolenmonitor bewirbt. Dementsprechend unterstützt er die variable Bildwiederholrate sowohl über HDMI 2.0 als auch per Displayport 1.2. Schade ist die hohe Mindest-Bildwiederholrate von 48 Hz, sollte ein Spiel stärkere Drops unter 60 Fps haben oder gar nur mit 30 Fps laufen.
Statt Ambilight dürfen sich Käufer auf die kleinere Variante Ambiglow freuen. Eine Leiste von zehn RGB-LEDs erweitern den Farbbereich des Bildinhalts auf den Tisch, statt auf eine Wand hinten. Philips begründet die abgespeckte Variante mit dem Einsatzort: Man erwartet, dass der 436M6VBPAB öfter frei im Raum statt an einer Wand steht. Achtung: Beim Event beleuchteten zusätzliche LEDs die Wand hinter dem Monitor - die Farben kommen auf den Bildern nicht alleine vom Ambiglow. Zwei 7-Watt-Lautsprecher, eine Fernbedienung, ein USB-3.0-Hub und Audio-Anschlüsse runden die Spezifikationen derweil ab.
Philips nennt eine unverbindliche Preisempfehlung in Höhe von 799 Euro. Damit wäre der 436M6VBPAB günstiger als die meisten anderen Monitore, deren Spezifikationen in Richtung Display HDR 1000 gehen. Asus' Proart PA32UC weist ähnliche Spezifikationen auf 32 Zoll auf, kostet mit einer Orientierung an Profi-Anwender aber über 2.000 Euro. Ähnlich teuer sollen die ersten G-Sync-HDR-Modelle ausfallen (dafür unter anderem mit UHD und 144 Hertz sowie einem feineren Local Dimming).
Andere "Konsolenmonitore" sollen folgen
Philips bestätigte uns gegenüber auf der Produktvorstellung in Málaga, dass weitere Modelle kommen sollen, die der niederländische Hersteller als Monitore für Konsolen-Gaming positionieren möchte. Neben dem nun vorgestellten 43-Zöller soll ein größeres Modell mit einer Diagonale zwischen 50 und 55 Zoll folgen, genauso wie eine günstigere 32-Zoll-Variante, die einen kleineren Display-HDR-Standard aufweisen wird.

Bitte nicht mit adaptic sync kommen ist nicht VRR, ich weiß, dass aber die Standards sind sehr ähnlich. Der Monitor ist sogar Gsync kompatibel über Display Port.
Aber macht doch kein sinn Konsolen krebsen doch auf 30FPS rum(4K) und dann eine Spanne von 48-60Hz hmm!?
In FullHD werden auch selten die 60FPS erreicht ka für Konsole total sinnlos.
Warum nicht deutlich niedriger?
Mir geht die Firmenpolitik von Nvidia auch zunehmend auf den Keks, aber mich mit solchen Problemen rumärgern will ich auch nicht. Zumal AMD keine Karte mit der Leistung meiner Karte im Portfolio hat. Nur eine die ähnlich viel kostet.
Schwierige Lage.
wieso die nur das billige ambilight eingebaut haben verstehe wer will, zumal es für zocker sein soll