Windows 10: Trotz Spartan, Internet Explorer bleibt bestehen

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Windows 10: Trotz Spartan, Internet Explorer bleibt bestehen
Quelle: Microsoft

Microsoft wird mit Windows 10 zwei verschiedene Browser verwenden, die jeweils unterschiedliche Zielgruppen ansprechen sollen. Vor allem auf die Abwärtskompatibilität, sowie die Erweiterung des Internet Explorers wurde bei Microsoft großen Wert gelegt.

Totgeglaubte leben länger: Nachdem Microsoft unter Windows 10 seinen neuen Browser mit dem Namen Spartan präsentiert hatte, wurde nun angekündigt, dass auch der Internet Explorer wieder einen Platz im neuen Betriebssystem finden wird. So soll es nun einen Metro-Browser geben, der für die Anwendung von Touch optimiert wurde, sowie einen Desktop-Browser. Die Unterschiede fallen allerdings marginal aus.

Der Spartan-Browser mit seiner neuen Redering-Engine wird überall im Betriebssystem verfügbar sein, außerdem kommt erstmals die neue EdgeHTML-Engine als Standardeinstellung zum Einsatz. Jedoch sollen auch Webseiten, die ActiveX und insbesondere den Internet Explorer erfordern, weiterhin unterstützt werden. So wird der Internet Explorer als Legacy-Programm im Betriebssystem gelassen und ist damit bis zum Internet Explorer 5.5 abwärtskompatibel, was vor allem für Anwendungen, die für Windows 2000 entwickelt wurden, enorm wichtig ist. Da der Internet Explorer außerdem zwischen diversen Rendering-Engines wechseln kann, wird auch weiterhin der Dokumententypwechsel unterstützt.

Microsoft selbst sieht den Internet Explorer vorrangig in Unternehmen: So soll der Browser vor allem Unternehmenswebseiten und Werkzeuge im Internet bedienen. Doch auch Privatanwender werden sich weiterhin ältere Webseiten anschauen können und im Notfall die Rendering-Engine des Internet Explorer 11 in den neuen Spartan-Browser laden. Im aktuellen Windows 10 Build 9926 ist Spartan allerdings noch nicht implementiert. Laut Microsoft konzentriere man sich zurzeit vor allem auf den Sprachassistenten Cortana, die Xbox-Integration, sowie die Zusammenführung der Systemsteuerungen. Wer jetzt aber schon einen ersten Blick in den neuen Spartan-Browser wagen will, kann dies mit der derzeitigen Rendering-Engine des aktuellen Builds 9926 ausprobieren. Der Internet Explorer beherrscht dadurch sowohl HTTP Live Streaming, als auch Dynamic Adaptive Streaming over HTTP. Um den Browser zusätzlich noch für die Entwicklung benutzen zu können, sollten Sie in die Adressleiste "about:flags" eingeben.

Quelle: golem.de

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