Metro 2033: Exklusive Infos zur Technik - Update erste DirectX-11-Screenshots

Metro 2033 (PC)

Release:
09.05.2011
Genre:
Action
Publisher:
THQ

Metro 2033: Exklusive Infos zur Technik - Update erste DirectX-11-Screenshots

Marc Sauter
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17.02.2010 12:41 Uhr
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Neu
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PC Games Hardware hat eine Vorabversion von Metro 2033 angespielt und konnte sich ein umfassendes Bild der technischen wie optischen Qualität machen. Außerdem gibt es ab sofort erste DirectX-11-Screenshots.

Metro 2033 mit DirectX 11 Metro 2033 mit DirectX 11 [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Original-Artikel vom 05.02.2010: Metro 2033: Atmosphäre-Shooter angespielt plus exklusive Infos zur Technik
Metro 2033 versetzt Sie in die Rolle von Artyom, einem der Überleben eines Atomkrieges, der wie viele andere Menschen nach der Apokalypse in den Tiefen der U-Bahnschächte lebt - bis ein neue Gefahr sich aus dem Dunkel erhebt ... THQ hat uns mit einer Preview-Version von 4A Games' Metro 2033 besucht, einem Spiel, welches auf dem gleichnamigen Roman basiert. Zusammen mit einem KI-Mitstreiter streiften wir durch feucht-düstere Tunnels voller Nebelschwaden, wehrten Mutanten ab und bekämpften ein feindliche Gruppierung.

Metro 2033 (6) Metro 2033 (6) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Moderne Engine: Die A4
Für eine zum Schneiden dichte Atmosphäre und exzellente Optik sorgt eine proprietäre Inhouse-Entwicklung, die "4A Engine". Diese unterstützt neben DirectX 9 auch DirectX 10 und 11, die uns gezeigte Metro-2033Version lief auf Asus' 3D-Notebook G51J-SZ028V (die verbaute Geforce GTX 260M leistet in etwa so viel wie eine Geforce 8800 GT/512 und unterstützt maximal DirectX 10).

Aktivieren Sie sehr hohe Details, protzt die A4-Engine nur so mit technischen Spielereien, insbesondere auf die dynamische Beleuchtung legen die Entwickler viel wert: Dank HDR-Rendering samt Tone Mapping und Blue Shift (bläuliche statt komplett schwarze Nächte, ähnlich wie im Film) sowie Deferred Lighting (erlaubt Unmengen an Lichtern gleichzeitig) wirkt diese äußerst realistisch, God Rays und volumetrische Lichter sorgen für noch mehr Stimmung.

Damit die Beleuchtung noch realistischer wirkt, werfen nahezu alle Objekte weiche Schatten, selbst die Soft-Partikel. Trifft der Schatten auf die per aufwendigem Parallax-Occlusion- sowie Displacement-Mapping und Bumps-Maps verzierten Texturen, krümmen sich diese optisch "korrekt". Die beliebte Umgebungsverschattung existiert in vorberechneter sowie in Echtzeit gerenderter Form (SSAO), die Pixeltapeten sind meist knackig - die vereinzelten niedrig aufgelösten Exemplare könnten in der finalen Version verschwunden sein.

Metro 2033 (14) Metro 2033 (14) [Quelle: Siehe Bildergalerie] DirectX 11, GPU-PhysX, 3D-Vision und CPU-Multihreading
Um Filmstimmung zu generieren, kommt je nach Szene Depth of Field, Color Grading, eine Körnung oder Bildrauschen zum Einsatz. Auch allgemeine sowie objektbezogene Bewegungsunschärfe beherrscht die A4-Engine, die filigranen Spiegelungen in Wasserpfützen waren beeindruckend. Neben gewöhlicher Multisampling-Kantenglättung kommt auch sogenanntes analytisches AA zum Einsatz, welches beispielsweise bestimmte Shader glättet. Nicht live gesehen haben wir das angeblich implementierte Supersampling. Die höchste optische Güte erreicht die A4 Engine mit DirectX 11: Neben tessellierten Spielfiguren wird Direct Compute für die Tiefenunschärfe eingesetzt. Darüber hinaus bietet die Engine bekannte Features wie Per-Pixel-Lighting, Detailtexturen, Refraktionen und vieles mehr.

Für Furore sorgte die Ankündigung, Metro 2033 setze auf GPU-beschleunigtes PhysX. Dies ist in der Tat der Fall, laut Angabe von 4A Games werden jedoch auch die Ageia-Karten genutzt, um zusätzliche, erweiterte Effekte darzustellen. PhysX soll aber auch auf der CPU multithreaded ausgelegt sein und ermöglicht eine bedingte Zerstörung der Umgebung wie Zäune oder Wände, hinzu kommt eine Cloth- sowie Fluid-Simulation (kein APEX!). Letzteres umfasst nicht nur Flüssigkeiten, sondern auch Rauch oder abbröckelnden Putz, wenn Wände beschossen werden. A4 Games betont, dass Spieler ohne Hardware-beschleunigte Physik nicht auf relevante Details verzichten müssen, mit Hardware-PhysX aber fiele die Leistung und Effektdichte höher aus.

Metro 2033 (15) Metro 2033 (15) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Neben der Physik und dem Grafik-Renderer arbeiten auch das Audio- und das KI-System mit Mehrkern-Prozessoren zusammen, das Streaming lädt sämtliche relevanten Daten nach, indem es die Kompression und Dekompression vom Assets in multiplen Threads über die CPU abwickelt. 4A Games spricht von einer linearen Skalierung der Leistung beim Sprung von zwei auf vier Kernen - sofern die Grafikkarte nicht bremst. Letzteres ist vor allem dann der Fall, wenn Metro 2033 in 3D läuft (3D-Vision halbiert in etwa die Fps) - so wie teilweise während des Probespielens auf dem Asus-Notebook. Das Atmosphäre-Plus samt "Mittendrin"-Gefühl ist jedoch nicht zu unterschätzen, zumal Metro 2033 nahezu komplett auf nervige HUD-Einblendungen verzichtet, Ihren Munitionsvorrat etwa sehen Sie nur, wenn Sie feuern.

Vorläufiges Fazit: Metro 2033
Bereits die Vorabversion gefiel uns durch die technisch versierte und zumeist sehr stimmige sowie gelungene Präsentation. Da diese jedoch noch nicht Performance-optimiert ist, verzichten wir auf eine genaue Fps-Angabe. Gemessen an der Optik zeigte sich Metro 2033 jedoch nicht als übermäßiger Hardware-Fresser. Wie es um die spielerischen Qualität des Titels bestellt ist, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der PC Games.

Update vom 17.2.2010: Erste DirectX-11-Bilder veröffentlicht
THQ hat nun erste Screenshots von Metro 2033 vom DirectX-11-Build veröffentlicht. Spieler mit DirectX-11-fähigen Grafikkarten sollen "eine stark verbesserte Tiefenschärfe" erleben und dürfen "sich über die vollständige Tessellation der Charaktermodelle" freuen. Die dazu passenden Bilder finden Sie in der Galerie unten.

Spannend ist, dass sich Nvidias Tony Tamasi, Senior Vice President of Content and Technology bei Nvidia, zum Thema DirectX 11 äußert - bis jetzt gibt es ja noch keine DX11-Karten von Nvidia im Handel und Metro 2033 kommt immerhin schon am 16.3.2010. Das würde unsere Vermutungen bestätigen, dass Metro 2033 als Launch-Titel für die Geforce-GTX-400-Serie herhalten muss. Immerhin unterstützt das Spiel auch GPU-Physx und 3D Vision. „Unsere Techniker haben sehr eng mit dem Entwicklerstudio 4A Games zusammenarbeitet, um zu garantieren, dass Metro 2033 diese spektakulären Effekte der neuen DX11-Hardwaregeneration ausnutzt", so Tony Tamasi. „Die 4A-Grafikengine ist eine der fortschrittlichsten Grafikroutinen, mit denen wir je gearbeitet haben. Mit aktivierten DX11-Effekten ist Metro 2033 zweifelsfrei eines der optisch beeindruckendsten PC-Spiele im Jahr 2010. Zusammen mit NVIDIA 3D Vision und PhysX erleben Sie eine atemberaubende Optik."

Bei Amazon.de wird Metro 2033 auch für den 16.3.2010 gelistet.

Neben unseren Testeindrücken und den offiziellen Informationen seitens 4A Games griffen wir für diesen Artikel auch das Interview von Physx-Info.com und Games.On.net zurück.

Mehr zu Metro 2033: Metro 2033: DirectX-11-Shooter mit Physx vom Stalker-Team - Update: Youtube-Video.

 
Volt-Modder(in)
20.02.2010 19:19 Uhr
Auch ohne seriöse Benchmarks ist davon auszugehen, dass die GTX 4xx wahre Leistungsmonster werden. Das sieht man ja an den technischen Daten.
Schraubenverwechsler(in)
20.02.2010 19:11 Uhr
Zitat: (Original von Rangerspeed;1550413)
Das Spiel sieht super aus
Meine Hoffnung: "Metro kommt mit Fermi"
Ich hab aber schon mal Anno 1404 Venecia und die Coll.-Edition Silent Hunter V vorbestellt bei Amazon zum Zeitvertreib bis "Fermi mit Metro" erscheint!


was man so liest und hört über probleme bei der fertigung kannst du bestimmt endes des jahres in den genuss kommen....

und wie kann man sich über fermi so begeistern, obwohl die karte nicht auf dem markt ist und keinerlei unabhängigen benchmarks gibt.

kopfschüttel
Volt-Modder(in)
18.02.2010 02:21 Uhr
Jo, falls die Screens nicht zuviel versprechen wird das Spiel mindestens auf dem grafischen Niveau von Crysis sein. Wäre lustig, wenn ein Spiel was die ganze Zeit über keiner so richtig auf der Rechnung hatte plötzlich die Grafikkrone an sich nimmt. Wenn das Game dann auch noch spielerisch überzeugen kann wird kurz nach Release n Hype losbrechen.

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