Mainboard-Kaufberatung für AMD und Intel - Oktober 2014

Mainboard

Hersteller:
k.A.

Mainboard-Kaufberatung für AMD und Intel - Oktober 2014

Torsten Vogel, Tom Loske
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20.10.2014 18:00 Uhr
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Mainboard-Tests und Kaufempfehlungen in der Bestenliste von PCGH: Mit den Tipps von PC Games Hardware finden Sie immer das richtige Mainboard. Im Folgenden sehen Sie eine Übersicht aktueller Mainboards mit den Sockeln AM3+, AM3, FM2, 1150, 1155 und 2011.

AMD- und Intel-Mainboards: Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps AMD- und Intel-Mainboards: Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps [Quelle: PCGH] Aufrüsten muss nicht teuer sein: Hochwertige Motherboards für aktuelle Prozessoren - egal ob Intel oder AMD - bekommen Sie bereits für 100 Euro und weniger. Sogar unter den Sockel-2011-Boards gibt es echte Spartipps. Wir zeigen Ihnen das richtige Mainboard für Ihren neuen PC. Die hier aufgelisteten Testergebnisse samt Mainboard-Empfehlungen bringen wir regelmäßig auf den neuesten Stand, um Ihnen stets aktuelle Kaufberatung zu bieten. Zudem gehen wir natürlich auch auf Preissenkungen einzelner Mainboards ein und beschreiben Neuigkeiten, die für die Kaufentscheidung wichtig sind.

Umfangreiche Tabellen, in denen alle Testergebnisse der wichtigsten bisher getesteten Mainboards verglichen werden, finden Sie jeden Monat im Heft. Zur Heftbestellung im PCGH-Shop. In Ausgabe 12/2014 finden Sie dann auch Tests aktueller Mainboards für den Sockel 2011 (v3).

Mehr zu diesem Thema in PCGH DVD 11 / 2014 - ab 01.10.2014 am Kiosk!
PCGH 11/2014 ist ab dem 1. Oktober im Handel. Kernthemen: GTX 980 und 970, Dauertest 4× Core i7-4790K, 14 Jahre PCGH mit Gewinnspiel, Radeon R9 285 Test, Praxis Haswell-E, Dämm-Sets, HDDs ab 5 TByte, neue SSDs und Gaming-Stühle. Käufer der DVD freuen sich über Alan Wake!

Mainboard-Tests-Übersicht - Neuigkeiten: Sockel 1150

      

Der Sockel 1150 ist Intels aktuelle Mainstream-Plattform. Das bedeutet aber nicht, dass es sich hierbei um eine minder potente Systembasis handelt, im Gegenteil: Das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet Spielern und Übertaktern der LGA 1150. Geeignete Prozessoren für diesen Sockel sind die bereits seit 2013 verfügbaren Haswell-Modelle, sowie die im Juni erschienenen Haswell-Refresh-CPUs. Diese brachten auch zwei neue PCHs mit sich, den Mittelklasse-Chip H97 sowie die Oberklasse-Variante Z97. Mainboards mit den älteren Chipsätzen H87 und Z87 sind weiterhin verfügbar und unterscheiden sich in der Austattung meist kaum von ihren Nachfolgern. Neukäufer sollten dennoch auf die aktualisierten Versionen setzen: Nur hier kann Kompatibilität zu den Haswell-Refresh-CPUs garantiert werden. Zwar funktionieren die neuen Prozessoren auf quasi allen Z/H87-Mainboards, allerdings wird meist ein BIOS-Update nötig. Ohne kompatible (alte) CPU lässt sich dies auf vielen Mainboards nicht einspielen.

13:04
Mainboards für Spieler: Übersicht über aktuelle Hauptplatinen
Für die Verwendung in unseren Foren:
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Kauftipps für Sockel-1150-Mainboards

      

Asus Maximus VII Hero Asus Maximus VII Hero [Quelle: PC Games Hardware] Das Asus Maximus VII Hero war eines der ersten Gaming-Mainboards von Asus mit dem neuen Z97-PCH und stammt aus der Republic-of-Gamers-Reihe. Preislich werden aktuell etwa 170 Euro für die Platine aufgerufen, angesichts der sehr guten Testergebnisse ein angemessener Preis. In unseren Spieletests bietet das Board eine sehr gute Performance, kann sich erwartungsgemäß aber nicht signifikant von seinen technisch ähnlichen Z87-Vorgängern absetzten. Bei der Stabilität haben wir keinen Grund zur Klage: Abstürze gab es selbst bei extremer Belastung keine. Neu ist die M.2-Schnittstelle, welche zunehmend den mSATA-Slot ablöst. Im Vergleich zu regulären SATA-6Gb/s-Anschlüssen ermöglicht der mit zwei PCI-Express-2.0-Lanes angebundene M.2-Port eine höhere Datentransferrate von mehr als 750 MB/s. Alles in Allem ist das Maximus VII Hero eine sehr empfehlenswerte Plattform für Haswell oder Haswell-Refresh basierte Spiele-PCs, das alle wichtigen Funktionen mitbringt. Stärken sind das übersichtliche BIOS mit seinen zahlreichen Funktionen, die auch Übertakter zufrieden stellen, sowie der gute Onboard-Sound, welcher auf den Namen ROG Supreme FX hört und hochwertige Kondensatoren besitzt. Zudem ist die Soundelektronik abgeschirmt vom Rest des Boards um Störsignale zu minimieren. SLI und Crossfire werden unterstützt. Zwar werden die Grafikkarten dann je mit maximal acht Lanes angebunden. Im Spielealltag ist dieses Manko aber quasi nie zu spüren.

MSI Z97 Mpower Max AC MSI Z97 Mpower Max AC [Quelle: PC Games Hardware] Für ambitionierte Übertakter eignet sich das MSI Z97 Mpower Max AC, der Nachfolger des Z87 Mpower Max. Der Namenszusatz AC legt bereits nahe, dass ein W-LAN-Modul nach aktuellem AC-Standard mit an Bord ist. Zusätzlich steht eine Bluetooth-4.0-Schnittstelle zur Verfügung. Neu ist zudem der Anschluss für Wasserkühlungen an den Kühlkörpern der Spannungswandler rund um die CPU. Übertakter freuen sich über die zahlreichen OC-Funktionen. Das fängt beim übersichtlichen UEFI an, das vollgepackt ist mit Anpassungsmöglichkeiten für Multiplikator, Base-Clock, Spannung und Co. Wer Extrem-OC mit Trockeneis oder Flüssigstickstoff betreibt, wird die Spannungsmesspunkte mit Plastikrahmen zu schätzen wissen. Audiophile Anwender werden mit dem hochwertigen Soundchip zufriedengestellt, der auf dem Realtek ALC1150 basiert. Die D/A-Wandler sowie der Soundchip selbst sind vom Rest der Schaltkreise abgeschirmt, um Störsignale zu minimieren und damit die Soundqualität zu verbessern. MSI setzt beim Z97 Mpower Max AC auf den Intel I218V-LAN-Controller. In der Leistung steht dieser dem Bigfoot Killer E2205 im Alltag in nichts nach. Wer viele USB-Geräte betreibt, findet in dem Board den richtigen Partner: Ganze 12 USB-3.0-Geräte können angeschlossen werden. Zusätzlich unterstützt das Board auch SLI und Crossfire, wobei stets nur eine Grafikkarte mit den vollen 16-Lanes angesprochen werden kann. Zusammengefasst ist das MSI Z97 Mpower Max AC ein sehr umfangreich ausgestattetes Motherboard, das vor allem für ambitionierte Übertakter interessant ist. Der Preis liegt mit etwa 210 Euro bereits im gehobenen Segment, rechtfertigt sich aber durchaus durch die umfangreichen Funktionen und Extras.

Gigabyte GA H97 D3H Gigabyte GA H97 D3H [Quelle: PC Games Hardware] Wer auf Haswell-Refresh aufrüsten möchte aber nur ein begrenztes Budget zur Verfügung stehen hat, findet mit dem Gigabyte GA-H97-D3H eine potenzielle Basis für sein neues System. Trotz des sehr günstigen Preises von deutlich unter 100 Euro bietet das Board alle wichtigen Ausstattungsmerkmale die an einen aktuellen Spiele-PC gestellt werden. Der Onboard-Soundchip basiert auf dem Realtek ALC1150, der auch auf teureren Platinen zum Einsatz kommt. Insgesamt sechs USB-3.0-Ports sind in diesem Preissegment absolut angemessen. Vier Stück befinden sich am rückwärtigen I/O-Panel, zwei weitere können per Kabel an die Gehäusefront durchgeschleift werden. Die sechs SATA-Anschlüsse entsprechen allesamt dem 6-Gb/s-Standard und sind somit uneingeschränkt auch für aktuelle SSDs geeignet. Hinzu kommt, dass Gigabyte auch für Zukunftssicherheit gesorgt hat: Sowohl ein M.2-Port als auch eine SATA-Express-Schnittstelle finden sich auf der Platine. Für Multi-GPU-Fans wenig interessant ist der zweite mechanische PCI-Express-×16-Slot. Dieser wird vier 2.0-Lanes über den Chipsatz angebunden und ist für aktuelle Grafikkarten nicht empfehlenswert. Im Gegenzug können hier andere Erweiterungskarten verbaut werden, ohne die Anbindung der Grafikkarte im primären Slot zu beeinträchtigen. Der nicht für Übertakter gedachte H97-Chipsatz macht die Platine zur interessanten Basis für Prozessoren ohne freien Multiplikator wie etwa den Intel Core i7 4690 oder die Xeon-Produktpalette. Alles in allem handelt es sich bei dem Gigabyte GA-H97-D3H um ein faires Angebot für unter 90 Euro.

MSI B85M-P33 MSI B85M-P33 [Quelle: PC Games Hardware] Wer weniger als 60 Euro in ein Mainboard investieren kann oder möchte, für den lohnt sich ein Blick auf Motherboards mit dem B85-Chip. Sofern Sie auf umfangreiche Ausstattung verzichten können, erfüllen auch diese Platinen die grundlegenden Bedürfnisse von PC-Spielern. Das MSI B85M-P33 etwa ist bereits für knapp über 50 Euro zu haben und stellt damit eine günstige Basis für aktuelle Haswell-Systeme dar. Wer Übertaktungswünsche hegt, muss allerdings an anderer Stelle weitersuchen. Die Mikro-ATX-Platine bietet kaum Overclocking-Möglichkeiten. Wer auf einen Prozessor mit K-Zusatz und auf künstliche Taktsteigerungen ohnehin verzichtet, für den stellt das Board eine interessante Alternative dar. Angesichts des Preises müssen natürlich bei der Ausstattung Abstriche gemacht werden: So stehen beispielsweise nur zwei PCI-Express-Slots (×16 3.0 und ×1 2.0) und zwei RAM-Slots zur Verfügung. Zudem bietet das Board nur vier SATA-Anschlüsse, wovon wiederum nur zwei dem schnellen SATA-6Gb/s-Standard entsprechen: Mehr als zwei Solid-State-Disks sollten also nicht verwendet werden. Die Zahl von sechs USB-Anschlüssen ist durchschnittlich. Allerdings sind nur zwei USB-3.0-kompatibel. Zusammengefasst stellt das MSI B85M-P33 einen günstigen Einstieg in die Haswell-Welt dar - solange Sie keine gehobenen Ansprüche an Ihre Hauptplatine stellen.

 
Komplett-PC-Käufer(in)
20.10.2014 18:32 Uhr
Hallo, weiß jemand wie die Schlauchanschlüsse beim MSI Z97 Mpower Max AC genau sind? Wenn Gewinde, was für eins oder wenn Schlauchtülle zum drüber ziehen dann welcher Durchmesser? Hab schon div tests gelesen und auf der Herstellerseite ist auch ncihts genaues zu finden.
BIOS-Overclocker(in)
20.10.2014 16:17 Uhr
Zitat: (Original von PCGH_Torsten;6888594)
"ganzes PCIe 3.0" würde ich für AM3+ nicht mehr erwarten. Neben einem neuen Chipsatz müsste AMD auch die Hyper-Transport-Bandbreite der CPUs anheben, um PCI-Express 3.0 x16 Geschwindigkeit anbieten zu können. Da die AM3+-Plattformen seit Jahren keine komplett neuen Chips mehr erhalten hat, ist eine derartige Investition unwahrscheinlich. Zumal der AM2+ bereits PCI-Express-3.0-x16 bietet und über besser ausgestattete, modernere Chipsätze verfügt.


Mal sehen ob AMD das im nächsten Jahr schafft, sonst wirds langweilig und zu still um AMD.
Redakteur
20.10.2014 15:19 Uhr
"ganzes PCIe 3.0" würde ich für AM3+ nicht mehr erwarten. Neben einem neuen Chipsatz müsste AMD auch die Hyper-Transport-Bandbreite der CPUs anheben, um PCI-Express 3.0 x16 Geschwindigkeit anbieten zu können. Da die AM3+-Plattformen seit Jahren keine komplett neuen Chips mehr erhalten hat, ist eine derartige Investition unwahrscheinlich. Zumal der AM2+ bereits PCI-Express-3.0-x16 bietet und über besser ausgestattete, modernere Chipsätze verfügt.
Freizeitschrauber(in)
20.10.2014 15:01 Uhr
Zitat: (Original von franzthecat;6714428)
Ich hab das ASUS P8 Z77-M einen I5 3570k und eine R9 290(x) und 16 Gb Ram.
Zahlt es sich aus das Mainboard zu wechseln es ist zwar kein OC Board denoch hab ich damit den I5 3570k auf 4,9 ghz übertaktet die r9 290(x) auf 1150 Mhz ein agresives Ram timming hat ich auch?
Auf den weg dorthin hat ich öfters abstürze ,irgendwann ist dann doch alles stabil gelaufen.
Bei 5 ghz hat ich ein paar abstürze.


Hallo,
diese Platine ist schon klasse. Die werkelt immernoch in meinem Multimedia PC mit einem i3 und 8Gb 1866 Ram.

Übergangsweise hatte ich auf dem Baord einen i7 3770K und obwohl es keine OC Platine ist, hat die sich verdammt gut geschlagen.

Ich kann bei dem Board mit dem i3 den FSB auf 105 Mhz hochjagen, ohne Fehler. Das schafft meine jetzige Asus Gene VII mit Z97 und I7 4790K nicht mal ansatzweise...
BIOS-Overclocker(in)
20.10.2014 14:02 Uhr
Ich will endlich ein Vernünftiges Board mit AM3+ und PCIe 3.0 das von Asus ist ein nur ein "halber PCIe 3.0"

Am besten AMD bringt einen neuen Sockel mit DDR 4 und PCIe 3.0 Unterstützung, damit sie endlich mal nicht dem Trend nur zuwinken können, sondern ihn auch bringen.

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