AMD Raven- & Pinnacle Ridge: Asrock liefert Ryzen-2000-ready-Mainboards aus [Update]
Ein Japaner hat über Twitter die Verpackung eines Fatal1ty AB350 Gaming-ITX/ac aus dem Hause Asrock gezeigt, das bereits mit dem Vermerk "AMD Ryzen Desktop 2000 ready" ausgestattet ist. Das Mainboard hat dementsprechend ab Werk ein aktuelles BIOS mit Unterstützung für Raven Ridge und Pinnacle Ridge geflasht bekommen. Die Lieferung nach Deutschland könnte noch ein paar Wochen in Anspruch nehmen.
Update: Mittlerweile hat Asrock auch BIOS-Versionen für fast alle bestehenden AM4-Mainboards veröffentlicht, die schon den passenden AGESA-Code für Ryzen-2000-CPUs beinhalten (exemplarisch: Fatal1ty X370 Gaming K4). Nur das X370 Taichi und das Fatal1ty X370 Professional Gaming haben aktuell noch kein BIOS-Update, laut Asrock wird das aber schon am 9. Februar nachgeholt. Dann sind wirklich alle AM4-Boards von Asrock Ryzen-2000-ready, von A320 über B350 bis zu X370.
Wer ab Februar eine Raven-Ridge-APU oder ab April eine Pinnacle-Ridge-CPU kauft und ein "altes" AM4-Mainboard dazu ordert, könnte übrigens ein Problem bekommen, wenn das Mainboard noch nicht die richtige BIOS-Version besitzt. Laut Asrock braucht es ein "Basis-AGESA-Version", von der aus man dann das Ryzen-2000-Update installieren kann. Beim Fatal1ty X370 Gaming K4 ist das die Version P3.50 - nur von dieser Version aus lässt sich die aktuelle Version 4.50 installieren. Im Zweifel sollte man sich beim Händler die Kompatibilität zusichern. AM4-Mainboards, die auf dem neuesten Stand sind, bekommen wie berichtet einen entsprechenden "AMD Ryzen Desktop 2000 ready"-Aufkleber. Bei Videocardz zeigt man eine Tabelle aller Asrock-AM4-Boards mit ihren jeweiligen Basis-BIOS-Versionen.
Zur offiziellen Ankündigung der Ryzen-2000-Familie bestehend aus Raven Ridge (APUs mit Vega-iGPU), Pinnacle Ridge (reine CPUs) und neuen Ryzen-Threadripper-Prozessoren hat AMD auch Details zur Mainboard-Situation preisgegeben. Die Platinen mit den I/O-Hubs (umgangssprachlich noch Chipsätze genannt) X370, B350 und A320 können mit den CPUs auf Basis von Zen+ umgehen, benötigen jedoch BIOS-Updates, bevor sie booten können. Um Verwirrung zu vermeiden, kündigte AMD zusammen mit den Mainboard-Herstellern "AMD Ryzen Desktop 2000 ready"-Zertifikate an.
In Japan lassen sich die ersten entsprechenden Mainboards nun offensichtlich finden, wie ein Twitter-Nutzer beweist. Der Hinweis prangert prominent auf dem Karton eines Asrock Fatal1ty AB350 Gaming-ITX/ac. Das heißt, der Nutzer muss kein BIOS mehr flashen, um einen Ryzen-2000-Prozessor im Betrieb nehmen zu können. Auf seiner Webseite stellt der Hersteller das Update seit Mitte Januar zur Verfügung.
In Deutschland dürfte ein Erscheinen zertifizierter Platinen noch ein wenig auf sich warten lassen. Der Zwischenhandel wird mit Schiffscontainern beliefert, die mehrere Wochen bis nach Europa benötigen. Wenn Asrock und Co. Mitte Januar mit der Verfrachtung begonnen haben, könnte die Zeit bis zur Veröffentlichung von Raven Ridge am 12. Februar für die aktualisierten Versionen reichen. Bis zur Veröffentlichung von Pinnacle Ridge im April sollten die Hersteller auf jeden Fall genügend Puffer haben.
Quelle: via computerbase.de

Das und irgendwas mit Windows 10.
Ich vermute mal, Intel hat wieder einige Geldkoffer wo abgestellt!
Also denkst du AMD sagt nicht die Wahrheit und verbietet aus Spaß die in die Chips integrieren Features zu nutzen beziehungsweise hat falsche Angaben bezüglich der Features gemacht?
Was hätte AMD davon? Wieviel Menschen interessiert so eine Aussage des Herstellers? Nicht mal ein Prozent der Käufer. Dagegen stehen die Gewinne der boardpartner. Für die gibt es nichts schlimmeres als einen Preiskampf zwischen AMD und Intel. Denn wenn die sich mit Features überbieten und die Kunden nur über den Preis entscheiden, gibt's auch weniger hohe Gewinne. Wird aber wie zuletzt fast nur Intel gekauft, dann kann man die Preise hoch halten und die Kunden kaufen so oder so.
Also ich denke dass letzteres sehr viel wahrscheinlicher scheint.
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Versuch mal ein B350-Mainboard mit 6 SATA-Ports vom I/O-Hub (zusätzlich zu zweien von der CPU) zu finden oder eine X370-Platine mit einem zweiten, über den I/O-Hub angebundenen (M.2-)Slot mit PCI-Express 3.0 ×4. Laut AMD-Spezifikationen ist so etwas möglich, in der Praxis bietet aber niemand ein derartiges Produkt an. Laut AMDs PR-Abteilung die Mainboard-Hersteller dafür verantwortlich, es wäre aber doch sehr ungewöhnlich das Asrock und Asus und Biostar und Gigabyte und MSI gleichzeitig beschlossen haben, auf bestimmte Ausstattungsmerkmale ersatzlos zu verzichten oder sie gar durch aufwendigere, qualitativ schlechtere Alternativen zu ersetzen.
Also ich finde da jetzt nichts, was nicht so stimmen würde wie es eingetragen wurde.