Intel ersetzt offiziell Tick-Tock- durch PAO-Modell nach 9 Jahren
In seinem K-10-Dokument an die Börsenaufsicht bezeichnet Intel sein seit 2007 genutztes Tick-Tock-Modell für die Einführung neuer Prozessorgeneration als ausgedient. Stattdessen wird man mindestens bis zum 7-nm-Fertigungsprozess auf das PAO-Modell zurückgreifen: Prozess > Architektur > Optimierung. Das nächste O wird Kaby Lake sein.
Bereits im Sommer 2015 hat Intels CEO Brian M. Krzanich zugegeben, dass man das alte Tick-Tock-Modell nicht mehr halten kann, da neue Fertigungstechnologien nicht so schnell verfügbar sind wie noch in den vergangenen Jahren. So recht vom Begriff "Tick-Tock" wollte man sich allerdings noch nicht trennen. Das ist nun erst im Rahmen des jährlichen K-10-Dokuments geschehen, das an die Börsenaufsicht geht, welches die Thematik auf Seite 17 behandelt.
Das Tick-Tock-Modell habe demnach ausgedient und wird offiziell durch den Nachfolger "Prozess > Architektur > Optimierung" ersetzt - eben so, wie es Krzanich bereits vergangenes Jahr ausgeführt hat. Tatsächlich zeigte sich eine solche Produktpolitik bereits im Jahre 2014, als man mit Devil's Canyon einen Haswell-Refresh brachte, der allerdings auf die K-Prozessoren beschränkt war. Geplant war Devil's Canyon eigentlich nicht. Die Broadwell-Verschiebungen, bedingt durch die neue 14-nm-Fertigung, hatten zur Folge, dass die Generation nach kurzer Zeit schon durch Skylake ersetzt wurde. Mit einer besseren Planung soll es im Jahrestakt künftig eine CPU-Generation auf Basis eines neuen Prozesses geben, daraufhin die überarbeitete Architektur, welche im dritten Jahr noch einmal optimiert wird. Aktuell sind das Broadwell > Skylake > Kaby Lake.
Intel gibt an, dass das neue Modell mindestens noch im 10-nm-Fertigungsprozess Bestand haben wird. Da Cannonlake für Ende 2017, Anfang 2018 erwartet wird, ist mit der ersten 7-nm-Architektur seitens Intel frühestens 2020 zu rechnen. Mit den darauffolgenden Fertigungstechnologien wird sich die Problematik wahrscheinlich nicht so schnell ändern.
Irgendwo müssen wir uns ja mal vorwärts bewegen. (Trotz Spielekonsolen).Hoffe ich zumindest.
Gruss
CPU Leistung wird weiterhin gefordert, zwar nicht bei vielen Spielen, dennoch gibt es Situationen wo man dann doch schnell mitbekommt "Oh ... mist "
Ich hoffe wirklich dass wir in den nächsten 2-4 Jahren endlich mal prozessoren mit 6-8 Kernen im Mainstream bereich sehen und 10-16 im High end *. * ..
Träumen darf man ja ...
Und ich bin mir sicher, Spieleentwickler würde das auch erfreuen, zusätzliche kerne für mehr Aufgaben beschäftigen zu können.
Sicherlich sind Spiele rar die 4+Kerne sinnvoll nutzen - aber es ist halt nicht möglich alles endlos zu paralellisieren.
CPU Leistung wird weiterhin gefordert, zwar nicht bei vielen Spielen, dennoch gibt es Situationen wo man dann doch schnell mitbekommt "Oh ... mist "
Ich hoffe wirklich dass wir in den nächsten 2-4 Jahren endlich mal prozessoren mit 6-8 Kernen im Mainstream bereich sehen und 10-16 im High end *. * ..
Träumen darf man ja ...
Und ich bin mir sicher, Spieleentwickler würde das auch erfreuen, zusätzliche kerne für mehr Aufgaben beschäftigen zu können.
Solange ich die Leistung nicht brauche, sind 6-8 Kern-CPUs halt nur was für Ego, bringen bei den wenigsten Games etwas, zumal man ohnehin meist im GPU-Limit hängt.
Dafür setzt man sich in aller Herrgottsfrüh hin und investiert Zeit und Mühen.. Ihr bringt dann die News Stunden später und keine Anerkennung..