Ivy Bridge-E: Top-Modelle sollen native Sechskerner sein
Wie die englische VR-Zone berichtet, sollen Intels zukünftige Sechskerner, welche auf Ivy Bridge-E basieren, ohne deaktivierte Kerne ausgeliefert werden. Als Basis dient dabei der Ivy Bridge-EP Xeon E5 V2, welcher neben Modellen mit 12, 10 und acht Kernen auch mit sechs Stück daher kommen soll.
Ende Juni sind nähere Spezifikationen zu Intels kommenden auf Ivy Bridge-EP basierenden Server-Prozessoren aufgetaucht, welche bis zu 12 Kerne haben werden. Am unteren Ende soll es auch native Xeons mit "lediglich" sechs Kernen geben, deren Die auch für Ivy Bridge-E benutzt werden soll. Für das Desktop-Segment werden folglich nur zwei QPI-Channel (Quick Path Interconnect) für den Einsatz mehrerer Prozessoren auf einem Mainboard deaktiviert, da dieses Feature weiterhin den Xeon-Prozessoren vorbehalten ist. Außerdem werden bei den kleineren Ablegern Teile des L3-Caches nicht verfügbar sein, welcher mit 15 Megabyte nur beim Top-Modell in Form des Core i7-4960X voll ausgebaut sein wird.
Insgesamt fällt somit der Die der bisher bekannten Core i7-4960X und i7-4930K kleiner aus als die aktuellen Pendanten, welche auf Sandy Bridge-E basieren. Der Vierkerner Core i7-4820K wird demnach vermutlich zwei deaktivierte Kerne haben. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass teilweise noch Prozessoren in den Einzelhandel kommen werden, die kastrierte Dies mit ursprünglich acht, 10 oder gar 12 Kernen zu Grunde haben, da es erfahrungsgemäß Ausschuss bei der Produktion geben wird. Da der Fertigungsprozess mittlerweile aber stabilisiert worden ist, dürfte dieser nicht mehr allzu groß sein, weshalb die Sechskerner nun auch nativ hergestellt werden. Momentan deuten Gerüchte auf einen Release im nächsten Monat hin, wobei der Core i7-4820K nur unwesentlich teurer als das Haswell-Flaggschiff sein soll.
Quelle: VR-Zone



Die kann dir aber nur Intel beantworten. Wenn der Ringbus bei ~2GHz läuft, dann kann das Signal maximal ~14cm weit laufen. Ok, der Pegel muss sich stabilisieren usw usw usw. Lassen wir es mal 2-5cm sein. Das sollte ausreichend sein, damit du locker einen Hop überbrücken kannst. Was man aber dafür braucht ist eine Möglichekeit, entweder einen Byepass zu haben für das Signal an dem Hop, oder am Hop sonst wie das Signal durch zu schleifen, wenn man ihn nicht braucht.
Ich hab absolut keine Ahnung, ob Intel das macht oder nicht. Möglich ist es aber durchaus. Wir werden es nur wohl nie erfahren
Latenzkritisch/Energetisch ist das auch ziemlich unprolbematisch. Du brauchst eigentlich nur an jede Leitung nochmal vor und hinter der Hop-Logik zwei Transistoren packen, die nen Bypepass schaffen. Die Auswirkungen/Aufwand sollten da wirklich minimalst sein. Ob dieses "minimalst" dann aber am Ende doch zu viel ist, kannste nur an der konkreten Implementierung beantworten, und von uns wird wohl nie jemand den RTL Code von nem IB-E zu sehen bekommen
Der Preis ist der üblichen Gestaltung für Dual-CPU-taugliche Prozessoren geschuldet.
Interessant wird, was Intel mit DIEs mit defektem QPI macht.
Gibt aber auch Versionen von SB-E, die nur Single-Sockel tauglich sind, wenn ich mich recht erinnere. Zumindest erinnere ich mich da dunkel an ne Folie von Intel, dass Sie sowas zumindest planen.
Die Dinger sind aber vermutlich nicht wirklich billiger. Sie Konkurrieren ja mit 2 beschnittenen CPUs.
Tendenziell sind Sie wohl sogar etwas teurer als zwei beschnittene CPUs mit den gleichen Leistunsgdaten, weil man eben nur ein single-Sockel board braucht, und das Ding auch weniger Strom verbraten wird als die zwei CPUS.
Dafür würde ich gern euch befragen wie ihr eine Taktik, oder wie ihr generell vorgehen würdet, um eine gute OC CPU zu bekommen.
Intel hat mangels Konkurrenz derart viel Zeit für Tests, dass man von einer zu 99% optimierten Produktion bei Markteinführung ausgehen muss. Die Unterschiede zwischen individuellen Chips innerhalb einer Charge sind somit größer, als die zwischen Verkaufszeiträumen.
Macht es da wirklich Sinn, jetzt noch auf Ivy Bridge E zu setzten?
Bei Haswell E wird es ja auch eine neue Plattform geben.
- ne bessere Plattform als X79?
- vorhandenen DDR3 weiternutzen?
- 8 Kerne?
- Aufrüstoption auf eine (vermutlich <10%) schnellere Nachfolgegeneration?
- hohe Effizienz?
In Anbetracht deines bisherigen Systems würde ich ja zu Haswell-D raten. Das wäre ein gigantischer Schritt nach vorn, eine moderne (aber zu vorhandenen Bauteilen kompatible) Plattform und ehe dir die Leistung nicht mehr reicht, kannst du dir von dem Geld, dass du jetzt nicht in eine überteuerte Oberklasseplattform steckst, vermutlich ein Skymont-D System kaufen.
Ivy Bridge-EP: Neue Modelle samt Preise der E5-2600-Reihe aufgetaucht
Preislich darf man mit >700 und weniger als 2300€ rechnen.
Xeon E5-2643 v263.5 GHz25 MB130 Watt
Der Preis ist der üblichen Gestaltung für Dual-CPU-taugliche Prozessoren geschuldet.
Interessant wird, was Intel mit DIEs mit defektem QPI macht.
ach was hab ich gesagt bzgl. Hexa auf Grundlage des 12-Core DIES?
Ivy Bridge-EP: Neue Modelle samt Preise der E5-2600-Reihe aufgetaucht
Preislich darf man mit >700 und weniger als 2300€ rechnen.
Xeon E5-2643 v263.5 GHz25 MB130 Watt
Und wir reden hier über was?
SB-E und IB-E
Haswell-E ist wieder ein GANZ anderes Thema, und den muss man dann auch wieder mit Broadwell oder gar Skylake vergleichen. Sprich darüber kann man heute noch nichts sagen.
Wenn du meinst locker bis zum ersten Desktop 8-Kerner von Intel warten zu können, warum dann nicht warten? Allerdings weiß ich nicht ob Intel da was für 500€ im Angebot haben wird, ergo werden 8-Kern CPU + 16-32GB RAM + Mobo evtl. so viel verschlingen, das kaum noch was für ne entsprechend potente Graka übrig bleibt. Der aktuelle (Xeon) 8-Kerner für den Sockel 2011 kostet lumpige 1500€, für den Sockel 2011r3 Achtkerner werden dann sicher 1000€ aufgerufen, ganz sicher aber keine 500€ (außer für 8 x 2,4GHz oder so).