Logitech G633 im Test: Ist das Spieler-Headset eine Konkurrenz für gute Kopfhörer? [Test der Woche]
PCGH testet das G633-Gamer-Headset: Logitechs auf Surround-Sound und Gaming-Features ausgelegtes G633 kostet rund 170 Euro und erhebt selbstbewusst den Anspruch, ein besonders dynamisches, feingeistiges Klangbild zu besitzen und sich so gar mit guten Kopfhörern messen zu können. Und tatsächlich kann es diese vollmundigen Versprechungen beinahe erfüllen - wenn auch nicht so ganz in vergleichbarer Preisklasse.
Mit dem G633 Atremis Spectrum 7.1 RGB und dessen Bluetooth-Ableger G933 will Logitech Spielern eine neue Klangqualität bieten. Diese soll vergleichbar sein mit (nicht näher klassifizierten) Kopfhörern und detaillierten, ausgewogenen Sound in den Vordergrund stellen. Dabei will Logitech aber nicht auf optionale Gaming-Features verzichten wie eine umfangreiche und detailliert konfigurierbare Software inklusive 7.1-Surround-Simulation mittels Dolby Surround (Dolby Headphone X soll per Treiber- bzw. Firmware-Update nachgeliefert werden), eine konfigurierbare RGB-Beleuchtung, einen Equalizer, verschiedene Profile und eine Mikrofonsteuerung. Des Weiteren kann mittels Schalter zwischen zwei simultan angeschlossenen Geräten (USB plus vierpoliger 3,5-mm-Klinke) gewechselt werden, beispielsweise zwischen PC und Smartphone.
G633: Ausstattung
Ein besonderes Augenmerk auf guten, ausgewogenen Klang ist ein durchaus löblicher Ansatz, denn oft klingen gerade die Headsets, die sehr stark auf Gaming-Features ausgelegt sind, am wenigsten natürlich. Das G633 wirkt wegen der riesigen, sehr breiten Ear Cups zuerst einmal sehr klobig, jedoch ist das Headset mit rund 340 Gramm nicht sonderlich schwer. Das Gerät sitzt prinzipiell sehr bequem auf dem Kopf, die angenehm luftigen Kunststoffpolster für Ohren und Kopfbügel sind allerdings etwas rutschig. Durch die großen Muscheln liegt ein großer Teil des Gewichts zudem weit außen und hinten, was bei schnellen, kräftigen Kopfbewegungen dazu führen kann, dass das G633 nach hinten von den Ohren rutscht. Unter den Ohrpolstern verbergen sich die Pro-G getauften, schräg stehenden 40-mm-Treiber, die anders als bei vielen anderen Headsets und Kopfhörern aus einer entfernt an Kevlar erinnernde Textil-Membran gefertigt sind. Und prinzipiell verrichten diese Treiber einen sehr ordentlichen Job, doch dazu später mehr.
G633: Eigenschaften
Kommen wir zuerst noch einmal auf die Features zu sprechen, denn diese sind vielfältig und haben eine gewisse Auswirkung auf den Klang. Zuerst einmal kann das Logitech mittels 3,5-mm-Klinke auch analog angeschlossen werden, dazu muss allerdings am linken Hörer ein Schalter umgelegt werden. Dort finden sich außerdem drei programmierbare G-Tasten für vorher definierte Presets, eine Mikrofonstummschaltung und der Lautstärkeregler. Dieser ist prinzipiell gut zu erreichen und zu bedienen, allerdings kann er auch leicht versehentlich verstellt werden. Etwa wenn Sie das Headset etwas zurechtrücken oder absetzen wollen - nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich aber an die Lage und vermeidet Fehlbedienungen. Außerdem kann das Headset auch an mobilen Geräten oder Konsolen mit Klinkenanschluss betrieben werden, allerdings müssen wir dabei betonen, dass das Logitech eine ordentliche Ausgangsleistung benötigt, um den vollen Klang zu entwickeln - der angegebene Widerstand von 32 Ohm ist zwar nicht sonderlich hoch, jedoch profitiert das G633 von einer zusätzlichen Verstärkung leicht - das G633 klingt an einer guten Soundkarte gar noch ein ganzes Stückchen voller, als wenn es nur per USB betrieben wird. Dann stehen allerdings keinerlei Software-Features, kein virtueller Surround oder Beleuchtung zur Verfügung, das Gerät arbeitet dann im reinen Stereo-Modus.
G633: Sound
In diesem klingt das neue Logitech-Headset prinzipiell sehr ordentlich. Allerdings stören die betonten, etwas harschen Höhen sowie eine leichte Schwäche im unteren Bereich der Mitten. Diese ist für ein angenehmes Klangbild von elementarer Bedeutung, da sie vor allem menschlichen Stimmen Körper verleiht und für einen reichen, vollmundigen Klang zuständig ist. Dafür ist der Bass betont, im Vergleich zu anderen Headsets eher moderat, gegenüber Kopfhörern ist diese Betonung allerdings schon recht ausgeprägt. Jedoch ist der Bass des Logitech noch auf der eher straffen, präzisen Seite, wenngleich er den Sound aufgrund der genannten Schwäche etwas verfärbt: Stellen Sie sich einen wütenden Mann vor, der laut und bestimmt spricht, das unterschwellige, raue Grollen der Stimme ist genau die Frequenz, bei der das G633 merkliche Schwächen hat. Dafür steigt wiederum der Bass zu früh ein und lässt die Stimme dumpfer, träger und gleichzeitig ausdrucksloser wirken. Hier hilft bei Bedarf allerdings die sehr umfangreiche Software aus: Der 10-Band-Equalizer lässt sehr effektives Feintuning am Sound zu - wem dies zu kompliziert ist, kann Bass und Höhen auch mittels zwei weiteren Regler anpassen. Mit Fingerspitzengefühl kann dem G633 so ein sehr ansprechender Klang entlockt werden, der sich tatsächlich kaum vor Kopfhörern verstecken muss. Allerdings hat das G633 gegenüber gleich teuren Kopfhörern nicht wirklich eine Chance: Gute Geräte aus der Preiskategorie um 150 Euro wie etwa ein Beyerdynamic DT 770 haben klanglich noch eine ganze Schippe mehr auf Lager. Dies ist allerdings nicht lange mehr so deutlich, wie es bislang häufig der Fall gegenüber Gaming-Headsets der Fall war. Schön zudem: Das G633 spielt trotz geschlossener Bauweise frei und luftig auf, die Bühne kann sich wie auch die Stereo-Separation für ein Gaming-Headset wirklich hören lassen - prima!
Quelle: Logitech
Logitech G633 im Test (3)
Diese klanglichen Eigenschaften des Logitech G633 übertragen sich auch auf die Klangeigenschaften im Surround-Betrieb und werden hier teils noch deutlicher. Genauer: Die Bässe treten noch etwas weiter in den Vordergrund, außerdem bildet sich eine nochmals deutlichere und ins Scharfe tendierende Höhenbetonung, während die Mitten zurückfallen. Die klangliche Abstimmung ist dennoch durchaus ansprechend, positiv ist zudem zu vermerken, dass Stimmen, die bei Surround-Sound häufig etwas zurücktreten und dann Gefahr laufen, im restlichen Klangbild unterzugehen, gut verständlich bleiben, allerdings auch einen leicht harschen, blechernen Unterton erhalten und etwas Substanz vermissen lassen. Und: So räumlich der Surroundsound auch klingt, ein wirklich guter Stereo-Kopfhörer, der ein sehr offenes Klangbild bietet, klingt mindestens genau so dreidimensional - auch in vielen Spielen. Dieser Vergleich mag etwas unfair erscheinen, doch Logitech bewirbt das G633 explizit als "Gaming-Headphone", setzt sich also selbst in Relation mit guten Stereo-Kopfhörern. Und im Grunde verrichtet das G633 auch einen guten Job, besonders mit etwas Software-Feintuning ist das neue Logitech klanglich wirklich gut gelungen. Das bewegliche sowie versenkbare Mikrofon greift die eigene Stimme gut auf und gibt sie recht natürlich wieder, allerdings ist es etwas zu störanfällig für Außengeräusche, um wirklich zu überzeugen - hier fehlt es zudem der Software an Einstellungsmöglichkeiten. Verpassen Sie auch nicht unsere allgemeine Kaufberatung für Gaming-Headsets.
Meinung
| Produkt | G633 Artemis Spectrum RGB |
|---|---|
| Hersteller | Logitech (http://gaming.logitech.com/de-de) |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | ca. € 170 / Gut |
| PCGH-Preisvergleich | siehe Kasten |
| Art | Geschlossen, ohrumschließend |
| Gewicht | ca. 340 Gramm |
| Abmessungen Ohrmuschel (HxBxT) | 10,5 x 7,5 x 3 cm |
| Impedanz | 32 Ohm |
| Ausstattung (20 %) | 1,92 |
| Anschlüsse | USB, 3,5-mm-Klinge (vierpolig), auch kombiniert |
| Bedienelemente | Lautstärkereglung, Mikrofonstummschaltung, 3 programmierbare G-Tasten, Playback-/Pause |
| Zubehör | Abnehmbare USB-Soundkarte, zusätzliches Klinkenkabel (3,5 mm vierpolig) mit Kabelfernbedienung, umfangreiche Software |
| Sonstiges | Sehr gute Software mit 10-Band-Equalizer, Presets, Bass-/Treble-Steuerung, wählbare Beleuchtung (16,7 Mil. Farben) etc., biegsames Mikrofon (versenkbar), Kabel wechselbar |
| Eigenschaften (20 %) | 2,17 |
| Auffälligkeiten | Keine Auffälligkeiten |
| Ergonomie | Relativ schwer, große, angenehme Ohrpolster, nicht ganz optimale Gewichtsverteilung |
| Verarbeitung | keine Mängel |
| Leistung (60 %) | 1,89 |
| Spiele | Kräftiger, jedoch recht präziser Bass, sehr gute Räumlichkeit, sehr gute Ortung, guter Surround-Sound, etwas harsche Höhen, leichte Mittenschwäche (1,75) |
| Musik | Kleinere Schwächen im Grundton, sowie Bassbetonung, etwas unsaubere, harsche Höhen, sehr gute Bühne (2,25) |
| Filme | Sehr guter Surround-Sound, leicht kompromittierte Stimmwiedergabe, dynamisches und offenes Klangbild (1,75) |
| Klang | Bässe und Höhen betont, Mitten mit leichten Schwächen, gefälliger, recht ausgewogener Klang (2,25) |
| Pegel | Pegelfest bis maximale Lautstärke (1,0) |
| Stereo-Seperation/Surround | Sehr guter Stereo-Sound mit großer Bühne und sauberer Ortung, sehr guter Surround-Sound (2,0) |
| Aufnahmefunktion Mikrofon | Gutes Mikrofon, leider anfällig für Störgeräusche, kaum Kontrolle per Software (2,25) |
| Endnote | 1,95 |
| Pro/Contra | (+) Viele Features, sehr gute Software |
| (+) Sehr guter Spieleklang | |
| (-) U.U. stark belastete Gelenke |

Ohne NC geht der Sound überspitzt formuliert in Richtung "ungenießbar". Mit NC auf jeden Fall um einiges besser, wobei das eigentliche NC mehr ein Marketinggag ist und mir persönlich der Bass doch ne Spur zu heavy ausfällt.
Wie gesagt, für 35 Tacken kann man da absolut nichts falsch machen, aber die UVP ist ein schlechter Witz. Auch was die Verarbeitung angeht. Das Batteriefach hat wirklich unschöne Spaltmaße.
Ich habe mir vor 6 Wochen, jedoch unabhängig von diesem Test, einen G633 zugelegt, mehr weil ich den Vorteil der Nutzung von 3,5 Klinkenstecker und/oder USB verbinden kann, weil jeweils umschaltbar.
Die klanglichen Eigenschaften kann ich nur zum Teil bestätigen, das kann jedoch meinem schon stark alternden Gehör geschuldet sein, das ist nun schon deutlich über 50 Jahre alt!
Der virtuelle Surround klang anfangs echt bescheiden, doch nach einigen hin und her probieren, gelang es mir für meine Bedürfnisse, die perfekten Einstellungen zu finden.
Gut das man relativ viele Einstellungen speichern kann, denn das ist auch absolut nötig.
Der leicht blecherne Eindruck verschwindet dabei gänzlich und es ist somit ein satter Surroundklang, mit guter Ortbarkeit verwirklichbar.
Youtube, Gaming, oder einfach nur stereofones HiFi zur Musikwiedergabe, sollte exakt eingerichtet werden, denn der G633 reagiert bei jedem dieser Ausgabeoptionen deutlich anders.
Am Galaxy Note 4 sollte man beispielweise tunlichst die Sound Alive-App nutzen, damit man gemäß seinen eigenen Vorlieben, auch den entsprechenden Sound wahr nehmen kann.
An Lautheit mangelt es dem G633 keinesfalls, aber am Smartphone können zu viele Höhen, oder Tiefen, genau diese einbrechen lassen.
Für Musikkreative sollte man sich möglichst auf dezentere Basswiedergabe einstellen, da hier im Kompsitionsbereich sehr schnell die Kalotten zu wenig Bewegungsfreiheit haben, um entsprechende Pegel störungsfrei wieder zu geben, heißt die schlagen am Magneten an.
Schwitzende Ohren kann ich persönlich nicht melden, da man sehr viel Raum in den Hörermuscheln vorfindet, was ein wenig abstehenden und großen Ohren zugute kommt.
Der Stoffbezug der Hörerpolster läßt sich realtiv einfach entfernen und mit 30° Handwäsche wieder reinigen.
Im direkten Vergleich mit den ausgiebig ausprobierten Creative Sound BlasterX H5 und Creative Sound Blaster X H5 Tournament Edition, habe ich mich gegen diese entschieden, weil für mich zu flach, oder zu geradlinig klingend und weil nach 20 Minuten ich nasse Ohren unter den Hörmuscheln hatte.
Der Hörmuschelrand ist obendrein aus Kunstleder, was Schwitzen noch fördert, deswegen jedoch eine einfache Reinigung erlaubt.
Leider konnte ich die Software zu den Creativ's nicht nutzen, um hier mehr Details auszuloten, bzw. Klang für meine Bedürfnisse heraus zu holen.
Das einzige was bei denen nachgelassen hat, sind die Tastaturen (sie haben den mech-Trend verpennt und sich für Romer-G entschieden statt Cherry).
Die Headsets waren nie besonders geil, aber immer eine Stufe über dem üblichen Schrott auf dem Markt.
Nur weil einige Leute zu doof sind, sich die Treiber & Software ordentlich einzurichten (und entsprechend rumspammen), macht es das Produkt nicht schlechter als es in Wirklichkeit ist.
tragekomfort: 9 kopfstück noch bisschen weicher
klang: 8 super klarer sound (mir perslönlich fehlt es an lautstärke) aber bin da etwas ungesund unterwegs
funktionen: 9 (wenn ich nicht so dumm wäre um die tasten blind zu treffen, dann 10)
preis leistung: 7 (bisschen teuer gegenüber anderen ists schon. aber es tut einfach was)
fazit: geil, kannst damit alles tun was du willst. auch filme gucken macht damit wirklich spaß. games wenns drauf ankommt wenn schritte hinter einem hören willst. sehr klarer sound. finds echt gut!
edit: diesen dts x dings find ich persönlich noch nicht so gelungen (treiber)
an den netten herren vor mir. diese dinge gerade bei ts3 kann ich nicht bestätigen.
Ist schon Komisch das hier der G633/G933 in hohen Tönen gelobt wird und Zigtausende Anwender die den Headset Gekauft haben könnten nur Kotzen über das Teil. Ihr solltet mal in das Logitech Forum gehen und euch dort die Posts zu den beiden Headset´s angucken, das sträuben sich einen Haare. Alleine schon der Fehler das wen ich TS3 Starte dort quatsche und als Beispiel Guild Wars 2 starte das ich dann kein Sound habe ist doch der Witz, Ich muss erst das Game Starten und dann TS3. Oder aber das der Headset unter Windows 7 überhaupt nicht als 7.1 Gerät angezeigt wird und bedingt dadurch einige Spiele nicht mit 7.1 laufen verschweigt ihr auch ihn den Test. Also ich und Mein Sohn haben uns diesen Headset gekauft und nur Probleme mit dem Ding, wir hatten aber das Glück und haben das Teil für den Preis eines G633 bekommen, deswegen wollte ich es nun nicht umtauschen. Klar Schuld ist Logitech da sie hier mit ihrem eigenen Gewussel von Treibern nur mist bauen, anstatt auf das aufsetzen oder benutzen was vorhanden ist, was andere auch machen. Dann kommt noch erschwerend hinzu das die LGS Software sehr schlecht Programmiert ist und auch nur Voll von Bugs. Auf Kommentare und Fragen wird weder im Forum noch unter Facebook Reagiert, Reaktionen gab es nur bei Amazon und wahrscheinlich aus dem Grund den Kauf dort zu forcieren. Also Logitech hat mehr als Nachgelassen. Für mich Persönlich kommt von der Firma nichts mehr ins Haus, ist auch nicht Nötig gibt von anderen Firmen mehr als bessere Alternativen, hier sei nur eine Corsair K95 RGB genannt statt eine Logitech Gaming Tastatur. Ich Persönlich kann also jeden nur abraten von diesem Headset. Meine nächste Wahl wird dann wahrscheinlich wen es ihn dann einmal gibt ein Sennheiser WLAN Headset 7.1 sein.