Intel spricht über die Effizienz von Haswell
In einer Telefonkonferenz sprach Intel noch vor dem Haswell-Launch über die gesteigerte Effizienz der kommenden Prozessoren, wie sich diese in der Praxis bemerkbar und macht vor allem, wie der Hersteller dies erreicht.
Haswell wird zwar wie gehabt im 22-Nanometer-Verfahren gefertigt, allerdings in einer auf Low-Power optimierten Version. So gibt Intel an, man habe die Leckströme gegenüber Ivy Bridge halbiert bis gedrittelt - dies spart vor allem in niedrigen Zuständen Energie, bei denen die Transistoren nicht schalten, zumal Intel hier die Frequenzen noch weiter nach unten treiben konnte. An der Geschwindigkeit dieser ändert sich hierbei jedoch nichts, es tritt durch die Anpassungen also kein Leistungsverlust auf.
Obendrein konnte Intel die anliegende Spannung verringern, was zusammen mit den neuen Stromsparmodi (unter anderem C7) die Akkulaufzeit gegenüber Ivy Bridge im Leerlauf oder Standby verdoppeln bis verdreifachen soll. Generell ist Intel der Ansicht, Haswell sei die größte Verbesserung hinsichtlich der Akkulaufzeit, wenn man zwei Generationen vergleicht. Dies sieht man vor allem am Connected Standby von Windows 8, wo Haswell um den Faktor 20 vor Sandy Bridge liegen soll.
Eine weitere Verbesserung ist, dass der Platform Controller Hub im 32- statt wie bisher im 65-Nanometer-Verfahren gefertigt wird und zumindest im ULT-Segment mit auf dem Package neben dem Prozessor sitzt. Intel spricht hier von einem mit hoher Bandbreite und niedriger Latenz ausgestatteten Interconnect, welcher den PCH anbindet. Zudem sorgen die im Die integrierten bis zu 320 Regler (FIVR, Fully Integrated Voltage Regulator) laut Intel für eine feinkörnige Spannungsjustierung, was vor allem Lastwechsel effizienter gestalten soll.
Ob all dies tatsächlich der Fall ist, zeigt der kommende Haswell-Test von PC Games Hardware.

Eine aktuelle CPU von Intel idled mit ein paar Watt im einstelligen Bereich Rum. Selbst wenn das um 20 oder gar 50% unterboten wird spielt das im Desktopsegment doch keine Rolle. Da spielt die Peripherie viel stärker ins Ergebnis
für sowas ist auch ein Dual Sockel System nicht ausreichend genug.
Nutzt das der Großteil der Desktopuser? Nein, dann muss man wohl zu Xeon greifen.
Wenn man mehr Akkulaufzeit will muss man wohl momentan auf ARM zurückgreifen.