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  • Geforce GTX Titan Z im Vorab-Test: Simulation der 3.000-Dollar-Grafikkarte [Test der Woche]

    GTX Titan Z im Vorab-Benchmarktest: Behält die Internet-Gerüchteküche Recht, erreicht Nvidias Geforce GTX Titan Z schon am 29. April den Handel. Da von Testmustern jede Spur fehlt, wagt PC Games Hardware die Simulation der 3.000-Dollar-Grafikkarte anhand der von Nvidia veröffentlichten Spezifikation. Was leistet die GTX Titan Z (simuliert) im Vergleich mit GTX-780-Ti-SLI und AMDs Radeon R9 295 X2? Für die richtige Würze in den Benchmarks sorgt außerdem eine GTX 780 Ti @ 1,3 GHz.

    Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel war der erfolgreichste der abgelaufenen Woche, aus diesem Grunde veröffentlichen wir ihn heute zum Wochenabschluss erneut mit dem Hinweis auf seinen Erfolg. Beachten Sie bitte, dass es sich immer noch um eine Simulation handelt, wir testen keine echte GTX Titan Z. Letztere wird, sofern die aktuellen Gerüchte stimmen, etwas schneller arbeiten als hier skizziert. Bis wir ein reales Sample in Händen halten - die Karte ist nach wie vor nicht erhältlich -, ist aber unklar, welches Ausmaß die Abweichung hat. In jedem Fall simulieren wir nachfolgend die Mindestleistung der Titan Z, d.h. mit GPU-Basistakt.

    02:27
    Geforce GTX Titan Z (simuliert) vs. GTX-780-Ti-SLI: Wie läuft Crysis 3 in Ultra HD?

    Als der Grafikspezialist Nvidia am 26. März auf der GPU Technology Conference seine Geforce GTX Titan Z präsentierte, ging ein lautes Raunen durch das Publikum und Internet. 2.999 US-Dollar soll diese Dual-GPU-Grafikkarte kosten, eine Summe, mit der viele Menschen eher einen Gebrauchtwagen in Verbindung bringen. Die technischen Eckdaten lassen PC-Enthusiasten indes aufhorchen: Zwei GK110B-Chips mit je 2.880 ALUs, 240 TMUs und 48 ROPs werden mit insgesamt 12 GiByte GDDR5-Speicher auf einer Platine vereint. Um die benötigte Energie trotzdem in Grenzen zu halten, hat sich Nvidia anscheinend dazu entschieden, die Taktfrequenzen gegenüber der Geforce GTX Titan Black und GTX 780 Ti stark zu senken: Die bei der Titan-Z-Präsentation angegebenen 8 TFLOPS Single-Precision-Rechenleistung lassen auf einen Kerntakt von rund 700 MHz schließen, womit ein einzelner GK110 etwas mehr als 4 Tera-FLOPS stemmt. Speichertakt und Thermal Design Power (TDP) verriet Nvidia bisher nicht, allerdings bestätigte man, dass zwei achtpolige PCI-Express-Anschlüsse die Stromzufuhr übernehmen werden, wodurch spezifikationsgemäß bis zu 375 Watt aus dem Netzteil bezogen werden können. Die Kühlung übernimmt derweil ein Luftkühler, welcher frappierend an die Geforce GTX 690 (PCGH-Test) erinnert, allerdings von zwei auf drei Slots verbreitert wurde.

    Geforce GTX Titan Z: Nvidias CEO Jen-Hsun Huang präsentiert viele große Zahlen und zeigt sich siegessicher.Geforce GTX Titan Z: Nvidias CEO Jen-Hsun Huang präsentiert viele große Zahlen und zeigt sich siegessicher.Quelle: NvidiaNur zwei Wochen nach Vorstellung der GTX Titan Z konterte AMD mit der Radeon R9 295 X2 (PCGH-Test), einer Grafikkarte, hinter der eine völlig andere Design-Philosophie steht. Während Nvidia allem Anschein nach versucht, ein energetisches Vernunftprinzip mit der neuen Hochpreispolitik zu verschmelzen, geht AMD aufs Ganze und verzichtet auf Kompromisse: Die Radeon R9 295 X2 ist gegenüber den hauseigenen Single-GPU-Topmodellen weder untertaktet (im Gegenteil) noch sparsam, außerdem wirft sie den Luftkühlerzwang über Bord, um in möglichst jeder Lage Höchstleistung zu liefern. Obwohl Nvidia mit "Next-Generation-5K"- sowie Multi-Monitor-Gaming wirbt und damit AMDs Ultra-HD-Botschaften überbietet, handelt es sich bei R9 295 X2 auf dem Papier eindeutig um die schnellere Grafikkarte.

    Damit leiten wir über zum praktischen Teil dieses Artikels: Wie schnell ist die Titan Z denn nun und kommt die Radeon R9 295 X2 tatsächlich immer an ihr vorbei? Diese Fragen beantworten wir mangels Testmuster nicht anhand einer echten GTX Titan Z, sondern mithilfe einer Simulation dieser Grafikkarte. Keine Sorge, wir verdoppeln nicht einfach die Bildraten einer GTX Titan Black und ziehen anschließend ein Drittel ab, sondern liefern Ihnen echte Benchmarkwerte. Die Titan Z wird in den Tests verkörpert durch zwei Geforce GTX 780 Ti im SLI-Modus, die wir auf konstante 700 MHz untertakten. Der Speichertakt der Titan Z ist eine unbekannte Variable, wir entschlossen uns einstweilen dazu, ihn bei 3.500 MHz zu belassen – möglicherweise weicht die echte Titan Z zwecks Stromsparens nach unten ab, möglicherweise auch nicht. Aufmerksame Leser haben gewiss bemerkt, dass wir unter anderem wegen der Speichermenge eigentlich zwei Titan-Black-Grafikkarten hätten nutzen müssen, deren Testmuster sind jedoch rar. Lohn der Mühe ist eine weitgehend genaue Projektion der Titan-Z-Leistung in den Reigen anderer High-End-Grafikkarten. Auf Szenarien, die den nur 2 x 3 GiByte großen Speicher der "Simulanten" zum Überlaufen bringen, verzichten wir bewusst.

    ModellNvidia Geforce GTX Titan Z*AMD Radeon R9 295 X2Nvidia Geforce GTX Titan BlackNvidia Geforce GTX 780 TiAMD Radeon R9 290X
    Circa-Preis (Euro)2.999,-1.500,-880,-560,-450,-
    ALUs/TMUs/ROPs2x 2.880/240/482x 2.816/176/642.880/240/482.880/240/482.816/176/64
    GPU-Basistakt (Megahertz)unbekanntunbekannt889876727 (inoffiziell)
    GPU-Boost-Takt (Megahertz)7001.0189809281.000
    Rechenleistung SP (GFLOPS)8.06411.4675.6455.3455.632
    Durchsatz Pixel/Texel (GPixel/s)56,0/336,0130,3/358,339,2/235,237,1/222,764,0/176,0
    Dreiecksdurchsatz (Mio./s)10.5008.1447.3506.9604.000
    Takt Grafikspeicher (MHz)3.5002.5003.5003.5002.500
    Speicherübertragungsrate (GB/s)2x 3362x 320336336320
    Übliche Speichermenge (MiB)2x 6.1442x 4.0966.1443.0724.096
    PCI-Express-Stromanschlüsse2x 8-Pol2x 8-Polje 1x 6-/8-Polje 1x 6-/8-Polje 1x 6-/8-Pol


    *Simuliert anhand der bekannten Spezifikation; Angaben mit GPU-Boost-Frequenzen

    Simulation der Geforce GTX Titan Z: Spiele-Benchmarks und Gedankenspiele

          

    Wie erwähnt, wird die GTX Titan Z in den folgenden Benchmarks von zwei 780-Ti-Karten verkörpert, welche wir zum Erhalt der von Nvidia angegebenen Rechenleistung stark untertakten. Interessant ist der Vergleich zwischen Titan Z und Titan Black: Letztere erreicht mit ihrem typischen GPU-Boost auf 980 MHz bereits eine SP-Leistung von 5,64 TFLOPS, während die simulierte Titan Z rund 8,06 TFLOPs stemmt. Setzt man eine optimale SLI-Skalierung voraus, verfügt die Titan Z über eine lediglich 42 Prozent höhere Rechenkraft – Mikroruckeln, das die gefühlte Bildrate verwässert, nicht einbezogen. Ein Rechenbeispiel später leuchtet ein, dass eine GTX 780 Ti oder GTX Titan Black mit 1.400 MHz Kerntakt theoretisch die gleiche Rohleistung aufweist wie eine Titan Z @ 700 MHz. So spannend Vergleichswerte einer derart starken Single-Geforce auch wären, uns liegt kein Exemplar vor, das sich so weit übertakten lässt. In der Hoffnung, dass Sie auch mit (ebenfalls beeindruckenden) 1.300 MHz Kern- und 3.900 MHz Speichertakt zufrieden sind, haben wir diese Grafikkarte mit in die Benchmarks gepackt. Hierbei handelt es sich übrigens um eine Gigabyte Geforce GTX 780 Ti GHz Edition, welche wir mithilfe eines Mod-BIOS und Accelero-Kühlung ans Limit trieben. Genug der Prosa, hier die Werte in Ultra HD, um ein CPU-Limit zu vermeiden:


    Die Ergebnisse fallen erwartungsgemäß aus. Die simulierte Geforce GTX Titan Z kann sich sicht- und fühlbar von den Single-GPU-Topkarten absetzen, allein riesige Abstände zu ihnen fehlen. AMDs 560-Watt-Koloss, die Radeon R9 295 X2, kann sich deutlich von der Nvidia-Grafikkarte absetzen, die Kluft beträgt 8 Prozent (Bioshock Infinite) bis 56 Prozent (Grid 2). Im Mittel ist die AMD-Karte - ebenso 780-Ti-SLI - ein gutes Drittel schneller. Bemerkenswert ist das Abschneiden der auf 1.300/3.900 MHz übertakteten Geforce GTX 780 Ti: Wie prophezeit, kommt sie der (simulierten) Titan Z bedrohlich nahe und kann sie in einem Fall, Grid 2, sogar schlagen – hier skaliert das SLI-Gespann nicht optimal, während die Single-GPU ihre enorme Rohleistung ohne Probleme auf die Straße bringt.

    Mikroruckeln: Wir müssen an dieser Stelle nicht erwähnen, dass die Geforce GTX Titan Z voraussichtlich wie jeder andere AFR-Zusammenschluss (Alternate Frame Rendering) unter Mikroruckeln und gegenüber einer einzelnen GPU stärkeren Eingabezerögerung leidet. Sowohl AMD als auch Nvidia muss man jedoch zugute halten, dass die zwischenzeitlich ergriffenen Maßnahmen, um das Mikroruckeln zu lindern, von fühlbarem Erfolg gekrönt sind. Sowohl die R9 295 X2 als auch beispielsweise GTX-Titan-SLI zeigen zwar Mikroruckeln, dessen Ausmaße sind jedoch deutlich geringer als noch vor einigen Jahren. Bei AMD dürfen Crossfire-Nutzer übrigens den Direktvergleich anstreben: Wer "Frame Pacing" im Catalyst Control Center abschaltet, bekommt das ganze, rucklige Ausmaß zu Gesicht.

    Simulation der Geforce GTX Titan Z: Vorläufiges Fazit

          

    So eindeutig das gerade skizzierte Leistungsbild der Geforce GTX Titan Z aussieht, handelt sich lediglich um eine (möglichst präzise) Simulation der neuen Nvidia-Grafikkarte. Zwar gehen wir davon aus, dass die reale Titan Z kaum von diesen Werten abweicht, möchten jedoch nicht ausschließen, dass Nvidia einen Trumpf in der Hinterhand führt. Beispielsweise könnte ein "Uber Mode" analog zu den AMD-Grafikkarten höhere Leistung bei höherem Verbrauch ermöglichen, realisiert durch ein zweites BIOS. Denn trotz der erfolgreichen Leistungssimulation bleiben zwei Fragezeichen, die Lautheit und die Leistungsaufnahme. Aufgrund des eingangs erläuterten Effizienzbestrebens gehen wir davon aus, dass die Geforce GTX Titan Z weder sonderlich laut noch stromdurstig wird; auch ein großes Overclocking-Potenzial ist denkbar. Ob diese Punkte den stolzen Aufpreis gegenüber zwei (schnelleren) Einzelkarten mit bestmöglicher Kühlung wert ist, bleibt fraglich. Wie die Geschichte ausgeht, erfahren wir erst, wenn Nvidia oder einer seiner Partner doch noch ein Muster der echten Geforce GTX Titan Z bereitstellt. Wenn es soweit ist, lesen Sie den Test natürlich auf PCGH.de und im Heft.

    00:40
    Geforce GTX Titan Z: Offizielles Vorstellungsvideo
    02:28
    GTC 2014: Beeindruckende Unreal-Engine-4-Techdemo auf GTX Titan Z

    PCGH-Grafikkarten-Benchmarks 2013/2014: Testsystem

          

    Da alle aktuellen Grafikkarten PCI-Express 3.0 unterstützen, entspricht unser Testsystem dieser Entwicklung, um hier einen eventuellen Flaschenhals aufzubrechen. Daher haben wir uns als Basis der Grafikkarten-Tests für aktuelle Core-i7-4770K-Prozessoren entschieden, die uns vom Online-Shop Caseking zur Verfügung gestellt wurden. Die folgende Tabelle bezeugt, dass die Infrastruktur noch reichlich Luft nach oben hat:

    • Intel Core i7-4770K @ 4,6 GHz (vier Kerne plus SMT; ohne Turbo)
    • Asus Z87 Maximus VI Extreme (SLI- und Crossfire-tauglich)
    • 2 x 4 GiByte DDR3-2000; 10-10-10-20-1T

    Testkarten online (Taktraten: GPU/VRAM)
    • "Titan Z" alias 2 x Geforce GTX 780 Ti (700/3.500 MHz, 3 GiByte GDDR5)
    • Radeon R9 295 X2 (1.018/2.500 MHz, 2x 4 GiByte GDDR5)
    • SLI: 2 x Geforce GTX 780 Ti (928/3.500 MHz, 3 GiByte GDDR5)
    • SLI: 2 x Geforce GTX Titan (876/3.004 MHz, 6 GiByte GDDR5)

    • Radeon R9 290X "Uber Mode" (1.000/2.500 MHz, 4 GiByte GDDR5)
    • Geforce GTX Titan Black (980/3.500 MHz, 6 GiByte GDDR5)
    • Geforce GTX 780 Ti (928/3.500 MHz, 3 GiByte GDDR5)

    Treiber und Betriebssystem
    • Catalyst 14.4 Beta/RC - HQ
    • Geforce 337.50/61 Beta - HQ
    • Windows 7 Ultimate x64 SP1 inklusive Patches

    Weitere Details wie die Art der genutzten Kantenglättung können Sie den einzelnen Benchmark-Diagrammen sowie unserer PCGH-Benchmark-FAQ entnehmen.

    Treibereinstellungen: Hohe Qualität (HQ) ist Trumpf
    PC Games Hardware testet stets mit aktuellen Treibern und achtet dabei streng auf die Bildqualität. Wir haben uns nach dem Start der Radeon HD 7970 und ausführlichen Bildqualitätsbetrachtungen dazu entschieden, Grafikkarten fortan mit "Hoher Qualität" (HQ) im Treiber zu testen. Dies bezieht sich direkt auf den anisotropen Filter (AF), welcher in der HQ-Einstellung auf Radeon- wie Geforce-Grafikkarten nicht nur ein sehr gutes Bild liefert, sondern auch qualitativ vergleichbar ist - mit Qualität/Quality (Q) gibt es Unterschiede zugunsten Nvidias, sofern anisotrope Filterung zum Einsatz kommt.

    Falls Sie mit dem teils flimmrigen Q-AF zufrieden sind: Im Mittel unseres Spieleparcours bringt Q gegenüber HQ ein Fps-Plus von 3,5 Prozent - auf einer Radeon HD 7000. Nachdem AMD mit dem Catalyst 12.4 erneut an der Qualität des Treiberstandards (Q) geschraubt hat, gilt unsere Aussage umso mehr: HQ gegen HQ entspricht am ehesten "apples to apples". Frei nach AMDs Motto "Play the game as originally intended" setzen wir außerdem die AMD-Optimierung beim Tessellationsschalter für die Benchmarks außer Kraft und deaktivieren die Oberflächenoptimierung. Die vertikale Synchronisation ist auf allen Karten immer abgeschaltet (bei Titeln wie Skyrim und Batman zusätzlich in den Ini-Dateien).

    Die Benchmark-Auflösungen
    Jeder Benchmark-Durchlauf wird mindestens drei Mal durchgeführt und die Ergebnisse anschließend gemittelt. Auch bei den Auflösungen haben Sie, unsere Leser, maßgeblich mitbestimmt: Eine aktuelle Umfrage besagt, dass mehr als die Hälfte der PCGH-Leser in Full-HD spielt, daher nutzen wir diese Auflösung in den meisten Tests. Bei Spezialtests und/oder mit Supersample-AA variieren die Einstellungen.

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    Es gibt 158 Kommentare zum Artikel
    Von TheIException
    OK ja das wäre wohl das Beste
    Von Ion
    Ich mache dir einen Vorschlag. Bevor das ganze hier zu sehr ins OT abdriftet, werde ich dir gleich eine PN mit meiner…
    Von TheIException
    Ok danke erstmal für deine Hilfe! Leider weiß ich nun nicht genau, was ich tun soll, weil sich jetzt noch weitere…
    Von Ion
    Warum hängst du dich so sehr am G-Sync fest? G-Sync beseitigt nerviges Tearing, der Effekt wird aber immer schwächer…
    Von TheIException
    Mir geht es eigentlich hauptsächlich um den Bereich ,,Gaming". Und dabei will ich eben die beste Bildqualität, um…
      • Von TheIException Kabelverknoter(in)
        OK ja das wäre wohl das Beste
      • Von Ion Moderator
        Ich mache dir einen Vorschlag. Bevor das ganze hier zu sehr ins OT abdriftet, werde ich dir gleich eine PN mit meiner Antwort schicken.
        Wir können uns dann gerne da weiter unterhalten und alles klären, bis ins letzte Detail.
      • Von TheIException Kabelverknoter(in)
        Ok danke erstmal für deine Hilfe!

        Leider weiß ich nun nicht genau, was ich tun soll, weil sich jetzt noch weitere Fragen aufgetan haben. Ich habe mir den Asus ROG Swift PG278Q bereits bestellt und ich denke damit habe ich keinen Fehler gemacht, da ich auch bei einem Kumpel schon einen 144hz Monitor testen konnte und einfach begeistert war. Dazu kommen bei dem Monitor jetzt noch die 1440p, was mich auch wirklich begeistert und ich glaube bisher nicht bei irgendeinem anderen Monitor gibt. (Entschuldige, wenn ich mich täusche)

        Nun habe ich noch ein paar Fragen. Und zwar, werde ich den oben genannten Monitor auf jeden Fall behalten, halt eben aus den Gründen, die ich oben schon erwähnt habe. Deshalb habe ich mir gedacht, um das volle Potenzial aus dem Monitor auszuschöpfen, muss auch noch eine Nvidia Grafikkarte her, wie ich schon in meinem vorherigen Post gesagt habe. Nun zu meiner Frage, und ich entschuldige mich schon mal dafür, dass ich nicht sehr viel Ahnung davon habe und du wahrscheinlich bei der ein oder anderen Frage den Kopf schütteln wirst, aber ich denke dafür ist so ein Forum da.

        Du hast gesagt: ,, Du da 144Hz anstrebst, werden sich deine FPS mit einem SLI-Setup auf einem ähnlich hohen Niveau bewegen und der eigentliche Vorteil von G-Sync verpufft. "
        Zuerst mal was genau heißt das mit dem SLI-Setup? Heißt, dass wenn ich 144hz schon habe und meine Grafikkarte damit keine Probleme hat, egal ob es eine AMD oder eine Nvidia-Grafikkarte ist, dass dann G-Sync eh nichts bringen würde? Zudem möchte ich gerne wissen, ob es daher schlauer wäre sich den Monitor Asus ROG Swift PG278Q zu kaufen, und trotzdem sich eine AMD-Grafikkarte zu kaufen? Also, ob ich mir dann auch einfach die beste AMD-Grafikkarte kaufen kann, welche im Moment auf dem Markt ist, ich glaube es ist die Radeon R9 295 X2, wenn ich mich nicht irre. Angenommen, ich würde mir 2 von diesen kaufen, würde dann keine Leistung verloren gehen wegen dem nicht verwendbaren G-Sync? Wäre das dann vielleicht sogar noch besser? Ich hoffe du verstehst meine Frage, was ich genau damit meine?

        Wenn dies nicht so wäre und mir doch am besten nvidia-Grafikkarten holen sollte, was wäre denn dann besser geeignet. (Entschuldige falls du es schon in deinem letzten Post gesagt hast, aber ich will nur auf nummer sicher gehen)
        Wären denn dann zwei 780Ti's besser oder zwei Titan Blacks oder auch andere, wobei auch hier wieder der Preis eher mal Nebensache sein sollte. Oder soll ich wie oben erwähnt eher doch mir zwei bessere AMD Grafikkarten holen anstatt der Nvidia Grafikkarten? Und würdest du von der Titan Z wirklich ganz abraten, also soll ich die komplett vergessen, da sie schlechter ist als die anderen oben genannten Varianten oder ist sie schon besser, nur das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht eher gegen sie? Ich hoffe du kannst mir bei der Frage noch einmal weiterhelfen.

        Insgesamt, um es noch einmal erwähnt zu haben geht es mir hauptsächlich darum, die bestmögliche Leistung, die ich im Moment erreichen kann, vor allem im Bereich ,,Gaming" zu erzielen. Dabei denke ich ist der oben besagte Monitor schon mal eine gute Wahl, jedoch weiß ich eben nicht, wie ich das jetzt genau machen soll mit dem G-Sync. Ob ich eben auf Nvidia setzen soll, um so G-Sync verwenden zu können oder ob die Wahl auf AMD-Grafikkarten doch nicht zu einer Leistungsverminderung führen würden? Ich hoffe du kannst mein Problem etwas nachvollziehen, und wie gesagt ich habe in dem Gebiet, wie du schon gemerkt hast nicht allzu viel Ahnung und will mich deshalb beraten lassen.

        Ich hoffe du kannst mir nochmal eine ausführliche Antwort geben und vielen Dank schon mal für deine Hilfe! Ich hoffe man konnte gut nachvollziehen, wo genau mein Problem liegt.

        LG
        TheIException
      • Von Ion Moderator
        Warum hängst du dich so sehr am G-Sync fest? G-Sync beseitigt nerviges Tearing, der Effekt wird aber immer schwächer je mehr FPS du auf dem Bildschirm hast. Du da 144Hz anstrebst, werden sich deine FPS mit einem SLI-Setup auf einem ähnlich hohen Niveau bewegen und der eigentliche Vorteil von G-Sync verpufft.
        AMD bietet auch so etwas an: Video: AMD zeigt FreeSync in Aktion
        Zitat

        Ich denke mal, 2560 x 1440 WQHD Grafik, eine Reaktionszeit von 1ms, 144hz und eben G-Sync sprechen dabei für sich.
        1440p sind klasse, 1ms reines Marketing und 144Hz bewirken nicht bei jedem ein "Wunder". Ein Kumpel von mir hat auch einen Asus mit 144Hz und ganz ehrlich? Ich hätte mir mehr davon erwartet, vorallem bei dem was man hier im Forum darüber liest. Das heißt natürlich nicht das es bei dir auch so sein muss.
        Zitat

        ich habe nur auf vielen Seiten gelesen, dass es perfekt zum ,,Zocken" geeignet ist
        Jep, Asus möchte das du genau das denkst. Den "perfekten" Monitor gibt es nicht, es gibt aber sehr viele die zum zocken geeignet sind und die sind weitaus günstiger bei mehr Umfang (aber eben ohne G-Sync). Die beste BQ bekommst du ohnehin nicht mit einem TN-Panel (persönliche Ansicht)
        Zitat

        und von den technischen Werten ist, habe ich gedacht, die ist wahrscheinlich die Beste, die es im Moment gibt.
        Die Titan Z mag technisch gesehen das beste sein was Nvidia jemals im Gaming-Sektor auf die Beine gestellt hat. Das heißt aber noch lange nicht, das sie auch die beste Wahl zum Zocken ist. Zwei einzelne Titan Black sind höher getaktet und daher etwas potenter. Eine 780Ti, die eine Titan Black mit 3GB Vram darstellt, ist genauso schnell. Und gerade mal 10-15% langsamer ist die GTX 780 (non-Ti). Du siehst also, zwei 780(Ti) wären mMn die beste Wahl.

        Wenn du mehr darüber wissen willst solltest du das hier mal lesen:
        Geforce GTX Titan Z im Vorab-Test: Simulation der 3.000-Dollar-Grafikkarte [Test der Woche]

        Hier ein kurzer Auszug:
        Zitat
        Wie erwähnt, wird die GTX Titan Z in den folgenden Benchmarks von zwei 780-Ti-Karten verkörpert, welche wir zum Erhalt der von Nvidia angegebenen Rechenleistung stark untertakten. Interessant ist der Vergleich zwischen Titan Z und Titan Black: Letztere erreicht mit ihrem typischen GPU-Boost auf 980 MHz bereits eine SP-Leistung von 5,64 TFLOPS, während die simulierte Titan Z rund 8,06 TFLOPs stemmt. Setzt man eine optimale SLI-Skalierung voraus, verfügt die Titan Z über eine lediglich 42 Prozent höhere Rechenkraft – Mikroruckeln, das die gefühlte Bildrate verwässert, nicht einbezogen.
        Das mag zwar nur der simulierte Test sein, zeigt aber auf, dass die Titan Z ihr Geld schlichtweg nicht wert ist.

        Zwei Titan Black sind sinnvoll wenn du wirklich einen Nutzen aus 6GB Vram ziehen kannst.
        Ansonsten sei dir gesagt das im Oktober die neuen Nvidia Karten auf den Markt kommen, es wäre ziemlich mies jetzt tausende € zu zahlen wenn die gleiche Hardware in ein paar Monaten für die Hälte zu bekommen ist ..
      • Von TheIException Kabelverknoter(in)
        Mir geht es eigentlich hauptsächlich um den Bereich ,,Gaming". Und dabei will ich eben die beste Bildqualität, um spiele mit richtig guter Grafik einfach genießen zu können, und um eine hohe FPS, sowie hz-Anzahl. Daher hab ich mir auch schon den neuen Asus ROG Swift PG278Q bestellt, da dieser anscheinend perfekt dafür geeignet. Ich denke mal, 2560 x 1440 WQHD Grafik, eine Reaktionszeit von 1ms, 144hz und eben G-Sync sprechen dabei für sich. Da ich im Moment zwei AMD Radeon HD 7950 Grafikkarten besitze, welche bestimmt nicht schlecht sind, ich jedoch damit das besagt G-Sync nicht nutzen kann, habe ich mir überlegt auf Nvidia umzusteigen, um so G-Sync nutzen zu können. Daher bin ich auf die Seite von Nvidia gegangen und habe mal geschaut, was es so gibt und mir fiel direkt die Nvidia Geforce GTX Titan Z- Grafikkarte in die Augen. Da ich wie gesagt nicht so viel Ahnung davon habe, und die eben mit einem gewaltigen Vorsprung in der Preisklasse und von den technischen Werten ist, habe ich gedacht, die ist wahrscheinlich die Beste, die es im Moment gibt. Da ich aber nicht so viel Ahnung habe, wollte ich mich vorher noch mal schlau machen und habe auch noch ein paar Fragen. Zu dem Thema warum keine AMD bin ich ja schon drauf eingegangen, wegen dem G-Synd, welches der kommende Monitor von Asus bietet, auch da habe ich leider zu wenig Ahnung, ich habe nur auf vielen Seiten gelesen, dass es perfekt zum ,,Zocken" geeignet ist. ich hoffe dabei kann mich schonmal jemand beraten. Des Weiteren bin ich mir wie gesagt unsicher, ob ich mir nun besser eine Titan Z Grafikkarte holen sollte oder eben zwei Titan Blacks beispielsweise. Wie gesagt ich hab einfach zu wenig Ahnung und hoffe einfach, dass mir jemand helfen kann, was ich am besten tun sollte. Wie schon gesagt soll der Preis dabei erstmal keine Rolle spielen, auch wenn ich dabei viel Geld sparen würde. Ich will zuerst mal wissen, was mir im Moment, auch im Bezug auf G-Sync, die beste Leistung bieten würde? Ich hoffe es kann sich jemand Zeit nehmen, um mein Problem zu lesen, um mir eventuell weiterzuhelfen.

        LG
        TheIException
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Geforce GTX Titan Z im Vorab-Test: Simulation der 3.000-Dollar-Grafikkarte [Test der Woche]
GTX Titan Z im Vorab-Benchmarktest: Behält die Internet-Gerüchteküche Recht, erreicht Nvidias Geforce GTX Titan Z schon am 29. April den Handel. Da von Testmustern jede Spur fehlt, wagt PC Games Hardware die Simulation der 3.000-Dollar-Grafikkarte anhand der von Nvidia veröffentlichten Spezifikation. Was leistet die GTX Titan Z (simuliert) im Vergleich mit GTX-780-Ti-SLI und AMDs Radeon R9 295 X2? Für die richtige Würze in den Benchmarks sorgt außerdem eine GTX 780 Ti @ 1,3 GHz.
http://www.pcgameshardware.de/Grafikkarten-Grafikkarte-97980/Tests/Geforce-GTX-Titan-Z-Vorab-Test-1118655/
04.05.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/03/Geforce_GTX_Titan_Z-1__4_-pcgh_b2teaser_169.jpg
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