GPU-Markt: AMD hat laut JPR im Q4/2015 Nvidia Desktop-Marktanteile abgenommen

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GPU-Marktanteile: AMD hat im Q4/2015 Nvidia Desktop-Marktanteile abgeknüpft
Quelle: PC Games Hardware

Jon Peddie Research (JPR) hat seine Beobachtungen zu den GPU-Verkäufen im vierten Quartal 2015 veröffentlicht, inklusive den iGPUs in Prozessoren. AMD konnte Nvidia im Desktop-Segment Marktanteile abnehmen, Letzterer hatte dafür starke Verkäufe bei Notebooks. Insgesamt verliert nur Intel Marktanteile.

Jon Peddie Research protokolliert regelmäßig die weltweiten GPU-Verkäufe. Mit in die Statistik aufgenommen werden Desktop-PCs, Notebooks sowie x86-Tablets und Embedded-Systeme. Server und ARM-basierte Geräte hingegen nicht. Im aktuellen Report werden die in Prozessoren integrierten Grafikeinheiten mit berücksichtigt, damit auch Intel. In den kommenden Tagen werden die Zahlen rein dedizierter GPUs, primär von AMD und Nvidia, folgen.

Im vierten Quartal 2015 konnte AMD 6,69 Prozent mehr Radeon-Grafikkarten für Desktop-PCs verkaufen, wohingegen die entsprechenden Geforce-Desktop-Verkäufe um 7,56 Prozent abgenommen haben. AMD konnte dem Konkurrenten damit also ein paar Desktop-Marktanteile abnehmen. Intel konnte indes 6,1 Prozent mehr Desktop-Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit absetzen. Bei den Notebooks hat AMD 30,3 Prozent mehr APUs verkauft, jedoch 1,3 Prozent weniger dedizierte Radeons. Nvidias Mobile-Verkäufe haben um stolze 34,2 Prozent zugelegt, was das letzte Rekordquartal für Nvidia mit höheren Margen erklärt - bei Notebooks kann der Chiphersteller üblicherweise höhere Preise für die Geforce-GPUs aufrufen. Intels mobile Verkäufe sind indes um 1,7 Prozent zurückgegangen.

Intels Marktanteile gehen daher von 72,8 auf 71,6 Prozent zurück. Davon bekommen AMD 0,3 (11,8 insgesamt) und Nvidia 0,9 Prozent (16,6 insgesamt) ab. Im Vergleich zum Q4/2014 hat nur AMD weiterhin ein Minus. Laut JPR haben inzwischen 31,28 Prozent aller Rechner eine dedizierte Grafikkarte verbaut, wobei das zuletzt zunehmend bei Notebooks der Fall ist. Im Desktop sind es gegenüber dem Q3/2015 4,87 Prozent weniger. Der gesamte PC-Markt hat Ende 2015 indes wieder mit einem Plus von 2,01 Prozent zugelegt (- 10,27 % ggü. Q4/2014). JPR vermutet, dass das an den vielen Triple-A-Spielen vom vergangenen Herbst liegt, woraufhin sich viele Spieler neue Hardware gekauft hätten.

Quelle Jon Peddie Research

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    • Kommentare (39)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Haasinger
        Und das typische "VR ready" zieht hirnlose käufer fast noch mehr an.
        Wobei ja die VR-Brillen ja auch noch 750€ bzw. 900€ kosten. Bis sich das durchsetzt, wird es noch sehr lange dauern.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Haasinger
        Und das typische "VR ready" zieht hirnlose käufer fast noch mehr an.
        Wobei ja die VR-Brillen ja auch noch 750€ bzw. 900€ kosten. Bis sich das durchsetzt, wird es noch sehr lange dauern.
      • Von Brehministrator BIOS-Overclocker(in)
        Sehr konstruktiver Diskussionsbeitrag Na ja, wir haben da halt unterschiedliche Ansichten, und werden uns hier wohl eh nicht mehr einig werden. Schönen Tag noch.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Achja, hast bestimmt Recht.
        Viel Spass damit.
      • Von Brehministrator BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von JoM79
        Oh man, klar alle kaufen nur Fertig PC's.
        Guck mal auf die Verkaufszahlen bei Mindfactory, scheint ne Menge Nerds zu geben.
        Und da gibts noch ne Menge andere Anbieter, aber klar, wird ja nur Fertig PC gekauft.
        Wirklich interessant was hier.
        Du weißt schon, dass Mindfactory mit ihren riesigen Stückzahlen und aggressiven Preisen zum Teil deutlich unter den normalen Großhandelspreisen für Händler und PC-Bauer (die nur mal 20-50 Karten wollen) liegt? Mindfactory kauft eben mal locker 10'000 Karten auf einmal (direkt beim Hersteller), und kriegt dadurch riesige Rabatte. Der Computerladen meines Vertrauens hier um die Ecke, der auch sehr viele "Fertig-PCs" verkauft, hat mir erzählt, dass die einen Großteil der Teile im normalen Internet-Endkundenhandel beziehen, weil es da teilweise echt preiswerter ist, als die gleiche Menge an Teilen vom Großhandel kommen zu lassen. Insofern sind diese Zahlen nicht all zu aussagekräftig. Viele (wenn nicht sogar die meisten) dieser Karten wandern trotzdem in Fertig-PCs.

        Wieviele Gamer kennst du denn so in deinem Freundeskreis, die an ihrem PC rumschrauben würden, oder sogar selbst ein Hardware-Teil austauschen? In meinem Freundeskreis gibt es da nicht all zu viele. Die trauen sich nicht mal, ihren PC aufzuschrauben Vielleicht hast du ja zufällig viele "Bastler-Freunde", aber repräsentativ ist das m.E. nicht.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Oh man, klar alle kaufen nur Fertig PC's.
        Guck mal auf die Verkaufszahlen bei Mindfactory, scheint ne Menge Nerds zu geben.
        Und da gibts noch ne Menge andere Anbieter, aber klar, wird ja nur Fertig PC gekauft.
        Wirklich interessant was hier.
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