Xigmatek Asgard im Test: Wie gut ist das 30-Euro-Gehäuse?
Xigmatek hat einen echten Kampfpreis aufgerufen. Das kompakte Gehäuse mit schwarzem Innenraum kostet nur rund 30 Euro und ist damit einer der günstigsten Testkandidaten. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Im schwarz lackierten Innenraum des kompakten Asgard nutzt Xigmatek die Schnellbefestigungen für Laufwerke und Steckkarten, um orangefarbene Akzente zu setzen. [Quelle: Siehe Bildergalerie]Mit dem Asgard bleibt Xigmatek seinem (Namens-)Schema treu. Wie beim größeren Midgard ist das gesamte Gehäuse - inklusive Innenraum und sämtlichem Zubehör wie Kabelbinder, Schrauben und Slot-Blenden - in Schwarz gehalten. Lediglich die Schnellbefestigungen für Steckkarten und Laufwerke setzen orangefarbene Akzente. Während der Stahlrahmen eine matte Farbbeschichtung aufweist, hat die Kunststofffront einen Glanzüberzug. Die Vorderseite des Gehäuses bietet eine feinmaschige Mesh-Abdeckung, durch die Luft von einem 120-Millimeter-Lüfter angesogen und über den Festplattenkäfig geblasen wird. Das Asgard bietet vier externe Schächte für 5,25-Zoll-Einschübe, die alle über Befestigungsmechanismen verfügen, mit deren Hilfe Laufwerke ohne Werkzeug eingebaut werden können. Gleiches gilt für die 3,5-Zoll-Schächte, von denen insgesamt fünf für interne und einer für ein externes Gerät zur Verfügung stehen. Eine große Öffnung in der Mainboard-Halterung erleichtert den Einbau von CPU-Kühlern mit Backplate. CPU-Kühler können bis zu einer Bauhöhe von ca. 150mm verbaut werden.
Das Netzteil wird unter dem Gehäusedeckel angebracht. Die Rückseite des Asgard bietet einen freien Montageplatz für einen zusätzlichen 80-, 92- oder 120-Millimeter-Lüfter. Darunter befinden sich sieben Erweiterungsslots für Steckkarten. Die zugehörigen Schnellbefestigungen aus Kunststoff bieten zwar festen Halt, sind aber, gerade bei Dual-Slot-Grafikkarten, etwas hakelig zu arretieren.
In Sachen Leistungsfähigkeit leidet das Asgard darunter, dass es nur mit einem Lüfter ausgerüstet ist. Da nur der S-Flex auf dem CPU-Kühler Abwärme aus dem Gehäuse befördert, überrascht es nicht, dass die CPU-Temperatur auf 87 Grad Celsius steigt und sich die Grafikkarte mit 79 Grad Celsius im oberen Wärmebereich bewegt. Bei der Lautstärke kann das Asgard nicht punkten und erreicht hohe Sone-Werte. Den Kompatibilitätstest besteht das Xigmatek-Gehäuse nur teilweise, denn die Unterbringung des IFX-14 ist problematisch. Durch den geringen Abstand zwischen Mainboard und Netzteil kann der Kühler nur horizontal montiert werden. Das überlange Netzteil hingegen passt ohne Probleme. Insgesamt ist das Asgard ein durchschnittliches Gehäuse. Doch Xigmatek hat einen echten Kampfpreis aufgerufen. Das kompakte Gehäuse mit schwarzem Innenraum kostet nur rund 30 Euro und ist damit einer der günstigsten Testkandidaten bei PC Games Hardware.
Fazit Xigmatek Asgard: Das Asgard hat seine Schwächen, was sich in der Note von 3,24 wiederspiegelt. Auf dem Markt gibt es bessere Gehäuse (die aber auch deutlich teurer sind), doch wer auf den Preis schaut, dürfte mit dem Asgard sehr zufrieden sein. Für die aufgerufenen 30 Euro ist das Asgard ein fairer Deal, und bietet im Vergleich zu anderen Gehäusen dieser Preisregion viel Leistung. Wenn Sie ihren Gehäusekauf also vor allem am Preis orientieren, sollten Sie einen ausführlichen Blick auf das Asgard werfen.
| Produkt | Asgard |
|---|---|
| Hersteller (Webseite) | Xigmatec (www.xigmatek.com) |
| Bezugsquelle | Caseking |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | 30 Euro/gut |
| Material | Stahl |
| Upgrade-Tipp der Redaktion | - |
| Lüfterplätze (Lüfter schon vorhanden) | 1x 120 mm (Front), 1x 92 / 80 mm (Front, optional, statt 120 mm), 1x 120 / 92 / 80 mm (Rückseite, optional), 2x 120 / 92 / 80 mm (linkes Seitenteil, optional) |
| Platz für Grafikkarte(n) | 29 cm |
| Modding/Silent | - |
| Netzteil | - |
| Frontanschlüsse | 2 x USB, Sound |
| Gewicht | 5,58 kg |
| Abmessungen (B x H x T) | 185 x 408 x 475 mm |
| Verarbeitung/Verwindungssteifheit | gut/gut |
| CPU-Temperatur (Last) | 87 Grad Celsius |
| Grafikkartentemperatur (Last) | 79 Grad Celsius |
| Gehäusetemperatur (Last) | 31 Grad Celsius |
| Festplattentemperatur (Last) | 34 Grad Celsius |
| Lautstärke in Sone (Last) | 5,0 Sone |
| Kompatibilitätstest bestanden? | partiell |
| FAZIT | 3,24 |
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- Schlagwörter:
- , xigmatek
Das Gehäuse hat einen 120mm Xigmatek Lüfter in der Front.
ich habe ein System mit Athlon II x4 620, 2x2 GB 1600er DDR3 RAM, einer HDD und 5750 zusammengebaut.
Die CPU wird von einem Mugen 2 gekühlt, im Idle 1-4°C über Zimmertemperatur, CoreDamage geht bis max. 53°C.
Es kommt also immer darauf an was du in das Gehäuse einbaust, 2x 5970 und einen Core i7 980X mit 1,5V Vcore wird dir dahin schmelzen.
Ein weniger hitziges System kann durchaus gut gekühlt werden.
Bei dem AMD System habe ich einen Scythe S-Flex 800rpm in die Front eingebaut, einen vor den Mugen und einen hinten ans Gehäuse.
Die beiden Gehäuselüfter sind mit Gumminippeln fixiert und das lauteste am ganzen PC ist unter Vollast die Spiele DVD beim Kopierschutzüberprüfen ^^
Den Rest des System hörst du nicht, ausser du gehst mit dem Ohr ans Gehäuse.
Es kommt also sehr auf die Hardware an und die Mühe die du in den Aufbau steckst.
Ok, die Materialstärke ist vorallem an den Seitendeckeln etwas dünn gewählt, doch dafür gibt es ja schliesslich Dämmmatten
Ergo: im Vergleich zum vorherigen Gehäuse (original HP Pavilion t3510) ist die Verbesserung zu dem Preis einfach einmalig.