Cooler Master Storm Scout [Quelle: siehe Bildergalerie]
Einleitung: Cooler Master Storm Scout im TestAuf der Games Convention im Jahre 2008 wurde die Storm-Serie erstmals von Cooler Master vorgestellt. Bei Storm-Produkten steht laut Cooler Master der Fokus auf die spielende Gemeinde im Vordergrund. Mit dem Storm Sniper kam im Dezember das erste Gehäuse der neuen Marke in den Handel. Das Sniper hat sich durch seine nicht ganz alltägliche Form, frischen Ideen wie die integrierte Lüftersteuerung und jeder Menge Platz zum verlegen der Kabel ausgezeichnet. Das Storm Scout ist nun das zweite Gehäuse der Spielermarke und wird voraussichtlich Ende April in den Regalen stehen. Ob das Scout überzeugt, erfahren Sie in unserem Test.
Cooler Master Storm Scout [Quelle: siehe Bildergalerie]
Design und Äußeres: Cooler Master Storm Scout im TestAls auffälligstes Merkmal des Scout zählt sicherlich der Tragegriff, der den Deckel des Gehäuses ziert. Durch die eingesetzte Querstrebe lässt sich der Rechner auch mit nur einer Hand tragen, wobei dieser vollgepackt mit Hardware besser mit zwei Händen bewegt werden sollte. Äußerlich bestehen die Griffe zwar aus Kunststoff, darunter befindet sich allerdings eine stabile Stahlkonstruktion. Über den Laufwerken ist das I/O-Panel untergebracht, das neben viermal USB, Audio, E-SATA auch Schalter für Power, Reset und dem Abschalten der LEDs der Lüfter beherbergt.
Die Front-Partie ist seht luftig gehalten, die Blenden des 5,25-Zoll-Schachtes bestehen aus Lochblech und sind mit Stabfiltern versehen. Im unteren Teil sitzt ein 140-Millimeter-Lüfter, der mit Spannung versorgt rot leuchtet. Bei den Seitenteilen hat sich Cooler Master an dem Design des Snipers orientiert, wenngleich die Form der Ausstanzung nicht ganz so ausgeprägt ist. Die linke Seite ziert darüberhinaus noch ein Seitenfenster aus Plexiglas, das den Blick in den Innenraum ermöglicht. In das Fenster sind darüberhinaus noch Lüftungsschlitze und Bohrungen zur Befestigung von zwei 140er-Lüftern untergebracht.
Beim Anblick der Rückseite fällt auf, dass die Slotblenden ebenfalls schwarz sind - doch dazu gleich mehr. Im Heck befindet sich ein durchsichtiger 120-mm-Lüfter, der ebenfalls rot beleuchtet wird, wenn die LEDs mit Strom versorgt werden. Ein 140-Millimeter-Lüfter im Deckel komplettiert die Lüfterbestückung. Dieser ist allerdings nicht beleuchtet, was aber nicht weiter schlimm ist, denn nach außen hin würde man davon ohnehin sehr wenig sehen.
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Innenraum: Cooler Master Storm Scout im TestDer Innenraum ist schwarz, und zwar durch und durch. Den kompletten Innenraum des Scout hat Cooler Master schwarz lackiert, auch die Slotblenden und die werkzeugfreier Arretierung der Laufwerke und Steckkarten sind nun schwarz und nicht wie beispielsweise beim CM 690 lila/blau. Lediglich die durchsichtigen Lüfter heben sich von dem schwarzen Innenraum etwas ab. Im Lieferumfang befinden sich sogar schwarze Schrauben, wobei Cooler Master dieses Prinzip nicht hundertprozentig umgesetzt hat, denn die Kabel sind leider nicht schwarz ummantelt. Immerhin sind diese größtenteils auf der Rückseite des Scout verlegt und somit nur teilweise sichtbar. Bei der Montage der 5,25- und 3,5-Zöller gibt es keine Überraschungen, denn Cooler Master setzt hier auf das bewährte System - der Einsatz von Werkzeug ist nicht notwendig. Neben sieben Steckkarten befindet sich eine weitere Slotblende im Scout, um die beispielsweise das Kabel der Maus gewickelt werden kann, womit diese erst nach dem Öffnen der Seitenwand entfernt werden kann. Dies erschwert den Diebstahl auf einer LAN-Party.
Cooler Master Storm Scout [Quelle: siehe Bildergalerie]
Praxis: Cooler Master Storm Scout im TestBeim Layout gibt es wenig nur wenig zu bemängeln: Der Abstand der Hauptplatine zu dem vorinstallierten Lüfter ist zu gering. So müssen wir den Lüfter bei unserem Test ausbauen, damit der IFX-14 von Thermalright genug Platz hat. Lange Netzteile hingegen stellen für das Scout kein Problem dar, selbst unser langes Enermax Galaxy passt hier problemlos. Der Einbau der Geforce GTX 260 gelingt zwar problemlos, allerdings ist zu dem Festplattenkäfig nicht mehr viel Platz. Lange Grafikkarten, deren Stromstecker hinten an der Karte angebracht ist, könnten hier Probleme bereiten. Der Festplattenkäfig ist leider vernietet, was Fans von Wasserkühlungen stören wird.
Damit das Netzteil mit frischer Luft versorgt wird, befindet sich eine Öffnung im Gehäuseboden, die mit einem metallenen Staubfilter ausgestattet ist. Leider muss das Netzteil zum Reinigen des Filters ausgebaut werden. Ein Staubsauger sollte aber auch von unten den gröbsten Staub entfernen können. Praktisch beim Einsatz von Kühlern samt Backplate ist die Aussparung in der Mainboard-Halterung. So können entsprechende Kühler auch ohne den Ausbau der Hauptplatine getauscht werden. Für eine Wasserkühlung ist das Storm Scout weniger geeignet, lediglich ein 120er-Radiator passt problemlos in das Gehäuse, denn zwischen Hauptplatine und Deckel sind weniger als 3 Zentimeter Platz. Zum Verstecken der Kabel stehen einige Löcher zur Verfügung, mit deren Hilfe die Kabel auf der Rückseite des Mainboard-Schlittens verlegt werden können. Die Form der Seitenteile erlaubt somit auch dickeren Kabeln die unsichtbare Verlegung. Ein Novum gibt es in Sachen Laufwerke: So legt Cooler Master dem Scout zwei Adapterschienen für den Einsatz von 1,8- bzw. 2,5-Zoll-Massenspeichern bei.
Fazit: Cooler Master Storm Scout im TestObwohl das Scout kein direkter Nachfolger des Snipers ist, sondern lediglich die Storm-Produktpalette erweitert, präsentiert es sich großartig. Insbesondere der Tragegriff, der Diebstahlschutz und die Möglichkeit, die LEDs der montierten Lüfter auf Knopfdruck auszuschalten machen das Gehäuse für Spieler interessant, die ab und zu eine größere LAN-Party besuchen. Mit 8,7 Kilogramm ist das Scout für ein Stahl-Gehäuse erstaunlich leicht und trotzdem sehr stabil. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber mit dem schwarz lackierten Innenraum hebt sich das Scout nochmals von der Konkurrenz ab - insbesondere durch den fairen Preis, denn das Scout ist unter anderem bei Caseking für
knapp 90 Euro gelistet.
Oliver Pusse
„Cooler Master macht das Storm Scout nicht nur für Spieler interessant - der schwarze Innenraum in dieser Preisklasse überzeugt.“
Als ich das Scout aus der Storm-Serie auf der Cebit zum ersten Mal sah, war ich recht skeptisch. Eine Aussage von Cooler Master machte mir allerdings Hoffnung, denn man versprach einen Retail-Preis von 99 Euro. Derzeit ist das Scout unter anderem bei Caseking bereits für knapp 90 Euro gelistet und soll Ende des Monats verfügbar sein - der Preis für den Endkunden ist somit sogar noch etwas niedriger als ursprünglich angepeilt. Geschmack ist bekanntlich verschieden, so gefallen mir persönlich schlichte Gehäuse besser, aber das Scout ist für das angedachte Umfeld auf einer LAN-Party bestens geeignet, die eingebauten Gadgets überzeugen auch mich.
Hintergrundmaterialien zum Cooler Master Storm Scout
| Produkt |
Storm Scout |
| Hersteller (Webseite) |
Cooler Master (www.coolermaster.com) |
| Bezugsquelle (Webseite) |
Caseking (www.caseking.de) |
| Preis/preis-Leistungs-Verhältnis |
Gut |
| Material |
Stahl (SECC) |
| Ausstattung (20%) |
1,57 |
| Lüfterplätze (Position, Lüfter schon vorhanden) |
1 x 140 mm (Front, vorh.), 2 x 140 mm (Seite), 1 x 120 mm (Heck, vorh.), 1x 140 mm (Deckel, vorh.) |
| Platz für Grafikkarte(n) |
28 Zentimeter |
| Modding/Silent |
Beleuchtet Lüfter, Fenster, Griffe/HDD-Entkopplung |
| Frontanschlüsse |
4 x USB, Audio, E-SATA |
| Eigenschaften (20%) |
2,5 |
| Gewicht |
8,7 Kilogramm |
| Abmessungen (B x H x T) |
219 x 496 x 489 mm |
| Verarbeitung/Verwindungssteifheit |
Gut/gut |
| Leistung (60 %) |
1,43 |
| CPU-Temperatur (Last) |
72 Grad Celsius |
| Grafikkartentemperatur (Last) |
77 Grad Celsius |
| Gehäusetemperatur (Last) |
24 Grad Celsius |
| Festplattentemperatur (Last) |
31 Grad Celsius |
| Lautstärke in Sone (Last) |
3,6 Sone |
| Kompatibilitätstest bestanden? |
Partiell |
| FAZIT |
1,67 |
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Schraubenverwechsler
26.04.2011 19:34
Ich dachte da an:
Thermalright Archon
Thermalright Silver Arror
Noctua NH-D14
Scythe MUGEN Rev. B
Scythe Yasya
Hab selber den Scythe Mugen Rev. 2 drinnen.
Schraubenverwechsler
26.04.2011 19:32
Hab das Gehäuse.
Jetzt muss ich nur einen Kompromiss finden, denn es passt leider nur ne Grafikkarte mit höchstens 28 cm rein. Wird daher ne Sapphire 6950. Die ist "kurz" genug
Schraubenverwechsler
13.02.2011 15:26
Weiß jemand ob in das Gehäuse einer der Lüfter die im Einkaufsführer drin sind reinpassen ?
Ich dachte da an:
Thermalright Archon
Thermalright Silver Arror
Noctua NH-D14
Scythe MUGEN Rev. B
Scythe Yasya