Geforce GTX 1060/6G: GDDR5X-Versionen langsamer als 9-Gbps-Modelle

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Geforce GTX 1060/6G: GDDR5X-Versionen langsamer als 9-Gbps-Modelle (2)
Quelle: Palit

Palit hat eine Produktseite zur Geforce GTX 1060/6G Gaming Pro OC+ live genommen, die mit GDDR5X- statt GDDR5-Speicher ausgestattet ist. Die Spezifikationen halten eine Überraschung parat: Der RAM soll nur mit 4.400 MHz takten und damit langsamer ausfallen als bei den 9-Gbps-Grafikkarten vom vergangenen Jahr.

Während Nvidia zuletzt seine Grafikkarten-Oberklasse mit den Turing-Grafikkarten Geforce RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070 erneuert hat, steht in der Mittelklasse erst einmal noch alte Kost auf dem Plan. Die Hinweise einer neuen Geforce GTX 1060 als Konter zu AMDs Radeon RX 590 sind unverkennbar. Die Pascal-GPU GP106 soll künftig GDDR5X- statt GDDR5-Speicher nutzen und damit höhere Speicherübertragungsraten erreichen. Gigabyte hat bereits eine Produktseite zur Geforce GTX 1060/6G G1 Gaming D5X 6G live genommen, nennt dort aber noch keine finalen Taktraten.

Geforce GTX 1060/6G mit langsamem GDDR5X-Speicher

Palit folgte unlängst mit seiner Geforce GTX 1060/6G Gaming Pro OC+, deren Datenblatt bereits komplett ist. Laut dem Nvidia-Boardpartner rechnen die 6 GiByte GDDR5X-RAM mit 8,8 Gigabit pro Sekunde (Gbps), sprich 4.400 MHz. Das ist überraschend, weil die langsamsten GDDR5X-Module von Micron mit 10 Gbps spezifiziert sind. Der RAM auf den neuen GTX-1060-Grafikkarten könnte sich deshalb besonders gut übertakten lassen, wenn nicht gerade das Speicher-Interface aus uns nicht bekannten Gründen schlapp macht oder der "GDDR5X-Abfall", der die 10 Gbps nicht mehr mitmacht, zum Einsatz kommen sollte.

Lesenswert: VR auf Turing bringen: Wie sich RTX 2070 und 2080 (Ti) in der virtuellen Realität schlagen

Summa summarum erreicht die neuaufgelegte Geforce GTX 1060/6G eine Übertragungsrate von 211 GB/s - 10 Prozent mehr als die 192 GB/s der normalen Version. Im April 2017 hatte Nvidia allerdings schon Custom-Designs der Mittelklasse-Grafikkarte freigegeben, die mit 9 Gbps schnellem GDDR5-RAM ausgestattet sind und somit vor anderthalb Jahren schneller arbeiteten als der jüngste Ableger. GDDR5X rechnet dafür bei den hohen Frequenzen effizienter, weil das Interface nur noch halb so schnell takten muss. Abseits dessen steht bei der Geforce GTX 1060/6G von allen Pascal-Grafikkarten bereits die höchste Bandbreite normiert auf die Rohleistung zur Verfügung. Speicher-OC bringt da verhältnismäßig wenig.

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    • Kommentare (98)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Ich finde das voll in Ordnung so. Da Schöne ist doch gerade, dass man sich als Schrauber selbst entscheiden kann, welche Komponenten welche Priorität haben. Und wenn ein besonders kleines Gehäuse ohne aktive Lüftung Piorität hat und man die restliche Hardware danach ausrichten muss, hat man zu jeder Zeit -und insbesondere jetzt wieder - genug Auswahl.

        Ich hatte damals auch zur GTX 1060 gegriffen, weil diese in mein ITX-Konzept passte. Von Nvidia gab es keine stärkeren Karten im passenden Format und die von AMD waren zur Hochzeit des Mining-Wahns überteuert und/oder gar nicht zu zu bekommen. Und als ich dann Anfang des Jahres fürs Zweitsystem eine RX 480 im passenden Format günstig in der Bucht schießen konnte, hatte ich zwar keinerlei Bedenken, sie ins Kolink Satellite zu stecken, aber bei einem DAN Cases A4-SFX hätte ich mir das auch dreimal überlegt. Nicht nur wegen der Wärmeentwicklung bei spärlicher Gehäuselüftung, sondern auch wegen der tendenziell schwächeren (oder bei ausreichender Leistung sündhaft teuren) SFX-Netzteile.
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Ich finde das voll in Ordnung so. Da Schöne ist doch gerade, dass man sich als Schrauber selbst entscheiden kann, welche Komponenten welche Priorität haben. Und wenn ein besonders kleines Gehäuse ohne aktive Lüftung Piorität hat und man die restliche Hardware danach ausrichten muss, hat man zu jeder Zeit -und insbesondere jetzt wieder - genug Auswahl.

        Ich hatte damals auch zur GTX 1060 gegriffen, weil diese in mein ITX-Konzept passte. Von Nvidia gab es keine stärkeren Karten im passenden Format und die von AMD waren zur Hochzeit des Mining-Wahns überteuert und/oder gar nicht zu zu bekommen. Und als ich dann Anfang des Jahres fürs Zweitsystem eine RX 480 im passenden Format günstig in der Bucht schießen konnte, hatte ich zwar keinerlei Bedenken, sie ins Kolink Satellite zu stecken, aber bei einem DAN Cases A4-SFX hätte ich mir das auch dreimal überlegt. Nicht nur wegen der Wärmeentwicklung bei spärlicher Gehäuselüftung, sondern auch wegen der tendenziell schwächeren (oder bei ausreichender Leistung sündhaft teuren) SFX-Netzteile.
      • Von Thorbald35 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von The-GeForce
        Da sind wir völlig einer Meinung. In einem normal großen Tower und sogar in vielen ITX-Gehäusen bekommt man mit den Temperaturen kein Problem, wenn die Belüftung stimmt. Wie in meinem Post aber schon steht: Für das DAN CASE A4 gilt das nicht. Dort muss man entweder eine Wasserkühlung mit externem Radiator einbauen oder damit leben, dass man hohe Temperaturen hat und entsprechend effiziente Komponenten einbauen. Platz für einen Gehäuselüfter hat man nämlich nicht. Da mir eine Wasserkühlung zu teuer ist, habe ich mich für den Einbau von möglichst effizienter Hardware entschieden. Und ein Blick in den aktuellen Test der PCGH bezüglich der RX580 hat mich darin bestätigt, dass die GTX 1060 auch jetzt noch die richtige Karte für mich ist. Und um das noch einmal klar zu sagen: Ich singe hier weder Lobpreisungen auf die 1060 noch auf Nvidia. Müsste ich aktuell für ein "normales" Gehäuse eine GPU empfehlen, wäre das die RX580/8G oder eine günstige gebrauchte RX 480/8G.

        Und das Thema Temperatur trifft natürlich auch meine CPU. Bedingt durch die schlechte Kühlung habe ich bei meinem Ryzen den Boost abgeschaltet, was für mein Anwendungsszenario kein Problem darstellt aber die Temperaturen bzw. die Lautstärke auf ein angenehmes Level drückt. Denn durch den Platzmangel musste ich auf einen sehr flachen CPU-Kühler zurückgreifen. Trotzdem ist die CPU der größte Hitzkopf in meinem System.
        Vielleicht doch ein anderes Gehäuse - ich mein, weniger Einschränkungen können auch fein sein...
      • Von The-GeForce
        Zitat von Thorbald35
        Also, sowohl 1060 und auch 580 geben keine nennenswerte Wärme ab, in einem normalen Midtower - Natürlich ist die 1060 diesbezüglich leicht im Vorteil, aber wenn du dich um deine Kühlung, im normalen Maße kümmerst, wirst du im schlimmsten Fall vielleicht einen 5 Grad mehr CPU Temperaturunterschied nachweisen können, wenn du sehr genau testest.

        Ich weis nicht wie es bei dir ist - meine CPU wäre mit 15° mehr, noch immer im grünen Bereich - locker...
        Ich behaupte, wer seine Temps nicht kontrollieren kann, hat sich schlicht zu wenig informiert, falsch interpretiert, zu arg geregelt oder bei Intel gekauft...
        Wer nicht gerade I9 OC fährt, sollte eigentlich Brainless "ok Temps" bekommen...

        ...
        Da sind wir völlig einer Meinung. In einem normal großen Tower und sogar in vielen ITX-Gehäusen bekommt man mit den Temperaturen kein Problem, wenn die Belüftung stimmt. Wie in meinem Post aber schon steht: Für das DAN CASE A4 gilt das nicht. Dort muss man entweder eine Wasserkühlung mit externem Radiator einbauen oder damit leben, dass man hohe Temperaturen hat und entsprechend effiziente Komponenten einbauen. Platz für einen Gehäuselüfter hat man nämlich nicht. Da mir eine Wasserkühlung zu teuer ist, habe ich mich für den Einbau von möglichst effizienter Hardware entschieden. Und ein Blick in den aktuellen Test der PCGH bezüglich der RX580 hat mich darin bestätigt, dass die GTX 1060 auch jetzt noch die richtige Karte für mich ist. Und um das noch einmal klar zu sagen: Ich singe hier weder Lobpreisungen auf die 1060 noch auf Nvidia. Müsste ich aktuell für ein "normales" Gehäuse eine GPU empfehlen, wäre das die RX580/8G oder eine günstige gebrauchte RX 480/8G.

        Und das Thema Temperatur trifft natürlich auch meine CPU. Bedingt durch die schlechte Kühlung habe ich bei meinem Ryzen den Boost abgeschaltet, was für mein Anwendungsszenario kein Problem darstellt aber die Temperaturen bzw. die Lautstärke auf ein angenehmes Level drückt. Denn durch den Platzmangel musste ich auf einen sehr flachen CPU-Kühler zurückgreifen. Trotzdem ist die CPU der größte Hitzkopf in meinem System.
      • Von slot108 Software-Overclocker(in)
        Junge, Junge ... ich hab mich ursprünglich darauf bezogen:
        Zitat von Gurdi
        Miner undervolten Ihre Karten und reißen den Lüfter auf und der HBM geht schlicht nicht kaputt. ...
        der Rest deines postes ist mir zu episch und zu kindisch. tust ja so, als würd ich an dein Schmuckkästchen wollen ...
      • Von Thorbald35 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von slot108
        ich schreibe was ich meine. zB dass auch HBM kaputt gehen kann. oder dass 24/7-Betrieb auch undervolted verschleißt. in ner Diskussion ist es oftmals üblich, dass a zu b führt, b zu c, etc. ... wenn das für dich ein "Festbeißen" ist ...
        Natürlich hast du Recht - es gibt Verschleiß - folgerst auch du daraus, dass Nvidia seine Pro Karten, welche wie du sagst, extra für 24/7 gemacht sind, eine schlechte Ram Wahl mitbringen?
        Oder ist es nicht vielmehr so, dass die Wahl des HBM2 Speichers einen nennenswerten Teil dazu beitrug(trägt), dass AMD weder mit geplanter Geschwindigkeit, noch mit erwünschtem Preis Launchen konnte (weil HBM nicht mit versprochenen Spezifikationen lief und nicht die ebenfalls versprochenen Yields erreichte und vor allem viel, viel später kam- beides hatte großen Einfluss, nicht so sehr auf die Leistung selbst, sondern auf die Preisleistung und dem Launch Termin...
        TROTZDEM ist die 56 schneller, und günstiger, trotz deutlich größerem Chip, trotz teurem HBM2 als die deutlich ältere, kleine 1070, welche im Gegensatz zur 56 sogar schon abgelöst wurde...sehr komisch
        Die nochmal inneffizientere 64 ist auf ein mal ein besseres Angebot als die 1080 (Preis steigend), welche wiederum, gegenüber der 2070, die bessere Preisleistung bringt - ich fass es nicht...

        Ohne Frage performed Nvidia im Allgemeinen wirklich gut und effizient - aber zum aktuellen Preis?

        Wenn also Preisleistung ein solches Thema für dich ist, wie kannst du auch nur eine Nvidia Karte ihrem AMD Pendant vorziehen? Immerhin sind ALLE Beispiele deutlich teurer...

        Oder du fängst nun wieder mit dem Verbrauch an - die zusätzlich generierte Hitze ist wohl kaum relevant und wenn deine Karte 6 Jahre betreibst, 8 std am Tag - rechnet sich deine "Grüne Karte" schnell wieder...sonst eher nicht! Da du OC betreibst, ist dir die Stromgeschichte offenbar nur in der Theorie und beim Gegner wichtig (Hauptsache mal darauf Hingewiesen, dass selbst Undervolting nicht vorm Verschleiß schützt).

        EDIT: Bei deinen Pro Karten, läuft der Speicher übrigens mit mehr Takt als bei Vega - für 24/7...selbst mit Mining erreicht man nicht die Last, die HBM, welcher meist bei gemütlichen 50 Grad bei schlechter Kühlung rumschwirrt, irgendwie zicken könnte - bei viel Stromfluss geht's eher um die Spannungsversorgung . Diese ist bei AMD seit geraumer Zeit vorbildlich - stell dir vor, bei Vega besser als bei einer 1080 ti....

        So lang man alle deine Argumente auch gegen deine Argumentation verwenden kann, reden wir nicht von A nach B sondern über Grundsätzliches - Verstehe erstmal A bevor du mit B anfängst... Deine 980ti ist ja auch nicht sparsam mit der Abwärme, aber reicht ja net, muss OC drüber - Deine CPU Verbraucht auch gut über 100W bei nur 4 Threats (~40%+ über Stock, OC sei Dank) - von wegen Effizienz...

        Du machst dich auf so vielen Ebenen angreifbar, dass es anstrengend wird, alle aufzuzählen...
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