Gears of War Ultimate Benchmarks - Alte Engine, neue DirectX-12-API, funktioniert das?
Nachdem Gears of War Ende Juli von der Bundesprüfstelle vom Index strich, ist die beinahe komplett überarbeitete Ultimate Edition auch in Deutschland über den Windows Store zu beziehen. Wir nutzen die Gelegenheit und werfen einen Blick auf den Covershooter auf Basis der altehrwürdigen Unreal Engine 3 mit nun obligatorischem Direct-X-12-Support.
Auf dieser Seite
Als der Cover-Shooter Gears of War vor knapp 10 Jahren für die Xbox 360 erschien, setzte das Spiel auf Basis der Unreal Engine 3 technische Maßstäbe. Das für die Gears-of-War-Serie nun zuständige, interne Microsoft-Studio The Coalition beließ die Optik für die Ultimate Edtion jedoch nicht auf diesem Stand, sondern überarbeitete die Inhalte des Spiels fast komplett. Das Remaster bekam neue, hochauflösende Texturen, eine verfeinerte Geometrie und neue Post-Processing-Effekte inklusive HBAO+ aus Nvidias Gameworks-Programm.
Gears of War Ultimate Edition - Technische Eindrücke
Gears of War Ultimate Edition kann zwar nicht mit aktuellen Technikkrachern mithalten, wirkt jedoch auf den ersten Blick auch nicht altmodisch. Zumindest bis man eine Weile gespielt hat, denn nun fallen einige Anachronismen ins Auge: Die Physik-Berechnung ist aus heutiger Sicht extrem rudimentär, das Leveldesign sehr schlauchig und begrenzt, die ehemals ansehnlichen Animationen wirken heutzutage etwas grobschlächtig, Hauptcharakter und KI-Kämpen bewegen sich wie auf Schienen. All dies ist prinzipiell nicht verwunderlich, denn die Ultimate Edition basiert trotz der umfangreichen Überarbeitungen und Ergänzungen im Kern noch immer auf der ursprünglichen Technik. Mit dem Microsoft Store und der Windows-10-Exklusivität hielt indes Direct X 12 Einzug. Anfängliche Probleme mit Radeon-Grafikkarten und synchronisierter Bildausgabe wurden außerdem behoben, weitere Optimierungen sowie ein Support für Free- und Gsync sind im Rahmen 5 größerer Updates bereits eingeflossen. Doch leider enttäuscht die Schnittstelle trotz interner Microsoft-Entwicklung und der Tatsache, dass die Ultimate Edition außerhalb von Deutschland bereits seit Anfang März 2016 verfügbar ist. Trotz aufgebohrter Optik sollte Gears of War Ultimate Edition aufgrund der zugrundeliegenden Unreal Engine 3 sowie der im heutigen Maßstab sehr rudimentären (Rigid-Body-)Physik und kleinen, schlauchigen Levels keine Herausforderung für aktuelle Hardware darstellen. Der integrierte Benchmark untermauert diesen Eindruck dann auch mit ordentlichen Ergebnissen - kaum sind wir im Spiel, fallen uns aber leistungstechnische Ungereimtheiten ins Auge.
Gears of War Ultimate Edition - Grafikkarten-Benchmarks
Für unsere Benchmarks wählen wir wie gewohnt eine händisch evaluierte Szene, im zweiten Akt stoßen wir auf ein Szenario, welches sich gut reproduzieren lässt und uns dabei außerdem einen der längeren Levelschläuche vorsetzt, denn zumeist ist man in Gears of War in kleineren, arenagleichen Abschnitten unterwegs, die wiederum durch kurze Gänge verbunden sind. In der Mission "Verbranntes Gummi" fahren wir mit unserem gepanzerten Truppentransporter einen Highway entlang, viele verrostete Fahrzeuge stehen herum. Diese besitzen ein rudimentäres Kollisionsmodell für die Rigid-Body-Physik und können durch unser Gefährt beiseite geschoben werden. Dies erzeugt offenbar eine hohe Last für die CPU, wenngleich dies aus heutiger Sicht kaum nachvollziehbar ist. Diese Belastung des Prozessors ist ein wiederkehrender Faktor in Gears of War Ultimate Editon, die auch bei regulären Spielszenen häufig vorkommt. Die Grafiklast liegt in diesem Szenario im hohen Mittel, es handelt sich bei unseren Benchmarks also um eine spielnahes Szenario mit einer häufig auftretenden Last. Um die verbreiteten 4-GiByte-GPUs nicht über Gebühr zu benachteiligen, belassen wir die Texturdetails auf der Stufe Ultra (4 GB), sämtliche anderen Details stehen auf maximaler Stufe, dazu zählt auch die von Nvidia stammende Umgebungsverdeckung HBAO+. Eine alternative Umgebungsverdeckung wird nicht angeboten.
Quelle: PC Games Hardware
Die PCGH-Benchmarkszene findet sich im 2. Akt zu Beginn der Mission "Verbranntes Gummi" wir folgen dem Straßenverlauf für 20 Sekunden.
Insbesondere mit AMD-, aber auch schnellen Geforce-GPUs bemerken wir eine stark schwankende Performance, die nicht auf die gesteigerte Grafiklast zurückzuführen ist. Die Schwankungen treten während des gesamten Spiels auf und gehen offensichtlich auf eine CPU-Limitierung zurück. CPU-Optimierungen sind offenbar nicht in die Ultimate Edition von Gears of War eingeflossen. Ein im Kern fast 10 Jahre altes Spiel, das von jenem Konzern stammt, welcher die API entwickelte und nun kräftig bewirbt, scheitert selbst nach 5 Updates ausgerechnet an jener Hürde, die Direct X 12 ausräumen soll - sehr enttäuschend! Auch die restliche Performance enttäuscht etwas, ab 1440p wird das Spiel recht anspruchsvoll und ist kaum ohne Ruckler und Slowdowns spielbar. Und trotz prinzipiell altbackener Technik sind selbst mit einer GTX 1080 sind in Ultra HD keine stabilen 60 Fps möglich. Gemessen an der aufgebohrten, jedoch nicht übermäßig ansehnlichen oder gar beeindruckenden Optik ist das etwas wenig.

Habs schon vor Monaten erneut durchgespielt. Für mich ein gutes Remaster, technisch halt nicht ganz sauber, aber nix, was einem den Spielspass vergrätzt.
Forza Horizon 3 тест GPU | Racing Simulators / Гонки | Тест GPU
Die XBONE nutzt ja noch eine alte GCN-Iteration.
Forza dauert aus ähnlichem Grund vielleicht noch ein bisschen...
Gruß,
Phil
COOP ist unmöglich...ERROR ERROR ERROR... schön dass das keine dt. Gamingseite hervorgehoben hat... wo stehts-auf ner 3/4 Jahr alten US Seite.
Man könnte eigentlich erwarten das MS spätestens jetzt wo GoW4 vor der Tür steht das fixen würde... tja sieht nicht so aus. ARMSELIG
Oldschool Lan ist angesagt...
Edit: http://s13.postimg.org/t2...
Den Tipp hab ich bei 4pl... gelesen, in dem Fall leider Fail.