Gamescom 2014: Far Cry 4 angezockt - Schicke Optik, selbst auf der Playstation 4
Auf der Gamescom konnten wir Ubisoft's Open-World-Shooter Far Cry 4 anspielen. Leider nicht auf dem PC und wie gewohnt mit Maus und Tastatur, sondern auf der PS4 und mit für uns ungewohnter Pad-Steuerung. Dennoch hat uns Far Cry sehr gut gefallen - auch in technischer Hinsicht.
Was wir von der Grafik zu sehen bekamen, hat uns zugesagt, auch wenn die Grafik für den PC noch etwas besser ausfallen und flüssiger laufen sollte. So ist die Weitsicht generell sehr hoch und die Umgebungen zeigen viele Details wie etwa die für Nepal typischen, wehenden Wimpel. Doch hier und da fällt uns das Level-of-Detail durch etwas zu aggressives Eingreifen auf. Ein Quäntchen Kantenglättung könnte Far Cry 4 ebenfalls gebrauchen - Für die PC-Version sehen wir an dieser Stelle allerdings wenige Probleme, neben Nvidias TXAA wird wohl auch MSAA anwählbar sein, schließlich setzt erstere Technik Letztere voraus.
Wirklich gefallen hat uns aber die in den allermeisten Fällen sehr gute Texturierung mit abwechslungsreichen, hochauflösenden Pixeltapeten, die zudem durch Parallax-Occlusion-Maps eine wirklich eindrücklich Tiefe aufweisen können. So überziehen den Untergrund feiste Schneetexturen in denen schwere Stiefel dank der Parallax-Maps tiefe Abdrücke hinterlassen haben, Tempelmauern wirken wie aus einzelnen groben Steinen zusammengesetzt zwischen denen tiefe Furchen liegen. Erst der Blick aus der richtige Perspektive verrät, dass hier nicht etwa unzählige Polygone zum Einsatz kamen, sondern die Flächen eigentlich plan sind. Die Parallax-Maps in Kombination mit den schicken, hochauflösenden Texturen geben Far Cry 4 einen ordentlichen optischen Schwung.
Far Cry 4 - Abgefahrene Szenarien
Wir durften zwei einzelne Missionen anspielen. Die eine spielte in dem schon interessanten Nepal-Szenario. Unsere Aufgabe ist es, in ein bewachtes Lager einzudringen und den Anführer der Schergen mit dem Messer zu erledigen. Dazu müssen wir mit unserem Wingsuit einige Abgründe überwinden. Hier kommt die hohe Weitsicht und das gut gemachte optische Feedback bei den hohen Geschwindigkeiten dem Spielerlebnis zugute: Schwindelerregende Höhen, rasantes Abfliegen von Berghängen und die anschließende Landung per Fallschirm zwischen Tempelruinen bekommen durch eine geschickt eingesetzte Bewegungsunschärfe und einer Shaky-Cam-Animation der Kamera ein eindrückliches Gefühl für Höhe und Geschwindigkeit. Doch hierbei handelt es sich noch um das konservative Szenario.
Der zweite spielbare Abschnitt entführt uns in eine Art Traumwelt, in der wir in die Haut eines mit einem magischen Bogen bewaffneten Kriegers schlüpfen. Begleitet werden wir dabei von einem Tiger, dem wir Befehle geben können. Shangri La, so der Name dieser mystischen Mission erinnert uns dabei etwas an die Halluzinationen aus Far Cry 3, doch in weiterentwickelter und nun auch spielerisch tiefgründigerer Form. Mit anderen Worten: Dieser Abschnitt ist optisch ziemlich abgefahren. Unter einem rosafarbenen Himmel schweben Felsinseln im Nichts, blutrote Flüsse ergießen sich in niemals endenden Wasserfällen in die Tiefe, eine gigantische Gebetsmühle befindet sich im Zentrum eines seltsam anmutenden Tempels in dem uns geweihtragende und feuerspeiende Gegner den Weg versperren - herrlich verdreht.
Wir konnten mit einem der Leveldesigner reden, der selbst an der Shangri-La-Mission gearbeitet hat. Er erklärt uns, dass bei der Entstehung dieser Missionen unzählige verschiedene Mythen verschiedener Kulturen mit in das Design eingeflossen sind. Dazu gehören auch Teile der griechischen, hinduistischen, buddistischen Sagenwelt, doch wir erkennen auch Inspirationen aus der Aborigines-Kultur oder latein-amerikanischer Kolorit. Die Texturierung in dieser Mission hat uns besonders zugesagt, denn hier können die Entwickler das Art-Design auf die Spitze treiben. Feine, plastische Schnörkel verzieren schimmernde Bronze, Hieroglyphen und andere Piktogramme schmücken Tempelmauern und Stelen, Protagonist und Gegner sind mit kunstvoller Kriegsbemalung überzogen.
Far Cry 4 - Fazit von der Gamescom
Mit Far Cry 4 könnte Ubisoft den sehr guten Vorgänger noch deutlich übertrumpfen. Das Hauptszenario ist schon spannend, die abgefahrenen Traumsequenzen könnten dem Titel außerdem noch einen wirklich individuellen Touch verpassen. Zudem wurde das Gameplay an den richtigen Stellen verfeinert und die Interaktionsmöglichkeiten mit der lokalen Fauna beschränken sich nun nicht allein auf das Jagen der Tiere. Pelzträger bekommen zudem eine neue Felldarstellung verpasst, die zu gefallen weiß und die Technik macht schon auf der PS4 einen guten Eindruck. Wenn die PC-Version noch einige grafische Verbesserungen erhält, hat Far Cry 4 das Potenzial, einer der besten und abwechslungsreichsten Open-World-Shooter zu werden, ravo Ubisoft.



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Aber so überdeutlich ist er auch nicht,zumindest nicht für mich - Warum kannst du anderen nicht ihre Meinung lassen?
Ich habe doch selbst gesagt,das ist subjektiv - du behauptest es hat deutliche Vorteile,ich sage eben ja bessere Schatten fertig
Bleib ruhig,nur weil jemand deine Sichtweise nicht teilt
Ja ich kann die Schatten der Blätter detailierter sehen so what? Es bringt WD trotzdem für mich nicht auf auf ein neues,grafisches Niveau
Einfach weil man das nur sieht,wenn man ruhig stehen bleibt und sich umsieht,jedoch ist das während des Spielens schnell bedeutungslos
Geilst du dich eig jedes Mal auf an solchen Details?
Klar ist es schick,aber macht es deshalb WD Pc wirklich soviel schicker als WD auf Ps4? Nein eigentlich nicht
Um auf Deine Frage zu antworten:
Ja also eigentlich doch, alle zusätzlichen Effekte gemischt machen einen deutlich schöneren Eindruck als die Konsolenversionen.
Hier nochmal ein Interview zum Koop Modus von Far Cry 4:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Nochmal für alle:
Den Koop Modus wird es für absolut alle Plattformen geben, nur die 10 Keys mit den 2 gratis Stunden ist exklusiv!
Insgesamt macht es schon einen deutlich schöneren Eindruck, aber eventuell ist ein Unterschied für Dich erst feststellbar wenn es so aussieht:
http://www.pcgameshardwar...
Aber so überdeutlich ist er auch nicht,zumindest nicht für mich - Warum kannst du anderen nicht ihre Meinung lassen?
Ich habe doch selbst gesagt,das ist subjektiv - du behauptest es hat deutliche Vorteile,ich sage eben ja bessere Schatten fertig
Bleib ruhig,nur weil jemand deine Sichtweise nicht teilt
Ja ich kann die Schatten der Blätter detailierter sehen so what? Es bringt WD trotzdem für mich nicht auf auf ein neues,grafisches Niveau
Einfach weil man das nur sieht,wenn man ruhig stehen bleibt und sich umsieht,jedoch ist das während des Spielens schnell bedeutungslos
Geilst du dich eig jedes Mal auf an solchen Details?
Klar ist es schick,aber macht es deshalb WD Pc wirklich soviel schicker als WD auf Ps4? Nein eigentlich nicht
Das Ubisoft genug Pc Optionen bietet hab ich nicht in Frage gestellt - aber deine Aussage ,dass da zwischen Welten liegen teile ich nicht
Zumindest nicht vollständig
Zb : WD sieht auf Ultra mit allen Effekten toll aus ,und man sieht den Unterschied keine Frage ,aber der Unterschied ist auf High/Ultra auch nicht so deutlich wie du es beschreibst - ehrlich gesagt achtet man eh nicht mehr drauf ,wenn man mitten in der Action ist
Aber nun gut ,das ist alles subjektiv - da kommt man nicht auf einen gemeinsamen Nenner
Es ist und bleibt ein aufgehübschter Konsolenport ,aber wie ich schon mehrere Male sagte ,es ist demnach nix Schlechtes und man kanns Ubisoft nicht verdenken - aber ein Spiel würde deutlich besser aussehen ,wenn man es auf dem Pc optimieren und entwickeln würde - nur lohnt sich das halt nicht vom Aufwand her (Ausnahmen gibts)
Glaube mir, allein die Schatten (!!!) ändern die Grundstimmung stark, schon allein deswegen weil Schatten überall sind, die Schatten @High bzw. Konsolenschatten sind matschig, während man bei @Ultra Schatten bei Bäumen beispielsweise fast jedes Blatt detailliert sehen kann.
Insgesamt macht es schon einen deutlich schöneren Eindruck, aber eventuell ist ein Unterschied für Dich erst feststellbar wenn es so aussieht:
http://www.pcgameshardwar...