Neue Peripherie: Roccat Nyth, Asus Spatha und Sica, EVGA Torq X3 und X5 [Update]
Einige Peripheriehersteller haben auf der CES 2015 neue Mäuse und Tastaturen vorgestellt. Asus zeigt erstmals die Maus Spatha, die erneut mit wechselbaren Omron-Schaltern daherkommt. Mad Catz ermöglicht sogar das Wechseln des Sensors.
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Update vom 15.01.14:
Quelle: hardwareluxx.de
EVGA Z10
Wie uns PCGHX-Mitglied vvoll3 mitgeteilt hat, wurden auf der CES 2015 noch weitere Eingabegeräte vorgestellt. Allen voran will EVGA sein Angebot ausweiten, wie die Kollegen von hardwareluxx.de berichten. Die Torq X3 stellt eine kompakte Einsteiger-Maus dar, welche mit einem optischen Sensor daherkommt. Dieser soll mit bis zu 4.000 dpi auflösen, was auf den Avago ADNS-3090 deutet. Die Torq X5 wird es in einer optischen (6.400 dpi, vmtl. ADNS-S3988) sowie Laser-Variante (8.200 dpi, vmtl. ADNS-9800) geben. Die Z10 ist EVGAs erste Tastatur und stellt praktisch eine Logitech G15 im schlichteren Gewand, aber mit mechanischen Cherry-Schaltern dar. Über das Display sollen über das hauseigene Precision-Tool Daten angezeigt werden.
Asus wird unter der Gladius die Sica getaufte Beidhänder-Maus anbieten. Die Liste der Ausstattungsmerkmale wurde stark abgespeckt, die auswechselbaren Omron-Switches unter den Haupttasten bleiben jedoch erhalten. Asus betont, dass es sich um einen kleinen, leichten Nager ohne viel Schnickschnack handelt.
Zu guter Letzt hat Mionix die Castor ausgestellt, zu der wir allerdings nicht viele Informationen ausfindig machen konnten. De facto handelt es sich um eine Naos im kleinen, kompakten Gewand, wobei weiterhin der 7.000 dpi schnelle Laser-Sensor in Form des Avago ADNS-3310 zum Einsatz kommen sollen.
Originalartikel vom 08.01.14:
Nachdem Asus zuletzt die Gladius-Maus auf den Markt gebracht hat, soll im Verlaufe des zweiten Halbjahres 2015 die Spatha folgen. Erneut ermöglicht der Hersteller das Wechseln der Omron-Switches unter den beiden Haupttasten. Insgesamt 12 Maustasten können programmiert werden, womit sich die Spatha vor allem für MMO-Spieler eignen soll. Die Verbindung zum PC wird kabellos hergestellt. Das Design ist auf rechtshändige Full-Grip-Spieler beziehungsweise Nutzer mit großen Händen ausgelegt. Asus betont, dass die Maus noch nicht finalisiert worden ist. Es könne beispielsweise noch Änderungen an der Beleuchtung geben. Zudem gibt es noch keine Details zum Lasersensor.
Ebenfalls auf auswechselbare Komponenten setzt Mad Catz. Bei der Rat Pro X kann der Sensor ausgewechselt werden, wobei eine Auswahl an verschiedenen optischen und Lasersensoren zur Verfügung gestellt wird. Ähnlich verhält es sich beim Mausrad, das durch Exemplare mit unterschiedlichem Dreh- und Druckverhalten ausgewechselt werden kann. Zudem steht ein "Analog-Modus" zur Verfügung, um Raddrehungen eins zu eins zu übernehmen. Abseits dessen gibt es die typischen Features der "Cyborg"-Mäuse was die Anpassbarkeit angeht. Details zum Preis und der Verfügbarkeit gibt es noch keine.
Roccat bringt eine neue Version der Phobo innerhalb der Ryos-Baureihe. Dabei handelt es sich praktisch um eine TKL Pro mit beigefügter Universalhalterung für Smartphones. Roccat setzt auf ein Tenkeyless-Design sowie mechanische Schalter aus dem Hause Cherry. Ein Smartphone kann dann mit Apps als "Second-Screen" genutzt werden. Im dritten Quartal soll die Veröffentlichung stattfinden. Etwas früher dran ist die Nyth, die im zweiten Quartal erscheinen wird, wie Roccat nun bekannt gab. Alleinstellungsmerkmal der Nyth sind die anpassbaren Daumentasten, Anzahl und Größe der Tasten können bis zu gewissen Limits selbst bestimmt werden. Eigene Tasten lassen sich sogar mit einem 3D-Drucker herstellen.
Mit dem Turret bringt Razer eine Tastatur mit angefügtem Mauspad ähnlich der Roccat Sova. Der Hersteller setzt dabei auf flache Chiclet-Tasten und eine drahtlose Bluetooth-Verbindung. Im Paket enthalten ist eine Maus, zu deren Spezifikationen sich Razer noch sehr bedeckt hält. Angegeben wird lediglich die Abtastrate des Lasersensors von 3.500 dpi. Auf der Produktseite ist ausschließlich ein "coming soon" vermerkt.
Sowohl Thermaltake als auch Epicgear bringen je eine Maus mit glatter Klavierlackoberfläche. Die TT Theron Plus kommt mit einem 8.200-dpi-Lasersensor daher, offenbar ein Avago ADNS-9800. Fünf Makro-Profile können auf der Maus abgespeichert werden. Die Epicgear Cyclops X wird mit einem optischen Sensor, genauer dem Avago ADNS-3310, ausgestattet und kann ebenfalls fünf Makro-Profile intern abspeichern. Ab Februar soll sie für empfohlene 65 Euro erhältlich sein, die Oberfläche der schwarzen Version ist offenbar angeraut.
Quellen: Pressemitteilungen

