Crysis 2 im Benchmark-Test: Maximale Details spielbar ab Radeon HD 5770 - Video-Update
Crysis 2 mag technisch nicht in allen Belangen an seinen Vorgänger heran kommen, dennoch ist die Optik den meisten anderen Spielen überlegen. Wie der Benchmark-Test mit 16 Grafikkarten zeigt, benötigen Sie für den den Crytek-Shooter keine High-End-Grafikkarte.
Seit 24.3. ist Crysis 2 auch in Deutschland freigeschaltet und spielbar. PC Games Hardware hat den gestrigen Nachmittag - trotz Heftabgabe - genutzt, um die finale Version des Crytek-Shooters samt Patch v1.1 durch unseren Grafikkarten-Parcours zu jagen. Das Spiel lässt sich ingame kaum konfigurieren, abgesehen von der Auflösung stehen nur drei Presets bereit: "Hoch", "Sehr hoch" und "Extreme". Tunings per Autoexec sind möglich (mehr in einem kommenden Artikel), mehr erfahren Sie später. Mehr erfahren Sie im passenden Test von Crysis 2 und der WTF-Kolume zu Crysis 2.
Crysis 2 im Benchmark-Test: Technischer Hintergrund - die Cryengine 3
Der zweite Teil der Trilogie wird von der für Cross-Platform ausgelegten Cryengine 3 befeuert. Theoretisch ist diese noch einmal eindrucksvoller als die Cryengine 2, dies scheint im wahrsten Sinne des Wortes durch: Die phänomenale globale Echtzeitbeleuchtung auf Radiosity-Basis sucht ihresgleichen. Unterstützt von HDR-Rendering samt Tone Mapping, Screen-Space Ambient Occlusion und Soft Shadows dreht Crysis 2 in Sachen Licht und Schatten Kreise um die Konkurrenz. Um den Titel auch auf den Konsolen zum Laufen zu bekommen, mussten dafür an anderer Stelle leichte Abstriche gemacht werden: Hier und da mangelt es etwas an Polygonen, die Vegetationsdarstellung ist schlechter als im ersten Teil und die gelegentlich (zu) niedrig aufgelösten Texturen müssen ohne Parallax Occlusion Mapping auskommen. Ein Leckerbissen wiederum sind die NPCs wie Soldaten und Aliens, welche bis ins kleinste Details ausmodelliert sind und dank Rendertechniken wie Subsurface Scattering erschreckend real aussehen. Ebenfalls exzellent ist die Kantenglättung via Edge-, Post und Nvidias FX-AA, allerdings zeichnen diese Filter das Bild weich. Obendrauf kommen diverse cineastische Effekte wie Vignettierung, Bewegungs- und Tiefenunschärfe inklusive Bokeh-Filter sowie Color Grading. Das Gesamtbild von Crysis 2 ist absolut stimmig, Freunde von Teil Eins aber bemängeln Rückschritte - die ersten Configs aber entlocken dem Spiel bereits eine deutlich knackigere Optik und mit dem DX11-Patch dürfte Crysis 2 dann auch den Vorgänger durchweg schlagen.
Crysis 2 im Benchmark-Test: PCGH-Benchmarksequenz
Wir verwenden für unsere Grafikkarten-Benchmarks eine 20-sekündige Szene aus der siebten Mission "Dead Man Walking" ("Lebender Toter"). Diese stellt eine der fordernsten Szenen im Spiel dar, welche kurz nach einem Checkpoint zu finden ist. Neben vielen Effekten im Bild nimmt auch die KI in Form mehrerer feuernder Ceph-Aliens teil. Das Aufmacher-Bild zeigt einen Ausschnitt unseres Benchmarks.
Crysis 2 im Benchmark-Test: Resultate
Die Geforce GTX 580 und GTX 570 liegen vor AMDs Radeon HD 6970 - ein Schelm, wer Böses denkt (Crysis 2 ist Teil von Nvidias "The Way It's Meant To Be Played"-Programm). Die Leistung im "Extreme"-Preset ist über alle Zweifel erhaben, selbst die Radeon HD 6850 und die Geforce GTX 460/1G erreichen über 30 Fps in unserer anspruchsvollen Szene bei einer Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln. Falls Sie eine noch schwächere Grafikkarte nutzen, bieten die niedrigeren Presets immer noch eine stimmige Gesamtoptik, die Fps-Leistung aber steigt enorm an. Möchten Sie in 1.920 x 1.200 auf flüssige Alien-Jagd gehen, sollten Sie eine Radeon HD 6950 oder Geforce GTX 560 Ti einpacken. Mit noch flotteren Karten bietet sich Config-Tuning oder Downsampling an.
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GTX 580 + 50%.
http://www.pcgameshardwar...
EDIT: Ach verdammt^^