Core i7-6700K und Core i5-6600K: Skylake im Test

Skylake endlich im Test: Mit den Vierkernern Core i7-6700K für rund 350 und dem Core i5-6600K für rund 250 Euro stellt Intel die Speerspitze seiner zweiten 14-nm-Generation vor. Die beiden Prozessoren bilden die Vorhut weiterer Skylake-Modelle und sind, die K-Endung deutet es an, mit ihrem freigeschalteten Multiplikator für Übertakter gedacht und führen neben DDR4-RAM auch die neue Z-170A-Plattform mit schnellem M.2-Anschluss, zusätzlichen PCIe-3.0-Ports aber ohne natives USB 3.1 ein. Wir prüfen im Test, wieviel Intels neue Skylake-Modelle leisten.

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Core i7-6700K und Core i5-6600K: Skylake im Test
Quelle: PC Games Hardware

14 nm, Runde 2. Mit den beiden Prozessoren Core i7-6700K und Core i5-6600K startet Intel pünktlich zur Gamescom in eine neue Runde. Mit überarbeiteter, schnellerer Mikroarchitektur, einem neuen Cache-System und integrierter Direct-X-12-Grafikeinheit soll Skylake den kurzlebigen Broadwell beerben. Unser Kurztest gibt Ihnen die wichtigsten Informationen zu den beiden K-Modellen, einen Überblick über die integrierte Grafik und natürlich Benchmarks zur CPU- und Grafikleistung.

Lesezeichen:

  • Weitere Werte und Messungen zum Beispiel zur Leistungsaufnahme, der Pro-Takt-Leistung und zum OC finden Sie in unserer PCGH-Printausgabe 09/2015, die ab heute ebenfalls im Handel erhältlich ist.
  • Mit Skylake führt Intel nicht nur eine neue CPU-Architektur, sondern auch eine neue Plattform in der Desktop-Mittelklasse ein: Mainboards mit dem Sockel 1151 sowie passendem Z170-Chip und DDR4-Unterstützung stehen ab heute ebenfalls in den Startlöchern. Einen Überblick über die Plattform geben wir in einem gesonderten Artikel.
  • Das Thema Overclocking umfassend zu behandeln, würde den Rahmen unseres Kurztests sprengen und daher verweisen wir an dieser Stellen gern auf den empfehlenswerten Skylake-OC-Guide, den Foren-Moderator und Extrem-OC-Profi Roman "8auer" Hartung verfasst hat.

Volnur: Skylake, Broadwell, Haswell-Devils-Canyon, Haswell, Ivy Bridge, Sandy Bridge (3) Quelle: PC Games Hardware Volnur: Skylake, Broadwell, Haswell-Devils-Canyon, Haswell, Ivy Bridge, Sandy Bridge (3)

Zwei OC-Modelle zum Skylake-Start

Intel hat das Substrat von Skylake dünner gestaltet, das fiel uns sofort beim ersten Anfassen auf - hier im Bildvergleich mit einer Haswell-CPU. Die Gesamthöhe bleibt jedoch gleich, folglich ändert sich auch an der Kühlerkompatibilität nichts. Quelle: PC Games Hardware Intel hat das Substrat von Skylake dünner gestaltet, das fiel uns sofort beim ersten Anfassen auf - hier im Bildvergleich mit einer Haswell-CPU. Die Gesamthöhe bleibt jedoch gleich, folglich ändert sich auch an der Kühlerkompatibilität nichts. Im Gegensatz zur Vorgängergeneration Broadwell, die erst vor wenigen Wochen überhaupt für den Endkundenmarkt einzeln verfügbar wurde, startet Intel seine Skylake-Offensive gleich mit den für Übertakter geeigneten K-Modellen. Die beiden reihen sich in das bekannte Core i7- respektive i5-Schema ein, sind laut unverbindlicher Preisempfehlung allerdings nicht (nennenswert) teurer als ihre Vorgänger aus der Haswell-Generation - die Desktop-Broadwells bleiben damit preislich "spitze" in der Mittelklasse.

Zum Start gibt es wie immer zwei Vierkern-Prozessoren, wobei der i7 nicht nur einen höheren Takt, sondern auch das Bereitstellen zusätzlicher virtueller CPU-Kerne via Hyperthreading sowie einen um 2 MiByte (33%) größeren L3-Cache bietet.

Die bislang bekannten Details zu Skylake-S, also den Desktop-Modellen, fassen wir in folgender Tabelle zusammen:

  Core i7-6700K Core i5-6600K
Preis (UVP) 350 US-Dollar 243 US-Dollar
Codename Skylake Skylake
Sockel 1151 1151
Kerne (Phys./Log.) 4/8 4/4
Basis-Takt 4,0 GHz 3,5 GHz
Max. Turbo 4,2 GHz 3,9 GHz
Multiplikator 40, frei bis 83 35, frei bis 83
BCLK-OC Ja, mit Z170-PCH Ja, mit Z170-PCH
L3-Cache 8 MiByte 6 MiByte
TDP 95 Watt 95 Watt
PCI-Express-Lanes 16× 3.0 16× 3.0
Speicher 2× DDR3L-1600 oder 2× DDR4-2133 2× DDR3L-1600 oder 2× DDR4-2133
Int. Grafik HD Graphics 530 (24 EUs, DX12 FL12_1) HD Graphics 530 (24 EUs, DX12 FL12_1)

Intel gab bislang noch keine tiefer gehenden technischen Details bekannt, wir können uns daher nur auf die Ergebnisse unserer Messungen verlassen. Interessant ist die Cache-Anbindung von Skylake. Offenbar hielt es Intel für nötig, die Assoziativität des L2-Caches zu senken, gleichzeitig stiegen aber die Transferraten in den L2- und den L3-Cache merklich an. Bitte beachten Sie: Die Broadwell-CPU i7-5775C verfügt nur über drei Cache-Blöcke à 2 MiByte und ist daher etwas im Nachteil.

Um externe Einflüsse auszuschließen, haben wir für diesen Test die Taktraten auf 3,7 GHz, den Standard-Turbo-Takt des i7-5775C fixiert und gleichzeitig auch die Ring-Anbindung auf diesen Wert festgenagelt. Erst ein kürzliches Update von Aida64 zeigte diese Werte, die in der PCGH-Printausgabe zu findende Version lieferte noch schnellere Schreibwerte für den L3-Cache.

MSI Z170A Gaming M7 Quelle: PC Games Hardware MSI Z170A Gaming M7 Einer der Gründe für die schnellere Befüllungsmöglichkeit des L3-Caches dürfte die gestiegene Datenrate vom Hauptspeicher sein. Aber auch Änderungen an der Skylake-Architektur wie die prinzipielle Eignung für AVX512 benötigen eine flottere Datenversorgung.

Apropos: Unter sehr hoher Last erreichten Prozessoren der Haswell- und Broadwell-Generation zum Teil bedenklich anmutende Temperaturwerte. Die OC-Community hat dies auf einen schlechten Wärmeübergang zwischen CPU-Die und Heatspread zurückführen können und Intel reagierte bei den nachgerückten Haswell-OC-Modellen "Devil's Canyon". Skylake scheint sich diesbezüglich ebenfalls etwas besser im Griff zu haben. Unsere Test-CPU mit Retail-Bedruck lief selbst unter den mit Prime95-Small-FFT-Test noch vergleichsweise kühl und knabberte trotz leiser Luftkühlung (12cm-Lüfter mit ~1.300 U/min) "nur" an der 80-°C-Marke.

Nachfolgend haben wir die entsprechenden Ausschnitte des Programms HWMonitor 1.28 im Leerlauf, unter Teilllast (Webbrowsing), Cinebench R15 sowie dem angesprochenen Prime95 28.5 SmallFFT festgehalten - ganz rechts der frühere Spitzenreiter Linpack (MKL 11.3.0).

Volnur: Skylake, Broadwell, Haswell-Devils-Canyon, Haswell, Ivy Bridge, Sandy Bridge (2) Quelle: PC Games Hardware Volnur: Skylake, Broadwell, Haswell-Devils-Canyon, Haswell, Ivy Bridge, Sandy Bridge (2) Da es trotz des neuen C8-Sleep-Modes unwahrscheinlich ist, dass die Werte im Leerlauf die Raumtemperatur nicht übersteigen, müssen wir davon ausgehen, dass die Auslesung von HWMonitor nicht 100% korrekt ist - ob das nur den Leerlauf oder auch die Lastzustände betrifft, ließ sich nicht ermitteln.

Integrierte Grafik: HD Graphics 530 stark überarbeitet

Wir haben uns natürlich nicht nur die Performance der IGP, von Intel Gen9 genannt, angesehen, sondern auch eruiert, was Intel an dieser verändert hat und inwieweit das DX12-Versprechen vom letztjährigen IDF eingehalten wurde. Der Name der integrierten Grafik klingt nach einem Rückschritt, kürzte Intel doch die Modellnummern verglichen mit Broadwell um Faktor 10 - ein einleuchtende Erklärung dafür konnte uns der Prozessorriese nicht nennen.

HD Graphics 530 ist die offizielle Bezeichnung der GT2-Ausbaustufe, die im Falle des Core i7-6700K und i5-6600K mit 24 sogenannter Execution Units ausgestattet ist. Kommende Skylake-Modelle sollen mit GT4-Grafik - und dann wohl wieder als Iris-Pro-Graphics - mit bis zu 72 EUs ausgestattet sein. Im Vergleich zu AMD und Nvidia entspricht eine EU 8 Shader-ALUs, die HD Graphics 530 verfügt also über 192 davon. Die Iris-Pro-Grafik im Broadwell i7-5775C gebietet über doppelt so viele ALUs auf niedrigerem Tech-Level, die Haswell-IGPs kommen für die gesockelten Desktop-Modelle maximal auf 160 ALUs (20 EUs, nochmals weniger performant als Broadwell). In diesen Zahlenspielereien sind natürlich noch nicht die Verbesserungen bei der Architektur enthalten, die Intel zum Teil bereits mit Broadwell einführte.

Der GPGPU-Benchmark von Aida64 zeigt, dass insbesondere die Integer-Ops deutlich zugelegt haben, aber auch Verschlüsselung und Hashing profitieren von der Skylake-Grafik. Interessant: Während der reine GFLOPS-Durchsatz kaum steigt, legt dessen reale Anwendung in Form des Julia-Fraktals um rund ein Drittel gegenüber Haswell zu. Unter OpenCL unterstützt Intels IGP derzeit noch keine doppeltgenauen Berechnungen.

Integrierte Grafik: HD 530 ist der DX12-Feature-König

Mit einer frischen Windows-10-Installation und aktuellen WHQL-Treibern für Windows 10 bewaffnet, prüften wir die Feature-Unterstützung, die diese Treiber dem Betriebssystem melden.

DX12-Feature-Check Intel HD Graphics 530 (Skylake) Nvidia Geforce GTX 980 Ti (Maxwell-GM200) Radeon R9 Fury X (Fiji)
Treiberversion 10.18.15.4256 353.62 WHQL Catalyst 15.7.1 WHQL
DX12-Support Ja Ja Ja
Maximum Feature-Level D3D_FL_12_1 D3D_FL_12_1 D3D_FL_12_0
MinPrecision Support Nur volle Präzision Nur volle Präzision Optional auch 16 Bit
Rasterizer Ordered Views Ja Ja Nein
ConservativeRasterization Tier 3 Tier 1 Nicht unterstützt
TiledResources Tier 3 Tier 3 Tier 2
ResourceBinding Tier 3 Tier 2 Tier 3
CrossAdapterRowMajorTexture Support Ja Nein Nein
VPAndRTArrayIndexFromAnyShaderFRSWGSE Ja Nein Nein
PSSpecifiedStencilRef Support Ja Nein Ja
UMA Ja Nein Nein
CacheCoherentUMA Ja Nein Nein
MaxGPUVirtualAddressBitsPerResource 38 40 40
MaxGPUVirtualAddressBitsPerProcess 48 40 40
DoublePrecisionFloatShaderOps Ja Ja Ja
OutputMergerLogicOp Ja Ja Ja
TypedUAVLoadAdditionalFormats Ja Ja Ja
StandardSwizzle64KB Support Nein Nein Nein
CrossNodeSharing Support Nein Nein Nein

In der Tat erringt Intels HD Graphics den Titel des Feature-Königs - und erfüllt auf dem Papier die DX12-Specs am bislang umfassendsten. Inwiefern bei den zu erwartenden, vermutlich aufwändigen DX12-Titeln die Leistung der IGP ausreicht, um die Spiele auch darzustellen, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt. Die Leistungsfähigkeit von Intels HD Graphics 530 können Sie im folgenden Abschnitt unter die Lupe nehmen (zweiter Benchmark-Kasten). Unter Windows 8.1 melden die aktuellen Treiber 10.18.15.4248 Unterstützung für DirectX 11.1.

Doch 3D-Leistung ist nicht alles. Die integrierte Skylake-Grafik verfügt über verbesserte Quicksync-Funktionen und unterstützt H.265/HEVC-En- sowie Dekodierung in Hardware. Display-Port 1.2 steuert Ultra-HD-Displays wie gehabt auch mit 60 Hz an. HDMI beherrscht Skylake wie auch die aktuellen Radeon-Karten nur bis 1.4, kann wie jene per internem (oder externem), aktiven Adapter aber über einen Display-Port HDMI-2.0-tauglich gemacht werden.

Core i7-6700K Retail und i5-6600K ES im Benchmark-Vergleich

Natürlich haben wir auch umfassende Benchmarks mit unseren Skylake-Testmustern angestellt. Wie immer haben wir dazu im Mainboard-UEFI die Optimized Defaults geladen und anschließend etwaige leistungsverändernde Optionen wie die Erweiterung des Single-Core-Turbo auf alle Kerne deaktiviert. Die DDR4-RAM-Sockel statteten wir mit zwei 8-GiByte-Riegeln aus und betrieben diese mit spezifikationskonformen 1.067 MHz (DDR4-2133) - bei dessen Timings gingen wir hart zur Sache: 12-12-12-33 mit 1T-Command-Rate liegen an.

Uns fiel auf, dass der schnellste Turbo-Takt von 4,2 respektive 3,9 GHz im Gegensatz zu früheren Intel-CPUs nur extrem selten und sehr kurz anliegt. Ähnliches Verhalten beobachteten wir zum Beispiel auch bei AMDs Centurion-Topmodellen FX 9590 und 9370. Der i5-6600K legte als Multicore-Turbo immerhin gern noch 100 MHz auf den Basistakt drauf.

Tipp: Sie können diese Benchmarks individuell konfigurierenIn unseren konfigurierbaren Benchmarks können Sie sich bei den Produkten Ihre individuelle Prozessorenauswahl aus unserem Datenbestand zusammenklicken. Weitere Details erfahren Sie in unserer Video-Anleitung.

Vorab sei bemerkt, dass wir uns des zunehmenden Grafiklimits in unseren Tests bewusst sind - trotz Verzicht auf Ambient Occlusion, Antialiasing oder anisotrope Filterung und der Darstellung in 720p. Eigentlich kann es keinen besseren Beweis geben, dass es trotz aller Unkenrufe noch Fortschritte bei der CPU-Leistung gibt. Wir werden diesem Umstand bei der in Kürze anstehenden Überarbeitung des Testparcours natürlich Rechnung tragen.

Zwei EA-Spiele (und eines von Blizzard, siehe unten) bereiteten uns beim Skylake-Test Sorgen: Das erste der beiden, Battlefield 4, lief im Vorfeld auf mehreren Windows-8.1-Installationen und einem Windows-10-Setup sowie mit mehreren Vergleichs-Skylake-CPUs unerklärlich langsam - diese Werte finden Sie in der PCGH-Print-Ausgabe 09/2015 mit entsprechendem Warnhinweis.

Erst in letzter Minute konnten wir Ergebnisse produzieren, die ohne das ruckelnde Gestotter abliefen - woran genau der Fehler lag, ließ sich im Nachhinein nicht mehr konkret bestimmen, doch als Tipp für den Enduser bleibt: Setzen Sie Ihr Betriebssystem beim Wechsel auf Skylake am besten komplett neu auf, auch wenn zunächst alles glatt zu laufen scheint!

Das zweite Problem können wir bis heute reproduzieren. Es tritt sowohl unter frischem Windows 10 als auch 8.1 auf (andere OS nicht gestestet): Trotz Installation sämtlicher benötigter Treiber weigert sich das von EA mit dem Schutz von Crysis 3 beauftragte DRM-Tool, auf unseren Skylake-Plattformen zu starten: "Ein nicht benötigtes Sicherheitsmodul kann nicht aktiviert werden. Dieses Programm kann nicht gestartet werden (8016)" ist das einzige, was wir von Cryteks Shooter zu sehen bekommen.

Ein aus Recherchegründen ausprobierter Patch, der das DRM aushebelt, zeigt, dass es ganz offenbar kein Hardwarefehler von Skylake, dem Mainboard oder ein Softwarefehler des Spiels selbst ist - "gepatcht" läuft Crysis 3 ganz vorzüglich auf Skylake. Der i5-6600K ist dann rund 10 Prozent schneller als der quasi identisch taktende i5-4690K.

Die integrierte HD-530-Grafik von Skylake kann sich trotz nur knapp 20 Prozent höherer Nominalleistung von ihrem Vorgänger im i7-4790K meist deutlich mit 40 bis 50 Prozent Vorsprung absetzen. Gegen Broadwell-C in Form des i7-5775C mit doppelter Einheitenzahl und unterstützendem EDRAM sowie gegen AMDs schnellste APU-Modelle kommt der i7-6700K dennoch nicht an. Er balgt sich allerdings im groben Leistungsrahmen des A8-7600 mit eben diesem.

Ein Wermutstropfen trübt das Bild jedoch: Unser World-of-Warcraft-Benchmark, der in der höheren der beiden von uns getesteten Einstellungen 4× Multisample-Antialiasing voraussetzt, stürzt sang- und klanglos ab. Den Schuldigen fanden wir beim MSAA, welches die Option ist, welche sich dem Funktionieren widersetzt. Ein Gegentest mit Battlefield 4 (DX11), Skyrim (DX9) sowie Crysis Warhead (DX10) beweist jedoch, dass MSAA prinzipiell unter allen drei APIs funktionsfähig ist, Crysis Warhead jedoch zeigt mit Grafikfehlern, dass Intel am Treiber für die IGP der Skylake-CPUs noch arbeiten muss. Ebenso würden wir uns wünschen, dass Intel auf 120-Hertz-Displays auch eine ebensolche Darstellung anbietet, denn egal ob via HDMI oder Display-Port - auf dem 1080p-Desktop sind es im Test maximal 60 Hz.

Skylake: Intel Core i7-6700K im Test: Fazit

Intel Core i7 6700K mit Retail-Aufdruck Quelle: PC Games Hardware Intel Core i7 6700K mit Retail-Aufdruck Mit den beiden Skylake-OC-Modellen Core i7-6700K und i5-6600K legt Intel einen würdigen Einstand der zweiten 14-nm-Generation hin. Die Plattform bietet wünschenswerte, zum Teil lange überfällige Verbesserungen und der Käufer ist dank DDR4-Support nicht gezwungen, in "tote" Technik zu investieren. Des einen Freud, des andern Leid - Aufrüster dürfte es hingegen ärgern, dass neben einem neuem Mainboard auch neuer Speicher fällig wird, sodass der Umstieg auf Skylake trotz nicht gestiegener CPU-Preise nicht zum Schnäppchenkurs zu haben ist. Mainboards mit DDR3-Sockeln sind allerdings technisch möglich und wurden auf der Computex auch schon gezeigt - hier müssen Sie sich allerdings noch in Geduld üben.

In Sachen Performance geht Skylake einen Schritt in die richtige Richtung. Pro Takt messen wir beim x264-Transcoding bis zu 18 Prozent Leistungszuwachs aufseiten der CPU. Insgesamt erreicht der i7-6700K bei Spielen den Spitzenplatz im Index und bei Anwendungen immer noch sehr gute 76,5 Prozent. Die integrierte Grafik kann sich von der des i7-4790K wesentlich deutlicher absetzen, ohne jedoch die Spitzengruppe zu gefährden.

Auch bei der Energieeffizienz gab es einen großen Schritt nach vorn und liegt im Effizienz-Index von PC Games Hardware bei 93,2 Prozent. In Spielen sind es 95,7, in Anwendungen 88,1 Prozent. Spitzenreiter bleibt der Broadwell-Prozessor Core i7-5775C in dieser Disziplin weiterhin (knapp) an der Spitze - aus einem einfachen Grund: Intel verzichtet dort auf einen hohen Takt und hält dadurch die Spannung niedrig, was sich stark auf die Effizienz auswirkt. Gegenüber Haswell in Form des i7-4790K erreicht der 6700K damit um sechs, respektive 13 Prozentpunkte vorn. In harten Zahlen sind es zum Beispiel beim x264-Transcoding 121 Watt (i7-6700K) gegenüber 131 Watt (i7-4790K) bei gleichzeitig 13,5 Prozent höherer Performance.

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    • Kommentare (288)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Zeus18
        Also ich bin echt begeistert, ich werde mir den I7-6700K nächsten Monat zulegen.
      • Von Zeus18
        Also ich bin echt begeistert, ich werde mir den I7-6700K nächsten Monat zulegen.
      • Von MisterBombastic PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von 100001
        Was mich bei den Skylake am meisten beschäftigt,
        I3 mit der HD 530 @ OC + DDR4 3200
        Genau das baue ich nächste Woche zusammen als CS:GO-Mini-Rechner.
      • Von 100001 Freizeitschrauber(in)
        Was mich bei den Skylake am meisten beschäftigt,
        I3 mit der HD 530 @ OC + DDR4 3200
      • Von CochsyMC Freizeitschrauber(in)
        ist aber die min. fps bei Skylake nicht höher ?
        Habe auch einen i7 3770k @ 4,5 "24/7" und bin auch am überlegen zu wechseln.
      • Von Icedaft Lötkolbengott/-göttin
        Solange Du keine Lags oder Framedrops hast, sehe ich keinen Grund dafür aufzurüsten.
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