Intel Coffee Lake-S: Core i7-8700K schafft Cinebench R15 ohne CPU-Kühler
Der Extrem-Übertakter der8auer und der Youtuber Zenchilli wollten anhand eines Core i7-8700K aus Intels Coffee-Lake-S-Familie veranschaulichen, wie gut die Schutzmechanismen moderner Prozessoren funktionieren. Im Ernstfall schalten sich diese bei zu hohen Temperaturen komplett ab, um Schäden zu vermeiden. Die Überraschung: Die geköpfte CPU konnte den Cinebench R15 komplett ohne Kühler durchlaufen, wenn auch mit geringem Takt.
Siliziumchips haben thermische Grenzen, bis zu denen sie operieren können. Werden diese überschritten, können dauerhafte Schäden entstehen. Aus diesem Grund haben Prozessoren und Grafikchips Schutzschaltungen integriert, welche die Hardware zunächst heruntertakten und, wenn alle Dämmen reißen, den PC komplett herunterfahren. Anhand eines geköpften Core i7-8700K wollten der Extrem-Übertakter der8auer und der Youtuber Zenchilli veranschaulichen, wie zuverlässig und schnell die Schutzschaltungen heutzutage funktionieren.
Dazu haben sie während des Windows-10-Leerlaufs schlichtweg den CPU-Kühler abgenommen, woraufhin die ausgelesenen Kerntemperaturen gen 100 Grad Celsius kletterten. Um eine Notabschaltung bei 105 °C zu verhindern, hat die CPU sogar recht gemächlich begonnen, sich herunterzutakten. Selbst nach mehreren Minuten verweilten die sechs Kerne des Core i7-8700K bei rund 2,0 GHz - kühlte sich die CPU ab, ging's in Richtung 3,0 GHz, wurde sie wieder heißer, in Richtung 1,5 GHz.
Verblüffend sind die Ergebnisse im Cinebench R15 (multithreaded), also unter hoher Auslastung. Der Benchmark brauchte zwar einige Minuten zum Durchrechnen, aber er wurde mit einer Punktzahl von 125 CB fertig absolviert. Der Core i7-8700K stellte den niedrigsten möglichen Multiplikator von acht ein, womit die Kerne bei 800 MHz verweilten, und setzte eine Spannung von 0,6 bis 0,7 Volt an. Die Kerntemperaturen blieben bei knapp 100 °C, womit das Silizium an seiner Grenze lief.
Wäre die CPU nicht geköpft worden, wäre sie vermutlich ins Temperaturlimit gelaufen und hätte sich abschalten müssen. So betrug das Delta zwischen Heatspreader- und Kerntemperatur keine 5 °C. Beim Köpfen wird der verklebte Heatspreader abgenommen, die von Intel eingesetzte Wärmeleitpaste ("Thermal Interface Material", TIM) durch Flüssigmetall ersetzt und der Heatspreader anschließend wieder aufgesetzt, um einen besseren Wärmeübergang zu ermöglichen.

Ich habe nie angenommen, geschrieben oder impliziert, dass die Garantie durch jegliche Art der Veränderung aufgrund von OC erhalten bleibt.
Ich beziehe mich auf den Post #46 in dem du Zitate kommentierst die du offensichtlich nicht verstanden hast.
Gelöscht
Und diese "maximale Leistung" gibts so auch nicht zu kaufen, weder bei AMD noch Intel...
Ich bin auch nur eine Maschine.
Du unterstellst mir was? Garantie trotz OC? lel Zitat?
Die maximale Leistung der spezifischen CPU, welche ich erwerbe nicht die Beste der Besten der Besten.
Intel erlaubt das "köpfen" ohne Garantieverlust? Wow nice
Eben doch, wenn die maximale Leistung erreicht werden soll, muss der Wärmewiderstand durch köpfen reduziert werden. lol
Und diese "maximale Leistung" gibts so auch nicht zu kaufen, weder bei AMD noch Intel...