Cooler Master Hyper 612 V2: Neue Revision mit direkt aufliegenden Heatpipes
In einer Pressemitteilung hat Cooler Master eine Neuauflage des Hyper 612 angekündigt, die nunmehr mit dem Namenszusatz V2 daherkommt. In unserem Preisvergleich ist der CPU-Kühler bereits ab knapp 40 Euro verfügbar. Gegenüber dem Vorgänger soll die Kühlleistung dank direkt aufliegenden Heatpipes und verbesserter Luftführung gesteigert worden sein.
Nachdem der Hyper 612S beziehungsweise 612 PWM nunmehr schon über drei Jahre auf dem Buckel hat, folgt nun eine neue Revision in Form des Hyper 612 V2. Direkt ins Auge fällt die asynchrone Anordnung der Heatpipes, sodass vor dem Kühler platzierte RAM-Bänke nicht mehr blockiert werden. Damit RAM-Module auch noch rückseitig genutzt werden können, beispielsweise auf einem 2011-(3-)System, sind die unteren Lamellen eingekürzt worden. Durch eine überarbeitete Anordnung verspricht man sich derweil einen verbesserten Luftstrom.
Außerdem liegen die Heatpipes bei dem Hyper 612 V2 direkt auf der CPU auf und werden nicht mehr von einer Bodenplatte geziert. Auch wenn es im Marketingsprech hochgelobt wird, dürfte es sich dabei eher um Kosteneinsparungen denn wirkliche Temperaturverbesserungen handeln. Der mitgelieferte 120 mm große PWM-Lüfter dreht mit 800 bis 1.300 Umdrehungen pro Minute, soll dabei bis zu 75 m³/h scheffeln und maximal 20 Dezibel laut werden. Cooler Master gibt an, dass man den CPU-Kühler bis zu einer TDP von 85 Watt auch semipassiv betreiben kann.
Die offizielle Preisempfehlung liegt bei 40 Euro, wobei zwei Onlinehändler in unserem Preisvergleich den Hyper 612 V3 für ebendiesen Kostenpunkt bereits ausliefern. Ob sich das Modell mit anderen CPU-Kühlern dieser Preisklasse, beispielsweise dem Thermalright HR-02 Macho PCGH-Edition, anlegen kann, werden natürlich Tests zeigen müssen.
Quelle: Cooler Master (Pressemitteilung, Produktseite)

Cooler Master Hyper 612 V2: Neue Revision wird billiger produziert.
Bitte liebes PCGH-Team einen vorher/nachher Vergleich der beiden Modelle durchführen.
Kühler sind einander mittlerweile sehr ähnlich geworden, aber innerhalb dieses Rahmens unterscheiden sich die aktuelle Ausführung des Macho und der 612v2 erstaunlich stark: Versetzte statt hintereinander liegender Heatpipes, eingezogene Hinterkante der Lamellen statt Loch durch sie hindurch, kürzere untere Lamellen statt Einheitsgröße, durchgängige statt perforierter Lamellen, ... . Trotzdem scheint niemand den 612v2 im PCI-E-Lane-Video vom letzten Wochenende als neu erkannt zu haben.
(Ob die Unterschiede gegenüber dem Macho einen Vorteil bringen, kann man dann übrigens in der 12/14 nachlesen