Ivy Bridge ist ein Tick+: Intel-Partner verraten 23. April als Erscheinungstermin - Ultrabook-Offensive geplant

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Das bekannte Tick-Tock-Modell von Intel scheint mit Ivy Bridge einen kleineren Ausreißer zu bekommen. Zumindest hat Intel auf der IDC 2012 in Beijing Ivy Bridge als "Tick+" bezeichnet. Zudem wurden neue Informationen zu den integrierten Grafikeinheiten verlautbart.

Seit 2007 veröffentlicht Intel seine Prozessoren nach dem Tick-Tock-Modell. Jedes Jahr soll demnach entweder eine neue Fertigungstechnik ("Tick") eingeführt werden oder eine überarbeitete Architektur ("Tock") kommen. Mit den Ivy-Bridge-Prozessoren, die im 22-Nanometer-Fertigungsverfahren hergestellt wurden, wäre wieder ein "Tick" an der Reihe. Offensichtlich gehen die Änderungen über die bloße Fertigungstechnik hinaus. Auf Präsentationsfolien, die im Rahmen der IDF 2012 in Beijing gezeigt wurden, benennt Intel Ivy Bridge als "Tick+". Zwischen Sandy Bridge und Ivy Bridge wurden mehrere Anpassungen vorgenommen. Dazu zählen insbesondere die verbesserten integrierten Grafikeinheiten.

Namen stehen ebenfalls fest. Die HD 2500 und HD 4000 sollen nicht nur einfache Browser-Fenster und Office-Programme auf den Bildschirm zaubern, sondern auch für das gelegentliche Spielen nutzbar sein. Das Topmodell HD 4000 wird hierfür 16 Execution Units (EU) einsetzen können. Die schiere Anzahl an Bildern war nicht alleine Ziel von Intel. Auch an der Bildqualität wurde gefeilt. Auf einer der Folien sind Verbesserungen der anisotropen Filterung sichtbar gemacht. Ebenfalls auf der Feature-Liste zu finden sind PCI-Express 3.0 und der neue "Digital Random Number Generator". Für die Strom-bewussten Anwender wurden der Energiebedarf und die Wärmeabgabe (TDP) optimiert, insbesondere mit Rücksicht auf den gemeinsam genutzten L3-Cache. Die Präsentationsfolien finden Sie in unserer Bildergalerie.

Nach Angaben von Intel-Partner soll der 23. April der angepeilte Launch-Termin sein. Kurz darauf werden eine Reihe von Ultrabooks auf Ivy-Bridge-Basis vorgestellt. Der Preis wird deutlich gesenkt. Anstatt 999 US-Dollar werden Einstiegsmodelle für 699 US-Dollar angeboten. Im Laufe des Jahres werden über 70 Ultrabooks erwartet. Zu Start der Desktop-Prozessoren werden zunächst nur Vierkern-Prozessoren erhältlich sein. Die kleineren Geschwister und Low-Voltage-Varianten folgen vermutlich später.

Quelle: Intel IDF 2012, VR-Zone

Bildergalerie

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von GoldenMic Kokü-Junkie (m/w)
        Tick oder Tick+ macht jetzt für den Endkunden wenig Unterschied. Wichtig ist was bei rauskommt. Wer die IGP eben nicht nutzt hat davon gar nichts, für den ist es nur ein Tick. Allerdings muss Intel es ja irgendwie betiteln
      • Von GoldenMic Kokü-Junkie (m/w)
        Tick oder Tick+ macht jetzt für den Endkunden wenig Unterschied. Wichtig ist was bei rauskommt. Wer die IGP eben nicht nutzt hat davon gar nichts, für den ist es nur ein Tick. Allerdings muss Intel es ja irgendwie betiteln
      • Von Kubiac Software-Overclocker(in)
        Alles nur Marketing geblubber.
        Leute,die eine Sandy-Bridge CPU haben, werden wohl kaum umrüsten wollen.
        Bis auf PCI-E 3.0 gibt es keinen guten Grund.
        Wenn ein 6-Kerner für Sockel 1155 rauskommt, dann bin ich dabei. Ansonsten wird diese Generation evtl. auch die nächste übersprungen.
      • Von Morbol Komplett-PC-Käufer(in)
        Hm joa, den 3770k hab ich schon mal bestellt, jetzt fehlt noch das passende Board, kommt da noch nen ausführlicher Test zu den verschiedenen z77 Boards von euch?
      • Von Xtreme RS PC-Selbstbauer(in)
        Hm, aber Preissenkung für Ultrabooks klingt fast wie Musik in meinen Ohren.
        Zum arbeiten reichts...
      • Von Sturmtank Freizeitschrauber(in)
        es ist eine Intel Folie denkst du ein Hersteller schreibt hin "low performance" oder "bearly playable"?
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